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Hier kommen die Auflösungen des Flugbegleiter-Wintervogel-Quiz!

26.12.2018
11 Minuten
Eine Gruppe Seidenschwänze rastet auf einer Antenne.

Vielen Dank an alle, die bei unserem Wintervogel-Quiz mitgemacht haben! Glücksfee Elin (11) hat am 1. Weihnachtsfeiertag unter allen Teilnehmern den Gewinner eines handsignierten Exemplars von Johanna Rombergs Buch „Federnlesen – vom Glück, Vögel zu beobachten". ermittelt. Wir hoffen, dass unsere Nachricht dem Gewinner eine zusätzliche Weihnachtsfreude bereitet hat.

Wir hoffen auch, dass alle beim Mitmachen etwas gewonnen haben, nämlich neue Einblicke in die wunderbare Welt der Wintervögel. Wir haben das Feedback bekommen, dass einige Fragen durchaus eine Herausforderung dargestellt haben. 28:08 Minuten brauchten die Teilnehmer im Durchschnitt, um das Quiz zu lösen. Umso mehr freut uns die rege Teilnahme. Die Zahl der korrekten Antworten war sehr hoch. Aber beim Vogelbeobachten hört das Lernen nie auf. Deshalb wünschen wir viel Freude bei der Lektüre der Auflösungen!

Wer noch nicht mitgemacht hat und sein/ihr Wissen noch vor der Lektüre der Auflösungen testen will – hier geht’s nochmal zum Quiz.

Auflösungen des Flugbegleiter-Wintervogel-Quiz

Frage 1: Welcher Wintergast ist hier zu sehen?

Antwort: Ein männlicher Bergfink! Die Vögel kommen im Winter aus dem hohen Norden zu uns. In Mitteleuropa können sie große Schwärme bilden und sind auch häufig am Futterhäuschen zu sehen. Die Männchen zeichnen sich unter anderem durch das lebhafte Orange an Brust und Schulter aus und dunkle Flecken an den Flanken. Der Ausschnitt stammte aus diesem Bild:

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Aufnahme eines männlichen Bergfinks (Fringilla montifringilla) im Schnee.
Ein männlicher Bergfink (Fringilla montifringilla) im Schnee.

Frage 2: Eine dieser Vogelarten fliegt im Winter bei uns oft in riesigen Schwärmen von vielen Tausend Tieren auf der Suche nach Nahrung umher. Welche?

Antwort: Von den gezeigten Vogelarten sind Neuntöter, Schreiadler und Kraniche ausgeprägte Zugvögel. Kraniche, auf dem Bild im Quiz beim Flug im winterlichen Israel gezeigt, versuchen an einigen Stellen in den vergangenen Jahren zwar auch verstärkt in Deutschland zu überwintern. Riesige Schwärme sind im Winter aber für den Erlenzeisig typisch, der sich bevorzugt von den Baumsamen von Koniferen, Birken und Erlen ernährt. Nicht selten vermischen sich Schwärme von Erlen- und Birkenzeisigen. 65 Prozent der TeilnehmerInnen tippten richtig.

Ein Erlenzeisig (Carduelis spinus) sitzt auf einem Ast.
Der Erlenzeisig (Carduelis spinus) gehört zu den Finkenvögeln.

Frage 3: Woher hat der Unglückshäher seinen Namen?

Antwort: „Meist schweigsam, gelegentlich jedoch regelrechte Stimmausbrüche mit reichhaltigem Repertoire“, heißt es im „Kosmos Vogelführer“ über den Unglückshäher. In der Stimmdatenbank Xeno-Canto gibt es schöne Aufnahmen des kleinen Rabenvogels. Um „Un-glick, Un-glick, Un-glick“ herauszuhören, müsste man sich aber viel Mühe geben. Was stimmt, ist, dass der Unglückshäher ein neugieriger Vogel ist, der im Umgang mit Menschen keine große Scheu zeigt. „Kommt lautlos an die Lagerplätze von Wanderern geflogen und beobachtet sie interessiert aus der Nähe“, steht im Kosmos-Vogelführer. Das ist aber nicht auf die Schauplätze von Unglücken beschränkt. Die richtige Antwort lautet, dass der Vogel nur in besonders harten Wintern seine Brutreviere in Skandinavien und Russland verlässt und dann auch in Mitteleuropa auftaucht. Wegen der Verbindung mit extremer Kälte hat er seinen deutschen Namen erhalten. Der lateinische Gattungsname Perisoreus bezieht sich auf das ausgeprägte Sammelverhalten, im Englischen heißt die Art schlicht „Sibirian Jay“. Der Autor dieser Zeilen ist sich sicher, in seinem heimatlichen Vogelbeobachtungsrevier aus jungen Jahren einmal einen Unglückshäher gesichtet zu haben, kann aber leider keinerlei Beweise liefern. 45 Prozent der TeilnehmerInnen haben die richtige Antwort ausgewählt.

