Wie es zwei Schweizer Astronomen gelang, den ersten Exoplaneten bei einem sonnenähnlichen Stern zu entdecken

Wissenswertes zum Physiknobelpreis, Teil 2

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von Felicitas Mokler

Am 8. Oktober wurde der Nobelpreis für Physik 2019 verkündet; damals berichteten wir über einen der drei Preisträger: James Peebles und seine Beiträge zur Kosmologie. Am kommenden Dienstag, dem 10. Dezember 2019, finden in Stockholm die offiziellen Feierlichkeiten zur Verleihung der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung statt. Aus diesem Anlass stellen wir nun die beiden anderen Preisträger für Physik vor: Die Schweizer Astronomen Michel Mayor und Didier Queloz und ihre Entdeckung des ersten Planeten bei einem sonnenähnlichen Stern.

Die Frage nach der Existenz von Planeten bei fremden Sternen ist eng verknüpft mit der Frage „Sind wir allein im All?“ und der nach unserem Platz im Universum überhaupt. Die Entdeckung des ersten extrasolaren Planeten bei einem sonnenähnlichen Stern hat die Perspektive des Menschen im Kosmos nachhaltig verändert. Und die Frage nach Leben (gerade auch mikrobiologischem) außerhalb der Erde, gar unseres eigenen Planetensystems, stellt sich umso mehr.

Dass und vor allem wie es möglich sein sollte, Exoplaneten zu beobachten – sollten sie tatsächlich existieren -, hatte Mitte des 20. Jahrhunderts der Astronom Otto Struve vorgeschlagen. Ihm war klar, dass sich diese Himmelskörper nicht direkt mit einem Teleskop würden abbilden lassen. Da sie nicht selbst leuchten, sondern lediglich das Licht ihres Heimatsterns reflektieren, sind sie viel zu dunkel und verschwinden schlicht im Glanz des Muttergestirns.

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