Von Neandertalern, Südaffen und Pekingmenschen

Wie Forscher die Urgeschichte des Menschen enträtselten

Chronik der Entdeckungen - Teil 1 (1856 bis 1938)

Zeichnungen: Public Domain (Johann Carl Fuhlrott, Lithographie von Henry & Cohen, Bonn) / Bearbeitung: Henning Engeln Zu sehen ist die Zeichnung vom Schädeldach des „Ur“-Neandertalers aus der Feldhofer Grotte, den Arbeiter im Jahr 1856 in einem Steinbruch bei Düsseldorf freilegten. Die filigrane schwarzweiße Illustration zeigt das Schädeldach mit den mächtigen Überaugenwülsten ein Mal von der Seite und ein Mal von vorne.

Im Jahr 1856 wird im Neandertal bei Düsseldorf der erste Urmensch entdeckt. Anfangs ist der Fund noch heftig umstritten, doch in den Jahrzehnten darauf offenbaren immer mehr Relikte von ausgestorbenen Menschenformen und affenähnlichen Mischwesen: Der Mensch stammt vom Affen ab und hat eine Evolution über viele Stufen durchlaufen

1856 – Der erste Urmensch: Neandertaler (Homo neanderthalensis)

Es ist reiner Zufall, dass der Besitzer eines Steinbruchs im Neandertal bei Düsseldorf gerade in jenem Moment vorbeikommt, als seine Arbeiter knöcherne Relikte aus einer Kalksteinhöhle achtlos wegwerfen wollen. Er wird darauf aufmerksam und weist seine Leute an, die Knochen aufzubewahren. Etwas später inspiziert der hinzugezogene Lehrer und Naturforscher Johann Carl Fuhlrott die Überreste und erkennt, dass es sich nicht um Bärenknochen handelt, wie zunächst vermutet, sondern um uralte menschliche Gebeine. Doch erst dem Anatomieprofessor Hermann Schaafhausen wird die Sensation des Fundes klar: Das flache Schädeldach mit der fliehenden Stirn und den dicken Überaugenwülsten sowie der überaus kräftige Bau der Arm- und Beinknochen zeigen, dass es sich um die Überreste einer früheren, urtümlichen Menschenform handelt. Der Neandertaler (Homo neanderthalensis) ist entdeckt. Dennoch dauert es noch viele Jahre bis der Fund endgültig in der Fachwelt Anerkennung findet.

Auf dem historischen Foto sind Arbeiter zu sehen, die vor mehr als 150 Jahren in einem Steinbruch im Neanderthal bei Düsseldorf Kalkstein abbauen. Dabei räumen sie auch mehrere Höhlen aus. Was die Arbeiter in dem Moment nicht wissen: In einer der Höhle lagern die fossilen Gebeine eines fossilen Menschen. Erst der Besitzer des Steinbruchs wird auf die Knochen aufmerksam und kurz darauf erkennt ein Gelehrter, dass es sich um die Knochen eines Urmenschen handelt. Er wird Neandertaler genannt.
Vor mehr als 150 Jahren bauen Arbeiter in einem Steinbruch bei Düsseldorf Kalkstein ab und räumen dabei auch mehrere Höhlen aus. In einer von ihnen lagern die fossilen Gebeine eines Urmenschen: Der Neandertaler wird entdeckt
© Neanderthal Museum

1868 – Ein moderner Europäer: Cro-Magnon-Mensch (Homo sapiens)

Beim Bau einer Eisenbahnstrecke nahe des Dorfs Les Eyzies-de-Tayac-Sireuil im französischen Départment Dordogne entdecken Arbeiter fünf prähistorische Skelette unter einem Felsüberhang, dem Abri de Cro-Magnon. Die Toten waren dort offenbar gemeinsam und mit ihrem Körperschmuck (durchbohrte Muschelschalen und Tierzähne) bestattet worden. Die rund 30.000 Jahre alten Relikte werden dem anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens) zugeordnet und wurden als Cro-Magnon-Menschen bekannt. Sie gehören zu den ältesten modernen Bewohnern Europas.