Ein Unglückshäher (Perisoreus infaustus) sitzt auf einem Ast.
Der Unglückshäher (Perisoreus infaustus).

Frage 4: Stimmt es, dass sich Gartenbaumläufer bei starker Kälte zu sogenannten „Schlafrosetten“ von bis zu 20 Tieren zusammenkuscheln?

Antwort: Ja, wie LeserInnen des schönen Portraits der Baumläufer aus der Feder von Carl-Albrecht von Treuenfels wissen! 64 Prozent der TeilnehmerInnen wählten die richtige Antwort.

Der Vogel klettert einen Baumstamm empor, er sammelt Insekten aus der Rinde.
Wald- oder Gartenbaumläufer? Die Auflösung steht im Text.

Frage 5: Welcher Vogel ist das?

Antwort: Die meisten falschen Antworten lauteten „Stieglitz“. Bei dieser Farbkombination ist es allerdings naheliegend, an den bunten Finken zu denken. Doch die Körperpartie stammt vom Seidenschwanz, einem typischen Wintergast, der sich bei uns auch in Städten zeigt, wie eine große Mehrheit der TeilnehmerInnen richtig erkannt hat.

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Nahaufnahme des Schwanzes eines Seidenschwanz (Bombycilla garrulus).
Seidenschwanz (Bombycilla garrulus).

Fragen 6 und 7: Welche Merkmale schließen aus, dass es sich um ein Wintergoldhähnchen handelt? Und woher kommt der „Winter“ in seinem Namen?

Antwort: Das mit der Verneinung war ein bißchen gemein. Im Gegensatz zum Sommergoldhähnchen hat das Wintergoldhähnchen keinen kräftigen weißen Überaugenstreifen und die schwarzen Scheitelseitenstreifen laufen nicht auf der Stirn zusammen. Den gelben Scheitelstreif teilen beide Arten, während nur das WIntergoldhähnchen zu der prägnanten Beschreibung inspiriert (entnommen aus Collins Bird Guide/Kosmos Vogelführer Digitale App), das Auge erscheine steche „wie ein Pfefferkorn“ hervor. Rund 70 Prozent der TeilnehmerInnen wählten die richtigen Antworten.

Ein Wintergoldhähnchen (Regulus regulus) sitzt auf einem Ast.
Wintergoldhähnchen (Regulus regulus).

Was den Namen betrifft, ist die Antwort einfach: Im Gegensatz zum Sommergoldhähnchen kommt das Wintergoldhähnchen nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter bei uns vor. 71 Prozent richtige Antworten! Wir hoffen, dass der von uns ausschließlich zu Quiz-Zwecken frei erfundene „Ornithologe Paul Winter“ nicht irgendwo in einem Artikel von Claas Relotius auftaucht …

Ein Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapillus) sitzt auf einem Tannenzweig
Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapillus).

Frage 8: Wie heißt dieser Vogel?

Antwort: Die Rotkappe scheidet aus, weil Pilze in der Regel keine Federn tragen und auch nicht fliegen können. Beim Bluthänfling wäre die Oberseite bräunlicher und fällt beim Männchen ungemustert aus. Aber die Unterscheidung zwischen Birkenzeisig und Polarbirkenzeisig ist schwer. Polarbirkenzeisige sind insgesamt heller – und fliegen nur vereinzelt in Trupps von Birkenzeisigen im Winter bei uns ein. Flugbegleiter Thomas Krumenacker hat sich bei diesem Vogel für die Bestimmung als Birkenzeisig entschieden – eine Einschätzung, die 46 Prozent unserer TeilnehmerInnen teilen (gefolgt von 27 Prozent für Bluthänfling und 19 Prozent für Polar-Birkenzeisig).

Ein Birkenzeisig sitzt auf einem Ast.
Der Birkenzeisig (Carduelis flammea).

Frage 9: Welche Rekordentfernungen legen Mehlschwalben zwischen Brutgebiet und Winterquartier zurück?

Antwort: Unglaubliche 10.000 Kilometer laut dem Lehrbuchklassiker „Ornithologie“ von Einhard Bezzel und Roland Prinzinger.

Frage 10: Welchen Ruf hat Flugbegleiter Thomas Krumenacker gehört, als er diesen Wintergast fotografierte?

Eine Gruppe Seidenschwänze rastet auf einer Antenne.
Seidenschwänze besuchen uns nur in Wintern, in denen es in ihrer nordischen Heimat kein Futter mehr für sie gibt.

