Der Frühling ist da, die Vögel singen – hier kommen die Auflösungen unseres Quiz!

...und danke für viele großartige Tipps und Anregungen für unsere künftigen Recherchen

Thomas Krumenacker Kohlmeise am Nistkasten

Die Resonanz war groß: Von unserem Quiz zu Natur- und Vogelthemen fühlten sich viele Menschen herausgefordert. 22 Minuten brauchten die Teilnehmer im Durchschnitt, um die Fragen zu beantworten – eine echte Aufgabe!

Unter allen Mitmachenden haben wir nun drei schöne Bücher aus den Federn von Flugbegleitern verlost und die Gewinner informiert: Je ein Exemplar von Johanna Rombergs „Federnlesen – vom Glück, Vögel zu beobachten“, Thomas Krumenackers „Vögel in Israel – ein fotografischer Streifzug am Schnittpunkt dreier Kontinente" und Petra Ahnes neuem Buch „Hütten – Obdach und Sehnsucht“.

Unten erfahren Sie die richtigen Antworten. Wir geben auch dazu passende Lesetipps aus unserem Angebot und verraten Ihnen, wie viele Teilnehmer jeweils die richtige Lösung gewählt haben.

Frage 1: Schon im Spätwinter beginnt das morgendliche Singen der Vögel. Wählen Sie eine Art aus, die zu den Frühaufstehern gehört, also denen, die morgens als erste die Stimme erheben. (Fotos: Krumenacker; Tomatito (Rotkehlchen)

Antwort: Zu den Arten, die besonders früh am Morgen singen, zählen Rotkehlchen und Amsel mit ihren melancholischen Gesängen, Blaumeise und Buchfink dagegen geben erst nach Sonnenaufgang Laut. Weitere ausgesprochene Frühsänger sind Haus- und Gartenrotschwanz sowie die Singdrossel. 60 Prozent der Teilnehmer nannten die Amsel, 30 Prozent Rotkehlchen.

Unser Frühlings-Tipp: Wenn Sie morgens aufwachen, nicht gleich zum Handy greifen, sondern erstmal den Vögeln lauschen!

Frage 2: Jeder kennt das Lied „Alle Vögel sind schon da“, dem zufolge wir Menschen im Frühjahr „wie die Vögelein feldaus, feldein singen, springen, scherzen“ sollen... Aber wer hat eigentlich den Text dazu geschrieben? 

Es war weder Mozart noch Tiervater Brehm, sondern August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874), Dichter und Germanist, bekannt vor allem als Autor der deutschen Nationalhymne. 75 Prozent gaben die richtige Antwort.

Franz Lindinger

Frage 3: Was haben diese beiden Vogelarten miteinander zu tun?

Antwort: Das linke Bild zeigt einen Kuckuck, das rechte Bild den Wiesenpieper, einen häufigen Wirtsvogel des Brutparasiten. Stolze 92 Prozent gaben hier die richtige Antwort. Dem Kuckuck haben bei uns Cord Riechelmann und Carl-Albrecht von Treuenfels schöne Portraits gewidmet.

Frage 4: Wenn im März die Feldlerchen zurückkehren und mit der Brut beginnen, legen manche Landwirte „Lerchenfenster“ für sie an. Um was handelt es sich dabei?

Antwort: Lerchenfenster sind offene Stellen in landwirtschaftlichen Nutzflächen, auf denen bewusst kein Saatgut ausgebracht wird, um den Vögeln Brutgelegenheiten und Nahrung zu bieten. Johanna Romberg hat darüber eine lesenswerte Reportage geschrieben. 93 Prozent entschieden sich zu Recht gegen die Optionen Stallfenster und Jagdmethoden.

Frage 5: Welches Merkmal zeigt an, dass es sich um ein Sommergoldhähnchen und nicht um ein Wintergoldhähnchen handelt?

Antwort: Das Sommergoldhähnchen erkennt man an einem weißen Überaugenstreif und den vorne zusammenlaufenden schwarzen Scheitelseitenstreifen. Der Vogel zieht im Oktober nach Südwesteuropa und Nordafrika und kehrt erst im April zurück. Das Wintergoldhähnchen gehört dagegen zu den Teilziehern; nur die nördlichsten Populationen verlassen im Winter geschlossen ihre Brutgebiete. Zu seinen Kennzeichen gehört das „wie ein Pfefferkorn hervorstechende schwarze Auge“, was acht Prozent der Teilnehmer als richtig erkannten.

Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapillus).
Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapillus).

Frage 6: Ab Ende März kommen die Papageitaucher zurück zu ihren Brutkolonien. Da wird ordentlich geschnäbelt! Haben Männchen und Weibchen den Winter auf hoher See zusammen verbracht?

Antwort: Papageitaucher bleiben zwar ihren Partnern treu. Den Winter verbringen sie jedoch weitgehend getrennt auf hoher See. 82 Prozent der Teilnehmer kannten die richtige Antwort! Mehr über den Papageitaucher gibt es in dem wunderbaren Report von Anne Preger über Schönheit und Bedrohung dieser Vogelart zu lesen.

Frage 7: Wenn jetzt die Amseln singen, denken manche Menschen an das Lied „Blackbird“ von den Beatles, an dessen Ende der Gesang des Vogels zu hören ist. Wovon handelt das Lied?

Antwort: Der schwarze Vogel mit den gebrochenen Flügeln ist eine Metapher für eine afroamerikanische Frau in den USA der späten 1960er Jahre, die täglicher Diskriminierung ausgesetzt war, wie ebenfalls 82 Prozent wussten.

Frage 8: Die Bestände dieser Taubenart wurden in ganz Europa stark dezimiert. Immer weniger von ihnen kehren aus dem Winterquartier zurück. Um welche Art handelt es sich?

Antwort: Um eine wunderschöne Turteltaube, die nur gut die Hälfte der Teilnehmer richtig identifiziert hat. Liegt es daran, dass die Art so selten geworden ist und man sie beim Vogelbeobachten kaum noch sieht? Thomas Krumenacker hat hier über eine wichtige Ursache des Rückgangs geschrieben und kürzlich mit einem Experten beim Thema EU-Vogelschutzrichtlinie auch über einen ambitionierten Plan zur Rettung der Art gesprochen.

Eine Turteltaube
Eine Turteltaube
Thomas Krumenacker

Frage 9: In diesen Tagen flitzen die ersten Schwalben durch die Luft - wer freut sich nicht über ihre Rückkehr! Aber woran kann man Mehl- und Rauchschwalbe im Flug unterscheiden?

Antwort: Rauchschwalben haben einen langen gegabelten Schwanz, dessen "Spieße" auch aus größerer Entfernung gut sichtbar sind; der Schwanz der Mehlschwalben ist dagegen kürzer und nur leicht gekerbt. Am besten erkennt man sie an ihrem weißen Bürzel. 70 Prozent nannten die richtigen Merkmale.

Frage 10: Mauersegler kommen im Frühjahr in unsere Breiten. Unermüdlich kreisen sie durch die Luft, um Insekten für ihren Nachwuchs zu sammeln. Nicht einmal zum Schlafen landen die Vögel. Das macht sie besonders anfällig für schlechtes Wetter. Wenn Sturm heraufzieht, fliegen die erwachsenen Tiere mitunter in Regionen, in denen die Bedingungen vorteilhafter sind. Um die Abwesenheit ihrer Eltern zu überstehen, können die Küken in eine Hungerstarre verfallen. Wie lange überlebe sie so maximal ohne Nahrung?

Antwort: Mauerseglerjunge sind imstande, bis zu 14 Tage in Hungerstarre zu verbringen. Diese Option wählte nur ein Drittel der Teilnehmer, die meisten hielten 5 Tage für richtig. Faszinierende Einblicke in das Leben dieser besonderen Art gibt Joachim Budde in einem schönen Artikel bei uns,

Frage 11: Kohlmeisen leben trotz ihres in Bruthöhlen gut geschützten Nests gefährlich, weil ihnen verschiedene Tierarten nachstellen. Das bedeutet aber keineswegs, dass die kleinen Vögel sich wehrlos ihrem Schicksal ergeben. Vielmehr haben sie eine Abwehrstrategie entwickelt. Sie...