1871 – Charles Darwin verkündet: Der Mensch stammt aus Afrika

In seinem Werk „Die Abstammung des Menschen” vergleicht der britische Evolutionsforscher Charles Darwin Gesichtsausdrücke und morphologische Merkmale von Affen mit denen des Menschen und kommt zu einem bemerkenswerten Schluss: „Es ist daher wahrscheinlich, dass Afrika früher von jetzt ausgestorbenen Affenarten bewohnt war, die mit dem Gorilla und dem Schimpansen nahe verwandt waren; und da diese beiden Arten jetzt die nächsten Verwandten des Menschen sind, so ist es wahrscheinlicher, dass unsere ältesten Vorfahren auf dem afrikanischen Festland gelebt haben als anderswo.“ 

Gezeigt wird ein Foto des britischen Naturforschers Charles Darwin in höherem Alter. Darwin fallen die Ähnlichkeiten zwischen Mensch und Schimpanse auf. Deshalb glaubt er, beide hatten einst einen gemeinsamen Vorfahren gehabt. Und weil die heutigen, nächsten Verwandten des Menschen – die Schimpansen - in Afrika leben, müsse auch der gemeinsame Urahn auf dem Schwarzen Kontinent zu finden sein.
Dem britischen Naturforscher Charles Darwin fallen die Ähnlichkeiten zwischen Mensch und Schimpanse auf. Beide hatten einst einen gemeinsamen Vorfahren, folgert Darwin – und der müsse in Afrika gelebt haben

1891 – Urmensch aus Fernost: Der Javamensch (Pithecanthropus erectus/Homo erectus)

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts lässt sich der niederländische Mediziner Eugèn Dubois als Militärarzt nach Indonesien versetzen. Aufgrund einer vagen Vermutung des deutschen Zoologen Ernst Haeckel glaubt er, dort Überreste eines Bindegliedes zwischen Mensch und Affe finden zu können. Auf Sumatra hat er keinen Erfolg, doch als er hört, auf Java am Solofluss seien versteinerte Knochen von Tieren gefunden worden, reist er dorthin und gräbt mit einer Schar Strafarbeiter. Tatsächlich entdeckt er im Jahr 1891 eine urtümliche menschliche Schädeldecke mit dicken Überaugenwülsten und ein Jahr später einen fossilen Oberschenkelknochen. Er nennt den neuen Urmenschen Pithecanthropus erectus (später wird er der Art Homo erectus zugeordnet).

1907 – Früher Bewohner Europas: Homo heidelbergensis

In einer Kiesgrube bei Heidelberg stoßen Arbeiter auf einen versteinerten Unterkiefer. Der Privatgelehrte Otto Schoetensack wird über den Fund informiert, untersucht ihn eingehend und kommt zu der Erkenntnis, dass es sich um das Relikt einer urtümlichen Menschenform handelt, die er Homo heidelbergensis nennt. Der neue Urmensch ist ein naher Verwandter von Homo erectus (von manchen Forschern wird er auch dieser Art zugerechnet).

Hier ist die Versteinerung eines in Südafrika gefundenen Schädels zu sehen, der einst einem jungen, affenähnlichen Wesen gehörte. Es wird als Kind von Taung bekannt und von Professor Raymond Dart untersucht. Dem Forscher wird klar: In Südafrika lebte in der Urzeit ein seltsames Mischwesen zwischen Affe und Mensch.
Als die Versteinerung des Kindes von Taung in Südafrika auftaucht, wird Professor Raymond Dart klar: Hier lebte in der Urzeit ein seltsames Mischwesen zwischen Affe und Mensch

1924 – Der Südaffe aus Afrika (Australopithecus africanus)

