Erst Sex, dann die Welt retten

Vogelbegeisterte Autoren diskutieren auf dem Berliner Literaturfestival über „Nature Writing“, haben sonst aber wenig gemeinsam. Von Petra Ahne

Aleksander Bolbot/Shutterstock Waldszene aus dem gefährdeten Białowieża-Nationalpark in Polen.

Flugbegleiter – Ihre Korrespondenten aus der Vogelwelt

Fredrik Sjöberg hat nie herausgefunden, warum Mädchen Eulen so toll finden. Ihm genügte, dass sie es tun. Als Teenager organisierte er in seiner schwedischen Heimatstadt Vogel-Exkursionen und merkte, dass, wenn es um Eulen ging, sich immer auch Mädchen anmeldeten. Plötzlich gab es sehr viele nächtliche Eulen-Wanderungen.

Fredrik Sjöberg wirkte immer noch ein bisschen erleichtert, als er vor ein paar Tagen beim Berliner Literaturfestival von seiner Entdeckung von den Mädchen und den Eulen erzählte. Sonst wären die Jahre des Erwachsenwerdens für ihn vielleicht etwas anders verlaufen. Er wäre der komische Junge geblieben, der am liebsten durch die Wälder zog. So wurde er der interessante Typ, mit dem man diese aufregenden nächtlichen Ausflüge unternehmen konnte. Gerne bis zum Morgengrauen.

Kampf für einen der letzten Urwälder Europas

Auf dem Podium im Berliner Haus der Festspiele saßen an diesem Abend noch Nell Zink und Michal Ksiazek, zwei Autoren, die Vögel genauso lieben wie Fredrik Sjöberg es tut, und in deren Schreiben sich das auch widerspiegelt. Zum ersten Mal hatte das Literaturfestival in diesem Jahr eine kleine Nature-Writing-Sektion, ein weiteres Indiz dafür, dass die angelsächsische Schreibtradition in Deutschland zunehmend interessiert und auch Fuß fasst. „Aus der Luft betrachtet – Nature Writing aus der Vogelperspektive“ hieß die Veranstaltung, was etwas gewagt war, da sich die Vogelliebe zumindest von Nell Zink und Fredrik Sjöberg in ihrem literarischen Werk sehr gefiltert niederschlägt.

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Fred Filkorn; Jacek Kusz; Paula Tranströmer, mit freundlicher Genehmigung der Verlage
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Simone Schröder/Berliner Literaturfestival

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