Masterclass Wissenschaftjournalismus: JournalistInnen in die Bibliotheken!

Der neue Zeitplan steht nun fest!

Rawpixel Ltd./ depositphotos Junge Menschen diskutieren und lernen in einer Bibliothek.

Neuer Zeitplan für "Masterclass Wissenschaftsjournalismus"

Aufgrund der aktuellen Ereignisse haben wir unseren Zeitplan geändert und die Ausschreibung verlängert: Schicken Sie uns Ihre Bewerbung bis zum 31. Juli 2020 zu. Alle weiteren geänderten Termine finden Sie unten.

Bewerben Sie sich jetzt!

Möchten Sie als RedakteurIn oder als freiberufliche/r JournalistIn aktiv werden, um in direkten Kontakt mit BürgerInnen zu kommen und Medienmisstrauen zu begegnen? Dann bewerben Sie sich für die neue “Masterclass Wissenschaftjournalismus“!

2020 fördert dieses Weiterbildungsprojekt 12 JournalistInnen dabei, innovative journalistische Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Wir wollen Dialog und Partizipation an ganz besonderen Orten wagen, an denen Menschen jenseits von Konsum und sozialen Grenzen zusammenkommen: den Bibliotheken. Mit der Masterclass können Sie daran mitwirken, Journalismus in die Bibliothek zu bringen.

Was ist die "Masterclass Wissenschaftsjournalismus"?

Bereits seit 2014 geht es in der Masterclass mit Christian Schwägerl als Leiter darum, dass WissenschaftsjournalistInnen innovative Projekte entwickeln und umsetzen. Die Masterclass ist ein Wettbewerb der Ideen, ein Ort des Austauschs mit KollegInnen und interessanten DozentInnen, ein Experimentierfeld für Neues jenseits von Routinen. Sie bietet den von einer Jury ausgewählten Fellows die Möglichkeit zur bezahlten Entwicklung und Umsetzung eines eigenen Projekts.

So ist zum Beispiel in der ersten Masterclass 2014 zum Thema digitales Erzählen das vielfach preisgekrönte Projekt "Symphonie der Natur" von Andreas von Bubnoff (Grimme Online Award 2016) entstanden. In der Masterclass 2016 hat Jana Wuttke vom Deutschlandfunk ihre ausgezeichnete VR-App über Stasi-Verhöre konzipiert und umgesetzt. Und 2018 hat zum Thema "Journalismus mitten in der Gesellschaft" Katharina Jakob ihr Spiel "Runde Kuh" entwickelt.

Warum Bibliotheken?

Bibliotheken sind tolle Orte, die Medien, Wissen, Recherche sowie Teilhabe am demokratischen Diskurs zusammenführen. Wie der Journalismus sind Bibliotheken auf der Suche nach neuen Wegen, Medienkompetenzen zu vermitteln, die lebendige Öffentlichkeit zu stärken und Menschen zusammenzubringen. "Informieren. entdecken. mitmachen", das neue Motto der Stadtbibliothek München, spiegelt diese Zielrichtung perfekt wider.

RiffReporter kooperiert bereits mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), den Bücherhallen Hamburg, der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, den Stadtbüchereien Düsseldorf, der Stadtbibliothek Konstanz und anderen Bibliotheken. Wir wollen diese Kooperationen in den kommenden Jahren weiter ausbauen.

Wie kann man sich bewerben?

Bis zum 31. Juli 2020 können sich freiberufliche wie festangestellte WissenschaftsjournalistInnen aus ganz Deutschland mit einer kurzen, prägnanten Projektidee bei uns bewerben: Ob Medienbildung, Themenwoche, partizipative Recherche, zielgruppenspezifische Workshops, serious games oder etwas ganz anderes – wir sind gespannt auf neue und originelle Ideen dazu, wie JournalistInnen in Bibliotheken aktiv werden und mit den NutzerInnen zusammen Formate erproben und realisieren können. Entscheidend ist dabei, dass diese Projektidee in einer Praxiswoche in einer Partnerbibliothek im Bundesgebiet auch wirklich umgesetzt wird.

Bei der Wahl der Partnerbibliothek haben BewerberInnen zwei Optionen: Entweder sie bewerben sich mit einer Partnerbibliothek ihrer eigenen Wahl oder die RiffReporter eG schlägt ihnen, wenn eine Bewerbung erfolgreich ist, für ihr Projekt geeignete Bibliotheken vor.

Die eigentliche Projektentwicklung beginnt mit einem Auftaktworkshop, der im Oktober und November in einem virtuellen Workspace stattfinden wird.. Die Projekte werden dann bis Februar 2021 individuell und mit Unterstützung ausgearbeitet und im März bis Mai 2021 während einer Praxiswoche in einer Partnerbibliothek umgesetzt. Die Masterclass endet mit einer Präsentation der Ergebnisse und Erfahrungen Mitte Juni 2021 in Bremen.

Voraussetzung für die Bewerbung ist, dass die BewerberInnen zu den genannten Zeiträumen verläßlich Zeit haben. Für die erfolgreiche Mitarbeit in der Masterclass erhalten die Fellows 5000 Euro netto plus Reisekosten. Die Förderung wird in zwei Tranchen à 2500 Euro ausgezahlt: Für die Entwicklung eines umsetzungsreifen Konzepts und nach beendeter Praxiswoche in der Bibliothek.

Für die Bewerbung sind erforderlich:

  • Eine Ideen- und Projektskizze (PDF, max. 1,5 Seiten)
  • Lebenslauf (PDF, 1 Seite)
  • Motivationsschreiben (PDF, max. 1 Seite).

Angestellte RedakteurInnen müssen zudem mit dieser ausgefüllten und unterschriebenen Bestätigung der Chefredaktion darlegen, dass die Teilnahme an der Masterclass vom Arbeitgeber unterstützt wird.

Wir freuen uns auch sehr über Bewerbungen von jüngeren JournalistInnen.

Hier kommen Sie zu unserem Bewerberformular für JournalistInnen:

Bibliotheken können weiterhin hier ihr Interesse bekunden, Partner der Masterclass zu werden.

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