Durch Zufall erfährt der junge Anatom Raymond Dart, gerade Professor an der University of the Witwatersrand im südafrikanischen Johannesburg geworden, dass in einem Kalksteinbruch bei Taung immer wieder Fossilien auftauchen. Er bittet, ihm alle weiteren Versteinerungen zuzuschicken und blickt bald darauf auf ein erstaunliches Fossil. Es ist der Schädel eines Kindes, der einerseits dem eines Schimpansen ähnelt, dessen Schädeldecke und Zähne jedoch eher menschlich wirken. Vor allem aber sitzt das Hinterhauptloch – dort wo die Wirbelsäule in den Schädel übergeht - weit unten am Schädel. Das bedeutet: Das Wesen war einst aufrecht auf zwei Beinen gegangen. Dart hat mit dem „Kind von Taung“ das erste Exemplar des Südaffen (Australopithecus) entdeckt - eine Art Bindeglied zwischen Mensch und Affe.

1927 – Vorfahre der Chinesen? Der Peking-Mensch (Sinanthropus pekinensis/Homo erectus)

Anfang des 20. Jahrhunderts tauchen aus Höhlen in der Nähe von Peking immer wieder sogenannte „Drachenknochen“ auf – Fossilien, die auch das Interesse von Forschern weckten. Der kanadische Mediziner Davidson Black ist es, der in einem solchen Fossil aus der Höhle Zhoukoudian einen menschlichen Backenzahn erkennt und folgert, das Kauwerkzeug müsse einem urzeitlichen Menschen gehört haben. 1927 prägt Black den wissenschaftlichen Namen Sinanthropus pekinensis für diesen Pekingmenschen. In der Zeit zwischen 1928 und 1937 fördern systematische Grabungen Teile von 14 Schädeln, 14 Unterkiefern und mehr als 150 Zähne von mindestens 45 verschiedenen Individuen zutage. In den Wirren des 2. Weltkrieges gehen die Originale verloren, doch später werden in der Höhle weitere Fossilien des Pekingmenschen entdeckt. Seit den 1950-er Jahren ordnen ihn die Paläoanthropologen der Art Homo erectus zu. Chinesische Forscher sehen in ihm ihren Vorfahren.

Der Forscher Franz Weidenreich fertigte die filigrane, detailreiche Schwarz-Weiß-Zeichnung dieses vollständigen Schädels eines Pekingmenschen (Homo erectus) an. In den Jahren 1928 bis 1937 gruben Forscher in einer Höhle in der Nähe von Peking zahlreiche Knochenrelikte dieses Urmenschen aus. Doch die meisten dieser Fossilien gingen in den Wirren des 2. Weltkriegs verloren.
In den Jahren 1928 bis 1937 graben Forscher in einer Höhle in der Nähe von Peking zahlreiche Knochenrelikte des Pekingmenschen aus – darunter diesen eindrucksvollen, leider im 2. Weltkrieg verschollenen Schädel
Franz Weidenreich [Public domain] / Collage: Henning Engeln

1938 – Der Robuste mit den Riesenzähnen (Paranthropus robustus/Australopithecus robustus)

Am 8. Juni 1938 erwirbt der Paläontologe und Arzt Robert Broom in Südafrika vom Verwalter eines Steinbruchs Bruchstücke eines Oberkieferknochens, dessen Größe und dicke Zahnhöcker ihm auffallen. Der Schuljunge Gert Terblanche hat das Fossil an einem Kalksteinvorsprung bei Kromdraai gefunden und führt den neugierig gewordenen Broom an jene Stelle. Tatsächlich entdecken sie weitere Teile des Schädels und sehen sich einer seltsamen Kreatur gegenüber: Einem affenartigen Wesen mit breitem Gesicht, gewaltigen Kiefern und riesigen Zähnen. Broom gibt ihm den Artnamen Paranthropus robustus (später wird es in Australopithecus robustus umbenannt, doch heute gilt zumeist wieder die ursprüngliche Bezeichnung).

