Werden die Bayern für Brachvögel und Wildbienen ihre Rathäuser stürmen?

Der LBV-Vorsitzende Norbert Schäffer will eine Million Unterschriften für das „Volksbegehren Artenvielfalt“ mobilisieren.

In Bayern haben jetzt die Wahlberechtigten das Wort. Keine Landtagswahl steht vor der Tür, sondern die Eintragungsfrist für das „Volksbegehren Artenvielfalt“. Ziel der Initiative: Der Freistaat soll wieder reicher werden – an Vögeln, Wildbienen, Hecken und Feuchtgebieten. Mit dem Volksbegehren soll das Naturschutzgesetz so verändert werden, dass zum Beispiel ein landesweiter Biotopverbund entsteht, Gewässerrandstreifen erhalten bleiben und der Bio-Landbau gefördert wird.

Zehn Prozent der Wahlberechtigten – das sind knapp eine Million Bayern – muss das Bündnis hinter dem Volksbegehren zwischen 31. Januar und 13. Februar dazu bewegen, zum nächstgelegenen Rathaus zu gehen und sich in die Listen einzutragen. Neben den Grünen, der ÖDP und 200 kleineren Organisationen engagiert sich federführend auch der Landesbund für Vogelschutz (LBV) für das Volksbegehren. Wir sprachen mit dem LBV-Vorsitzenden Norbert Schäffer über die Ziele und die Erfolgschancen des Volksbegehrens, die Frage, wie Landwirte davon betroffen wären und wie das Bayern des Jahres 2030 aussehen soll.

Norbert Schäffer ist seit 2014 Vorsitzender des Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV). Zuvor hat sich der Biologe bei der Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) um internationale Artenschutzprojekte gekümmert. Im Naturschutz ist er schon seit seiner Jugend aktiv.

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Noch immer kommen Eulen und andere Großvögel an ungesicherten Mittelspannungsmasten um. Dabei sollten diese laut Gesetz längst umgerüstet sein. Vogelschützer aus der Eifel wollen die Verantwortlichen jetzt zum Handeln zwingen. Von Johanna Romberg

Ein Uhu nimmt seinen Beobachter ins Visier und drückt dabei ein Auge zu
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  2. Ölkatastrophe
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Impressionen einer gefährdeten Landschaft: Eine Reise durch das Lower Rio Grande Valley im Süden von Texas.

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Der Vogel-Fragebogen: „Habt keine Angst, ich will euch nur beobachten“

Heute mit Daniel Lingenhöhl, designierter Chefredakteur von „Spektrum der Wissenschaft“.

Daniel Lingenöhl
  1. Naturschutz

Feine Nasen für den Artenschutz

Hunde suchen nach Drogen, Sprengstoff und vermissten Menschen. Sie können aber auch seltene Tiere und Pflanzen erschnüffeln. Besuch eines Artenspürhund-Trainings.

  1. Freiflug
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Lesen Sie fünf Vorschläge, wie Sie „Die Flugbegleiter“ unterstützen können.

Zwei Postkarten. Eine mit einen Starenfoto, eine mit einer Kohlmeise.
  1. Freiflug
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  3. Umweltgeschichte

Die vergessene Umweltkatastrophe, die sich allzu leicht wiederholen könnte

Vor 40 Jahren verseuchte die Ölplattfom Ixtoc 1 den Golf von Mexiko. Mit Deepwater Horizon wiederholte sich das Unglück. Chronik eines vermeidbaren Umweltfrevels.

Luftaufnahme des Meeres über der brennenden Ölquelle Ixtoc 1. Öl tritt aus. Aufnahme von 1979/80.
  1. Naturschutz
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Das unheimliche Gefühl, dass in der Landschaft die Tiere fehlen

Der Vogelspaziergang: Mit dem Naturschützer und Regierungsstrategen Josef Tumbrinck im Berliner Tiergarten.

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  1. Artensterben
  2. Klimakrise
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Artensterben und Klimakrise: Das Ende von „Ja, aber"

Nach der Europawahl: Können die Volksparteien ihren ökologischen Gedächtnisverlust überwinden und wieder Antworten auf die epochalen Umweltkrisen finden?

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  1. Natur
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Nennt es Wiese, nicht Ressource

Natur braucht nicht nur besseren Schutz, sondern auch eine lebendigere Sprache.

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  1. Artensterben
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Die Bestsellerautorin Andrea Wulf rät zu Panik und Naturliebe, der Evolutionsbiologe Axel Meyer zu Gentechnik und Atomkraft. Eine Umfrage.

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Den Kranichen fehlt das Wasser zum Brüten

In Norddeutschland fallen in diesem Frühjahr viele Feuchtgebiete durch Trockenheit als Neststandorte aus. Von Carl-Albrecht von Treuenfels

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Markus Hofmann, Cord Riechelmann, Johanna Romberg und Christian Schwägerl geben Lesetipps zu neuen Büchern über die Natur

Bücherfrühling
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„Der Nationalpark ist nicht nur ein Biotop, sondern auch ein Psychotop“

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Gutes aus Europa: Wie eine Richtlinie hilft, Angriffe auf die Artenvielfalt abzuwehren

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„Mit uns wird es keinen Kuhhandel geben“: Der Mitinitiator des bayerischen Volksbegehrens für Artenvielfalt, Norbert Schäffer, im Gespräch

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  1. Naturschutz
  2. Umweltpolitik

1 Jahr GroKo – 5 Fragen zur Umweltpolitik

Artenvielfalt, Insektenschwund, Umweltschutz – wie beurteilen die Fachleute im Parlament die Arbeit der Koalition?

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Wie stark unterläuft der Klimaschutz den Naturschutz?

Ein neuer Report des Bundesamtes für Naturschutz zeigt Schwachpunkte beim Ausbau Erneuerbarer Energien auf. Eine Analyse.

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  2. Naturschutz
  3. Umweltpolitik

Kommt jetzt die Naturschutz-Wende?

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Dünger ist ihr Feind: Blumenwiesen gedeihen in nährstoffarmen Landschaften. Wenn zu viel Stickstoff in der Umwelt ist, setzen sich nur wenige Pflanzen wie Löwenzahn durch und das Ökosystem verarmt. Botaniker beschreiben das als eines der gravierendsten Probleme für die pflanzliche Artenvielfalt.
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  2. Naturschutz

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Interview am Strand der Insel Seymour Norte – Sarah Darwin links, Christiane Habermalz rechts.
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20 Jahre Laufen für die Mur

Rund 500 Menschen wandern jedes Jahr am Ramsar-Tag für den Schutz der Mur in Österreich, Slowenien und Kroatien. Nun gibt es einen ersten Erfolg.

Wanderer am Fluss Mur.
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