.... können, um Angreifer abzuwehren, wie Wiesel fauchen und wie Schlangen zischen. Aber auch mucksmäuschenstill zu sein kann unter Umständen helfen. Immerhin ein Prozent der Teilnehmer traute den Tieren zu, wie Wölfe zu heulen. Noch sind sie nicht so weit – aber wer weiß, wohin die Evolution noch führt! Viele Überraschungen aus dem Leben der Kohlmeise bietet dieser Artikel von Thomas Krumenacker; er gehört zu den beliebtesten unter den bisher 230 Flugbegleiter-Beiträgen.

Frage 12: Wie hieß ein berühmter Ornithologe, nach dem ein noch berühmterer Spion benannt wurde?

Antwort: James Bond. Bei Wikipedia heißt es dazu: „James Bond war ein Experte auf dem Gebiet der karibischen Vogelarten und veröffentlichte 1936 die erste Ausgabe des Buchs Birds of the West Indies, welches heute noch als Standardwerk gilt. (...) Ian Fleming, der sich als eifriger Vogelbeobachter betätigte, als er in Jamaika lebte, kannte Bonds Buch und wählte den Namen seines Autors für den Protagonisten seiner Geschichte Casino Royale, weil ihm der Name „so gewöhnlich wie möglich“ erschien. (...) Im zwanzigsten Film der James-Bond-Reihe (Stirb an einem anderen Tag) gibt sich der Geheimagent James Bond auf Kuba als Ornithologe aus und hat das Buch des echten James Bond dabei. (...) Persönlich kennengelernt hat Ian Fleming den Namensgeber seines fiktionalen Agenten am 5. Februar 1964. Der Ornithologe besuchte ihn in seinem Anwesen Goldeneye auf Jamaika. Als Geschenk übergab Ian Fleming dem Vogelkundler seinen neuesten James-Bond-Roman, der die Widmung 'To the real James Bond, from the thief of his identity' (deutsch: 'Dem wahren James Bond vom Diebe seiner Identität')“

Frage 13: Hatten Sie schon vor diesem Quiz von unserem Umweltjournalismus-Projekt „Die Flugbegleiter“ gehört?

63 Prozent der Teilnehmer haben erst durch das Quiz von uns erfahren. Darüber freuen wir uns sehr – und es spornt uns an, noch mehr für unsere Bekanntheit zu tun. Denn Naturschutz und Artenvielfalt sind Themen, die viele Menschen bewegen. Wir sind ein unabhängiges, leserfinanziertes Projekt von zwölf Autorinnen und Autoren, das wöchentlich sorgfältig recherchierten Journalismus dazu bietet. Fünf Möglichkeiten, wie Sie uns dabei unterstützen können, „Die Flugbegleiter“ nachhaltig aufzustellen, beschreiben wir in diesem Beitrag.

Thomas Krumenacker

Frage 14: Schreiadlern begegnen auf ihrem Zug vielen Gefahren. Was ist eine der häufigsten Todesursachen?

Antwort: Zahlenmäßig fällt die illegale Jagd wohl am stärksten ins Gewicht. Auf 30.000 Brutpaare weltweit kommen bis zu 5000 Abschüsse pro Jahr, wie Thomas Krumenacker in einem Report beschreibt. Aber auch ungesicherte Stromleitungen sind schlimme Todesfallen. Je 45 Prozent entschieden sich für diese Optionen. Dass Schreiadler sich unterwegs verirren, kann vorkommen, ist aber als Gefährdungsfaktor zu vernachlässigen.

Frage 15: Deutsche Ornithologen haben den Namen dieses Vogels kürzlich geändert, und zwar von...

  • ... Ziegenmelker zu Nachtschwalbe. Das ist unter Ornithologen durchaus umstritten - vielleicht ein Grund, weshalb auch immerhin 21 Prozent der Teilnehmer unseres Quiz die Umbenennung des Heidesperbers in Kurzschwanzhabicht für wahrscheinlicher hielten. Wenn Sie diese der Wissenschaft bisher nicht bekannte Art gesehen haben sollten, bitte unbedingt melden! Uns selbst erscheint die Umbenennung von Wendehals in Braunspecht am naheliegendsten, denn dieser so gar nicht spechtartig wirkende Vogel zählt tatsächlich zu den Spechten.