Dieser Schädel des 1938 entdeckten Paranthropus robustus lässt erkennen, dass das Wesen riesige Zähne, aber aber nur ein bescheidenes Gehirn besaß. Es handelt sich um einen aufrecht gehenden Verwandten des Menschen, der heute aber einer ausgestorbenen Seitenlinie zugeordnet wird.
Rätsel gibt der 1938 entdeckte Paranthropus robustus auf: Ein aufrecht gehender Verwandter aus der Menschenfamilie, der riesige Zähne, aber nur ein mickriges Gehirn besitzt
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Der erste Homo sapiens in Europa

Eine Grabung in der Bacho-Kiro-Höhle in Bulgarien belegt: Moderne Menschen erreichten unseren Kontinent bereits viel früher als bislang gedacht – und das blieb nicht ohne Folgen für die dort ansässigen Neandertaler

Auf schwarzem Hintergrund zu sehen sind verschiedene Klingen und Schaber aus Feuerstein, sowie rechts oben eine zerbrochene Perle aus Sandstein, die in der Mitte durchlocht ist. Die filigran zugeschlagenen Stein-Objekte zeigen Farbtöne von fast schwarz, über grünlich, orange, rötlich und gelb. Sie sind rund 45.000 Jahre alt, stammen aus der Bacho-Kiro-Höhle in Bulgarien und wurden von den ersten modernen Menschen in Europa hergestellt.
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Muttermilch als Überlebensstrategie

Vormenschen der Art Australopithecus africanus stillten ihre Babys etwa zwölf Monate lang. Manchmal aber versorgten die Mütter ihre Nachkommen auch später noch mit Milch - erwies die Analyse von 2 Millionen Jahre alten Zähnen

Auf dieser Zeichnung ist eine Mutter der Vormenschen-Art Australopithecus africanus zu sehen, die ihr Kind auf der linken Schulter trägt. Anhand von Zahnanalysen fanden Forscher heraus, dass die Mütter dieser Art ihre Kinder etwa ein Jahr lang stillten, ihnen aber auch später noch in Notzeiten Milch gaben
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Der zerbrechliche Planet

Eine Sammlung von Raumfahrerzitaten mag helfen, unseren Heimatplaneten mit anderen Augen zu sehen.

Der Planet Erde, ein wahrlich blauer Planet aus Sicht der drei NASA-Astronauten Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins auf ihrem Flug zum Mond im Juli 1969.
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Die ausgeklügelten Jagdstrategien des Homo heidelbergensis

Ein in Schöningen bei Helmstedt gefundener Wurfstock sowie hölzerne Speere belegen: Europäische Urmenschen jagten vor 300.000 Jahren Wasservögel und schlachteten sogar ganze Pferdeherden ab. Wie schafften sie das?

Die Zeichnung zeigt zwei nur leicht bekleidete Urzeit-Jäger am Ufer eines Sees vor 300.000 Jahren, die Wurfstöcke auf Schwäne schleudern. Die an beiden Enden zugespitzten Hölzer drehen sich in der Luft, fliegen schnell über viele Meter Distanz und können Wasservögel tödlich verletzen.
  1. Corona
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Wie Viren die Evolution des Menschen vorantrieben

Die Corona-Pandemie zeigt, welche Gefahren von Viren ausgehen. Und doch haben die Winzlinge dem Homo sapiens in der Urgeschichte auch Positives gebracht: Neue Gene und ein stärkeres Immunsystem etwa. Sogar die Sexualität ist womöglich den Krankheitserregern zu verdanken

Das Bild zeigt eine elektronenmikroskopische Aufnahme des neuen Corona-Virus – auch Covid-19 genannt -, die am National Institute of Allergy and Infectious Diseases in den USA angefertigt wurde. Es sind vier kugelförmige, rotgelbe Viren zu sehen, die gerade aus den befallenen Zellen eines Patienten entweichen.
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Wie kamen die Gene der Neandertaler nach Afrika?

