Zum Selberlesen oder Verschenken: Geschichten sorgen dafür, dass wir uns und andere besser verstehen

Die Romane von Camille Laurens, Anke Stelling und Nele Pollatschek könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie erzählen jedoch alle von gesellschaftlichen Tabus, von vermeintlichen Sackgassen des Daseins und davon, welche Auswege es geben kann.

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Portrait einer, dezentgekleideten blonden Dame, die an einem Türrahmen lehnt.

Bücher können Leben retten. Das hat der diesjährige Literaturnobelpreisträger Jon Fosse in seiner berührenden Dankesrede anlässlich der Verleihung des Preises in Stockholm gesagt. Darin erklärt er, weshalb er als Kind nichts mehr fürchtete, als vor der Klasse laut vorzulesen, und wie er dann über das Schreiben zu seiner inneren Stimme fand ­– was ihm auch jetzt noch helfe, so eine Rede, wie er sie gerade vortrage, durchzustehen. Ja, und tatsächlich habe ihm ein Leser geschrieben, dass eines seiner Bücher den Mann vom Suizid abgehalten habe.

Eine brünette Frau mit kurzem Haar, fotografiert vor parkenden Autos auf der Straße.
Anke Stelling studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Ein Thema ihrer vielen Romane ist hochambivalent erlebte Mutterschaft.
Drei Buchcover vor weißem Hintergrund.
Lesetipps für Menschen, die mehr über sich und andere erfahren möchten.
Porträt eine jungen Frau mit langem, geflochtenen Zopf vor einer alten Sandstein-Fassade.
Die Literaturwissenschaftlerin Nele Pollatschek veröffentlichte mehrere Romane. Als Redakteurin der Süddeutschen Zeitung verhandelt sie Debattenthemen wie Antisemitismus oder die Bedeutung des Genderns

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