Frage 16: In der neuen Brutsaison vermehren sich auch Tierarten, die ursprünglich aus fernen Ländern kommen, aber bei uns heimisch geworden sind. Zu diesen „Neozoen“ gehören zum Beispiel Halsbandsittiche und Alexandersittiche. Ob eine Art als “einheimisch” oder “eingewandert” gilt, wird daran festgemacht, ob sie zu einer bestimmten Zeit schon bei uns gelebt hat oder nicht. Welche Zeit?

Antwort: Hier gingen die Antworten so weit auseinander wie bei keiner anderen Frage – was zeigt, wie unterschiedlich auch die Auffassungen dazu sind. 36 Prozent tippten auf 1900 als Referenzjahr, 24 Prozent auf 1492, 23 Prozent auf 1859, das Erscheinungsjahr von Darwins Buch „Die Entstehung der Arten“, und 17 Prozent auf das Ende der letzten Eiszeit. Hier die Auflösung: Arten gelten dann als heimisch, wenn sie schon vor 1492 bei uns vorkamen – dem Jahr, in dem Kolumbus seinen Fuss auf amerikanischen Boden setzte und damit die Neuzeit einläutete. Über die Halsbandsittiche erfahren Sie Spannendes in einem Beitrag von Claudia Ruby.

Frage 17: Laut einer Legende müssen im Tower of London immer Kolkraben leben. Andernfalls gehe das Vereinigte Königreich unter. Wie viele Kolkraben müssen es mindestens sein?

Antwort: Markus Hofmann hat bei uns berichtet, dass laut einer Legende immer sechs Kolkraben am Tower of London leben müssen – sonst droht der Untergang des Königreichs. Der Beitrag geht auch der Frage nach, ob es sich dabei wirklich um eine alte Legende handelt. Wir wünschen dem Königreich jedenfalls stets reichlich Kolkraben – eine herrliche Vogelart, die bei uns Carl-Albrecht von Treuenfels portraitiert hat. Und auch wenn wir nicht abergläubisch sind: Dass genau 66 Prozent der Teilnehmer die 6 richtig tippten, gibt uns schon zu denken!

Die Kolkraben am Tower von London wirken mindestens so majestätisch wie die Wachsoldaten.
Die Kolkraben am Tower von London wirken mindestens so majestätisch wie die Wachsoldaten.
Ingo Zwank

Frage 18: In Bayern wurde in den vergangenen Wochen um die Konsequenzen aus dem überaus erfolgreichen Volksbegehren zur Artenvielfalt „Rettet die Bienen“ gerungen. Aber sind Bienen überhaupt bedroht? Welches Statement stimmt?

Antwort: Entgegen landläufiger Auffassung ist die Honigbiene nicht bestandsgefährdet, wie Joachim Budde in einem wichtigen Beitrag herausgearbeitet hat, viele der rund 560 bei uns vorkommenden Wildbienenarten aber schon. Das war nur 18 Prozent der Teilnehmer nicht bekannt.

Frage 19: Das Wattenmeer ist einer der weltweit bedeutendsten Rastplätze für Zugvögel, vor allem für solche, die am und auf dem Wasser leben: Gänse, Enten, Möwen, Seeschwalben, Limikolen. Die Gesamtzahl der Individuen, die jährlich vor allem im Frühjahr und Herbst in das nur 11 000 Quadratkilometer große Gebiet einfallen, liegt bei...

...rund 12 Millionen Vögeln, wie gut die Hälfte der Teilnehmer wussten. Lassen Sie sich von Johanna Romberg in den wunderbaren Lebensraum Wattenmeer entführen.

Frage 20: Zwischen 10. und 12. Mai veranstalten NABU und LBV wieder die "Stunde der Gartenvögel". Was sollen die Teilnehmer tun?

Antwort: Bei der Stunde der Gartenvögel geht es darum, eine Stunde lang in einem definierten Gebiet im Siedlungsraum Vögel zu beobachten und dabei von jeder Art die höchste Anzahl notieren, die in diesem Zeitraum gleichzeitig zu sehen ist. Solche methodischen Fragen sind enorm wichtig, wenn man zu aussagekräftigen Ergebnissen kommen will – Einblicke in die Welt des Monitorings vermittelt Ihnen dieser Beitrag.

Frage 21: Der Ruf dieses Vogels ist aus dem „Tatort“ bekannt. Er brütet teilweise sogar schon im Februar. Es ist...