Bislang hieß es, nur Völker außerhalb des Schwarzen Erdteils tragen DNA des ausgestorbenen Neandertalers in sich. Forscher kommen jetzt zu einem anderen Ergebnis - und liefern die Erklärung gleich mit. Eine paläogenetische Spurensuche.

Das Bild zeigt die Rekonstruktion eines männlichen Neandertalers am Neanderthal Museum in Mettmann, der sich auf seinen Speer stützt. Die Urmenschen besaßen enorme Muskeln, große Nasen und recht kräftige Wülste über den Augen. Genetisches Material von ihnen findet sich in Europäern und Asiaten, nach neuesten Erkenntnissen aber auch in Afrikanern.
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Der Zwerg von Flores, uralte Zweibeiner und Seitensprünge in der Vorzeit

Wie Forscher eine verwirrende Vielfalt neuer Verwandter des Homo sapiens aufspürten, weshalb der aufrechte Gang viel früher entstand als zuvor gedacht und Fremdgehen in der Urzeit nicht selten war. Die Chronik der Entdeckungen, Teil 3 (2000 bis 2017)

Das Foto zeigt den perfekt erhaltenen versteinerten Schädel, der in der georgischen Ruinenstadt Dmanisi als fünftes Fossil nach vier anderen Schädeln ausgegraben wurde. Der Ur- oder Vormensch besaß ein ungewöhnlich kleines Gehirn, das ein Volumen von nur 546 Kubikzentimeter aufwies. Er hatte zudem dicke Überaugenwülste und recht große Kiefer - das alles sind urtümliche Merkmale. Die anderen, an derselben Stelle gefundenen Schädel wirken dagegen deutlich moderner. Aber alle stammen aus dergleichen Zeit vor 1,8 Millionen Jahren.
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Der Untergang der Nussknacker-Menschen

Sie existierten 1,5 Millionen Jahre lang neben den ersten Menschen in Afrika und hatten sich mit ihren gewaltigen Kiefern an harte, trockene Pflanzenkost angepasst. Doch dann starben die Nussknackermenschen aus. Warum?

Am fossilen Schädel des Nussknackermenschen Paranthropus boisei ist oben, auf dem Scheitel, eine knöcherne Erhebung zu erkennen. An diesem Knochenkamm setzten einst die stark ausgeprägten Kaumuskeln an.
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Aufrecht schon vor zwölf Millionen Jahren

Die Tübinger Forscherin Madelaine Böhme entdeckte einen Affen, der einst auf dem Gebiet des heutigen Süddeutschlands lebte und sich auf zwei Beinen fortbewegen konnte. Ist er unser aller Vorfahr und begann die Menschwerdung in Europa?

Das Bild zeigt den Menschenaffen „Udo“ als künstlerische Darstellung. Udo lebte vor zwölf Millionen Jahren in Europa und konnte sich aufrecht auf zwei Beinen fortbewegen. Sein lateinischer Name lautet Danuvius guggenmosi.
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Frühe Migranten, malende Neandertaler, Urmenschen-Mischlinge und ein unterschätztes Gehirn

Wann verließ der moderne Mensch Afrika, wie alt sind die ältesten Höhlenmalereien, mit wem kreuzte sich der Neandertaler und wie war das Denkorgan von Homo naledi beschaffen? Die wichtigsten Forschungsergebnisse aus dem Jahr 2018

Das Bild zeigt den länglichen Schädel eines Neandertalers und den rundlichen Schädel eines modernen Menschen. Forscher wollen herausfinden, welche Gene die Gehirnentwicklung beeinflussen und nutzen dazu diese im Computertomographen aufgenommenen Fotos, die das Innere des Schädels und die Struktur des Gehirns erkennen lassen.
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Der lange Weg zum Menschen