Ecuador und Chloroquin: Hoffnung, Heilung und Herzrythmusstörungen

Pandemia-Podcast von Kai Kupferschmidt, Laura Salm-Reifferscheidt und Nicolas Semak, Folge 4

Jose Sanchez/AFP Das Bild zeigt einen Mann in medizinischer Schutzkleidung, der einer Frau ein kleines Röhrchen in die Nase steckt, um eine Probe für einen Corona-Test zu entnehmen.

Pandemia vom 4. Mai 2020: Ecuador und Chloroquin: Hoffnung, Heilung und Herzrythmusstörungen

Einst als Malariamittel entwickelt, werden die Medikamente heute von US-Präsident Donald Trump oder dem Unternehmer Elon Musk als Waffe im Kampf gegen Covid-19 angepriesen: Chloroquin und Hydroxychloroquin. Doch die Datenlage ist dünn und die meisten Forscher sehen den Einsatz kritisch. Kai Kupferschmidt geht in dieser Folge zu den Ursprüngen der Wirkstoffe und der Pharmaindustrie zurück. Laura Salm-Reifferscheidt erzählt die Geschichte von einem jungen Mann in Ecuador, der sich Heilung von Hydroxychloroquin erhoffte.

Über diesen Podcast:

Die Corona-Krise hat die Welt in kürzester Zeit in „Pandemia“ verwandelt: eine neue Realität zwingt die Menschheit, sich mit der Bedrohung durch Infektionskrankheiten auseinanderzusetzen. Die Wissenschafts- und Gesellschaftsjournalisten Kai Kupferschmidt, Laura Salm-Reifferscheidt und Nicolas Semak begeben sich in diesem neuen Podcast auf Reisen in verschiedene Länder und versuchen zu ergründen, welche Lehren wir aus früheren Seuchen und Krisen für unsere jetzige Lage ziehen können.

Pandemie ist eine Produktion von Viertausendhertz – mit RiffReporter als Kooperationspartner.

Kai Kupferschmidt ist Wissenschaftsjournalist, Buchautor und als Mitglied von RiffReporter in dem Podcast-Projekt vertreten. Er hat Molekulare Biomedizin studiert und ist Korrespondent für Science sowie Autor für zahlreiche weitere Medien.

Laura Salm-Reifferscheidt ist Print- und Radiojournalistin und befasst sich mit den gesellschaftlichen Perspektiven von Gesundheitsthemen in Afrika und Asien. Ihre Arbeiten erscheinen u.a. bei Deutschlandfunk KulturÖ1The Lancet und Deutsche Welle.

Nicolas Semak ist Journalist, Podcaster und Mitgründer von Viertausendhertz. Er entwickelt, produziert und moderiert seit vielen Jahren verschiedene Podcastformate.

4000Hertz

Pandemia gibt es auch in diesen Formaten:

Bisherige Folgen:

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Die nächste Folge erscheint in Kürze.

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  2. Gesellschaft
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Während Tunesien über Corona diskutiert nehmen Verfahren gegen Kritiker zu. Droht ein Rückfall in vergangen geglaubte Identitätsdebatten?

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Die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie haben auch Auswirkungen auf die Pressefreiheit. Ein Blick nach Kenia und Somalia.

In Kenia gibt es noch eine Vielzahl von Zeitungen.
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Indigene in Not: Wegen Versäumnissen der Politik und Korruption fehlt den Menschen nun das Nötigste. Die Dunkelziffer der Kranken und Toten ist hoch

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  1. Corona-global
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Das Coronavirus als Digitalbotschafter

Der tunesische Verwaltungsapparat ist aufgebläht und ineffizient. Doch seit Beginn der Coronakrise erlebt er eine Digitalisierung, die vorher kaum vorstellbar war. Der ehemalige Minister für Digitalwirtschaft hofft, dass der Druck diesmal groß genug ist, Ernst zu machen.

  1. Bildungspolitik
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Digitales Lernen in Südafrika: Wird die Corona-Pandemie zu einem Weckruf für die Bildungspolitik?

Nur ein Bruchteil der Schüler in Südafrika lernt während des Lockdowns online. Den anderen fehlt dafür das Geld. Aber die Krise könnte auch Chancen bergen.

Schülerin mit einem Tablet-Computer
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  2. Corona-global

So verändert die Corona-Pandemie die Welt: Berichte von fünf Kontinenten

Die Corona-Pandemie ist ein globales Problem: Was passiert in Australien, Peru, Island, den USA, Kenia, Südafrika, Tunesien, Österreich? Wir geben einen Einblick in die Stimmungslage auf fünf Kontinenten.

Eine geographische Darstellung der Erde.
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Coronakrise: Wie die Kinder der Massai in Kenia darunter leiden, dass die Schule ausfällt.

Wegen der Corona-Pandemie sind in Kenia Schulen und Universitäten geschlossen. Viele Schülerinnen und Schüler können zu Hause nicht lernen. Das gilt auch für die Kinder der Massai, die weitab von den Städten wohnen.

Schülerinnen und Schüler sitzen in blauen Schuluniformen in Holzbänken, gucken in die Kamera. Im Hintergrund ist die Tafel mit Rechenaufgaben zu sehen.
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Tunesiens Hotelbewohner

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People stranded at Tunis Carthage airport wait for flights on March 16, 2020. - Charted flights are being organised to bring back tourists whose flights have been cancelled due to the coronavirus COVID-19 pandemic. (Photo by FETHI BELAID / AFP)
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Coronakrise auf Island: Keine Neuinfektion in den letzten drei Tagen, kein Patient mehr auf der Intensivstation. Ist es jetzt an der Zeit, wieder zur Normalität zurückzukehren?

Touristenattraktion in Reykjavik ohne Touristen mit Informationsschild über Covid-19
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Covid-19: Ein Virus bedroht die Welt