...ein Waldkauz, wie zwei Drittel richtig auswählten.
...ein Waldkauz, wie zwei Drittel richtig auswählten.
Thomas Krumenacker

Frage 22: Was hat es mit dem „Pfeilstorch“ in der Zoologischen Sammlung der Universität Rostock auf sich?

Antwort: Tiere, die mit Pfeil im Hals nach Europa zurückkamen, wurden im 19. Jahrhundert mehrfach aufgefunden. Die Pfeile gaben entscheidende Hinweise, dass Störche im Winter nach Afrika wandern und nicht, wie manche dachten, sich in den Grund von Seen eingraben, um dort Winterschlaf zu halten. 82 Prozent wussten das.

Frage 23: Der Zaunkönig ist ein häufiger Brutvogel und einer der kleinsten Vögel Europas. Wieviel wiegt er im Schnitt?

Antwort: Zaunkönige wiegen rund 10 Gramm, so viel wie zweieinhalb kleine Zuckerbeutel. 87 Prozent lagen richtig.

Frage 24: Wissenschaftler haben bei Haussperlingen ein höchst merkwürdiges Verhalten beobachtet: Manche Tiere kleiden ihre Nester mit Zigarettenfiltern aus. Die Wissenschaftler vermuten, dass...

...manche Vögel ihre Nester mit dem Wirkstoff Nikotin vor Parasiten schützen. Was die meisten wussten, ist auch in diesem Nature-Artikel nachzulesen.

Frage 25: Die internationale Staatengemeinschaft verabschiedete 2010 in Nagoya die Ziele zum Schutz und zur Förderung der Biodiversität. Eines davon betrifft die Unterschutzstellung von Landesfläche. Wie viel Prozent der Landfläche müssten demnach bis 2020 mindestens unter Schutz gestellt sein?

Antwort: Bis 2020 sollten es 17 Prozent der Landfläche sein, das tippte gut ein Drittel richtig. Formal sind 15 Prozent erreicht, aber ein Drittel dieser Schutzgebiete ist massivem Druck durch menschliche Nutzung ausgesetzt. Das Jahr 2020 wird für den globalen Naturschutz entscheidend, wie wir in dieser Analyse berichten.

Frage 26: Huch, was ist denn das?

...nicht um Tante Ernas Osterbraten, auch wenn den streng geschützten Tieren durchaus nachgesagt wird, sehr schmackhaft zu sein, sondern eine Großtrappe.
...nicht um Tante Ernas Osterbraten, auch wenn den streng geschützten Tieren durchaus nachgesagt wird, sehr schmackhaft zu sein, sondern eine Großtrappe.
Thomas Krumenacker

94 Prozent der Antworten waren korrekt! Mehr zu dieser faszinierenden Art und den Schutzbemühungen erfahren Sie hier. Ende März führte einer unserer Vogelspaziergänge zum Lebensraum der Tiere im Havelland.

Frage 27: Wenn dieser Vogel singt, ist laut Kosmos Vogelführer folgendes zu hören:

Antwort: Der Gesang der Heckenbraunelle nämlich, der mit „TÜtelliTItelletiTÜtellüTOtelitelleTI“ beschrieben wird. Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die mit solchen Laut-Beschreibungen etwas anfangen können, immerhin 60 Prozent gaben die richtige Antwort. Wenn Sie noch nach anderen Tipps und Kniffen suchen, wie Sie sich Vogelstimmen endlich mal merken können, dann sind Sie in unserem Beitrag dazu goldrichtig.

Herzlichen Dank an alle fürs Mitmachen.

Wir hoffen, es hat Ihnen Spass gemacht!

Und wir schätzen uns glücklich, so lernbegierige und darüber hinaus so bescheidene Leserinnen und Leser zu haben. Denn obwohl sehr viele von Ihnen ganz offensichtlich über Expertenwissen verfügen, haben sich die meisten bei der Abschlussfrage nach dem ornithologischen Wissensstand nur im Mittelfeld oder darunter eingruppiert. Wir erleben auch, dass wir durch unsere journalistische Arbeit jedes Mal Neues dazulernen – und wollen dies gerne mit Ihnen teilen!

