Wie es zwei Schweizer Astronomen gelang, den ersten Exoplaneten bei einem sonnenähnlichen Stern zu entdecken

Wissenswertes zum Physiknobelpreis, Teil 2

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Die Frage nach der Existenz von Planeten bei fremden Sternen ist eng verknüpft mit der Frage „Sind wir allein im All?“ und der nach unserem Platz im Universum überhaupt. Die Entdeckung des ersten extrasolaren Planeten bei einem sonnenähnlichen Stern hat die Perspektive des Menschen im Kosmos nachhaltig verändert. Und die Frage nach Leben (gerade auch mikrobiologischem) außerhalb der Erde, gar unseres eigenen Planetensystems, stellt sich umso mehr.

Dass und vor allem wie es möglich sein sollte, Exoplaneten zu beobachten – sollten sie tatsächlich existieren -, hatte Mitte des 20. Jahrhunderts der Astronom Otto Struve vorgeschlagen. Ihm war klar, dass sich diese Himmelskörper nicht direkt mit einem Teleskop würden abbilden lassen. Da sie nicht selbst leuchten, sondern lediglich das Licht ihres Heimatsterns reflektieren, sind sie viel zu dunkel und verschwinden schlicht im Glanz des Muttergestirns.

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