Typeform

Danke auch für die vielen großartigen Themenvorschläge, die Sie für unsere Recherchen gemacht haben.

Das Spektrum war riesig, hier eine Auswahl von Themen, Fragen und Anregungen, mit denen wir uns in den kommenden Monaten sehr gerne näher beschäftigen werden:

  • Welche Kriterien gibt es für Landwirte in Deutschland für Direktzahlungen?
  • Berichte über Greifvögel
  • Vogelfotografie, vor allem der tierfreundliche Umgang. Da gibt es zu wenig Lektüre.  Alles rennt durch Wald und Flur und scheucht alles auf.
  • Bericht darüber, inwieweit sich einzelne Individuen innerhalb einer Art in ihrem Verhalten und Charakter unterscheiden lassen.
  • Mauersegler, Vogelzug...
  • Vogelbeobachtung in Hamburg, Vogelbestimmung
  • Zusammenhänge zwischen Artenvielfalt und Landwirtschaft.
  • Physiologische Themen
  • Wie groß ist der Schaden, den Hauskatzen anrichten?
  • Weitere Artenportraits (nicht nur, aber auch von Herrn von Treuenfels)
  • Nationalparks in Deutschland
  • Wie erzeugen Singvögel ihren Gesang und warum gehören Rabenvögel eigentlich zu den Singvögeln ?
  • Umweltgeschichte
  • Singen Zugvögel im Winterquartier?
  • Vogelschutz im eigenen Garten
  • Ausflüge für Schulklassen zur Vogelbeobachtung
  • Forschung zu Naturschutz
  • Beiträge darüber, wie man aktiv im Artenschutz unterstützen kann.
  • Welcher Weg ist der Beste, um bei Politikern für mehr Naturschutz zu werben?
  • Kulturfolger und -flüchter in Deutschland in den letzten 100 Jahren
  • Neue Ergebnisse im Kampf gegen Pestizide
  • Bedrohte Vogelarten und deren Schutz
  • Bauanleitung von Nisthilfen
  • Berichte über aktuelle Beobachtungen
  • Obstwiesenschutz
  • Gewässerschutz
  • Schutzgebietsbetreuung
  • Welches Ei gehört zu welchem Gelege?
  • Vogelbeachtung – wo am besten?
  • Vogelzug, Vogelberingung
  • Konkrete Möglichkeiten, den Vogelschwund aufzuhalten, privat und politisch.
  • Forst und Umwelt
  • Angebote von ornithologischer Literatur
  • Berichten Sie bitte über Erfolgsgeschichten!
  • Wie kann ich meinen Garten vor Katzen schützen?
  • Naturschutz, GAP, Agrarökologie

Unter den Anregungen waren auch Themen, mit denen wir uns umgehend oder bereits früher beschäftigt haben – und das gerne wieder und intensiver tun werden. Hier eine Sammlung von Links zu den bisherigen Beiträgen:

Und Danke für das tolle Lob, über das wir uns sehr gefreut haben!

  • Ich lese schon und bin großer Fan. Danke!
  • Ich folge euch auf Twitter und finde alles interessant, was ihr postet :)
  • Ich bin voll und ganz zufrieden!
  • Finde es toll, dass es Euch gibt.
  • Eure Themenpalette ist jetzt schon sehr gut :)
  • Fühle mich sehr gut informiert.
  • Die Mischung ist stimmig!
  • Ihr macht das schon sehr gut :)
  • Sie machen es gut so wie es ist! Weiter so! :-)
  • Ich kann nur sagen: weiter so!
  • Freue mich immer über die neuen Artikel und lerne dabei jedes Mal etwas Neues.

Wenn Sie das Quiz nochmal spielen wollen, hier lang:

Mitarbeit: Anne Preger, Claudia Ruby, Thomas Krumenacker, Joachim Budde, Markus Hofmann, Johanna Romberg

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Es freut uns, dass Sie sich wie wir für Vögel und Natur interessieren! Wir „Flugbegleiter – Ihre Korrespondenten aus der Vogelwelt“ bieten jeden Mittwoch neue spannende Beiträge zu Naturschutz, Vogelbeobachtung und Ornithologie. Unseren Naturjournalismus ermöglichen Abonnenten und Förderabonnenten. Das ganze Angebot gibt es für 3,99€/Monat.

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