Antwort: „Sirrr-sirrr-sirrr-sirrr“, wunderschön und wie von einer kleinen Glocke erzeugt, so klingt der Seidenschwanz. Nachzuhören bei Xeno-Canto.

Frage 11: Was gehört mitunter zum winterlichen Speiseplan von Kohlmeisen?

Antwort: Man mag es kaum glauben, aber alle vier angebotenen Antworten waren richtig: Körner, gefrorener Fisch, Fledermäuse im Winterschlaf und andere Singvögel gehören zum Speiseplan der Kohlmeisen. Das und andere Kuriositäten können Sie im Flugbegleiter-Artikel von Thomas Krumenacker über unbekannte Seiten dieser bekannten Vogelart nachlesen. Nichts für schwache Gemüter ist dieses Video, das zeigt, wie eine Kohlmeise einen Birkenzeisig erlegt (keinen Spatz, wie es in der Beschreibung fälschlicherweise heißt). Tja, unsere gefiederten Freunde sind und bleiben eben doch Mini-Dinosaurier. Nur 25 TeilnehmerInnen haben richtig alle vier Optionen ausgewählt – bravo!

Frage 12: Zu sehen sind typische Wintervögel, nämlich …

Ein Zwergschwan in der Mitte von vier Singschwänen.
Ein Zwergschwan (Mitte) und vier Singschwäne.

Antwort: Zwerg- und Singschwäne sehen sich sehr ähnlich, unterscheiden sich aber neben der Größe in der Färbung des Schnabels. „Ausdehnung der gelben Partie geringer als Schwarzanteil, gelbes Basisfeld rechteckig oder gerundet“, heißt es bei Collins – sehen Sie den Zwergschwan inmitten von Singschwänen jetzt? 25 Prozent wählten die richtige Antwort.

Frage 13: Warum frieren Wasservögeln nicht die Füße ab, wenn sie auf Eis laufen?

Antwort: 87 Prozent unserer TeilnehmerInnen wissen Bescheid! Die feinen Blutgefäße liegen sehr dicht beieinander, so dass das warme Blut vom Körper und das kalte Blut von den Füssen sich gegenseitig erwärmt beziehungsweise abkühlt. Eine schöne Erklärung auf Englisch gibt es hier.

Frage 14: Stimmt es, dass die Rotdrossel, die im Winter aus Skandinavien und Russland zu uns kommt, auch „Weindrossel“ genannt wird?

Eine Rotdrossel (Turdus iliacus) sitzt in einem Baum mit kleinen roten Beeren.
Die Rotdrossel (Turdus iliacus).

Antwort: Ja, wie Carl-Albrecht von Treuenfels in seinem spannenden Portrait geschrieben hat. Unsere TeilnehmerInnen spalteten sich bei dieser Frage wie bei anderen wichtigen Fragen unserer Zeit (Brexit etc.): 53 Prozent stimmten für Weindrossel, 47 Prozent dagegen.

Frage 15: Welcher dieser Rabenvögel kam früher in großer Zahl im Winter aus Richtung Osten nach Deutschland und bildete riesige Schwärme?

Antwort: „Bis in die 1990er Jahre gab es riesige Krähenschwärme auch in Zürich, Wien, Köln und München. Es waren Millionen Vögel, die jeden Herbst nach Mitteleuropa zogen. Angetan hatten es ihnen vor allem die Großstädte, in deren Nähe sie genügend Mülldeponien und Abfälle fanden – und deren Wärme ihnen auch in kalten Nächten warme Schlafplätze ermöglichte.“ Das schrieb Flugbegleiterin Christiane Habermalz in ihrem Artikel über die – Saatkrähe. Aber auch Dohlen gehörten als Teilzieher zu den eindrucksvollen Schwärmen, insofern stimmen diese beide Antworten.

Frage 16: Ein Schneeball mit Federn – gibt es diesen Vogel in Deutschland?

Eine Schwanzmeise (Aegithalos caudatus) sitzt auf einem Ast.
Schwanzmeise (Aegithalos caudatus).

Antwort: Ja! Weder aus dem Disneyfilm „Frozen“ kopiert noch mit Hilfe von Photoshop manipuliert, sondern vom Schreibtisch des Autors in Berlin aus fotografiert – die Schwanzmeise. Die Unterart Aegithalos caudatus caudatus der Schwanzmeise kommt vor allem im Winter auch in Mitteleuropa vor und zeichnet sich durch einen reinweißen Kopf aus – magisch! Ihr Verbreitungsgebiet reicht bis nach Kamtschatka. Knapp 70 Prozent der TeilnehmerInnen wählten die richtige Option.

Frage 17: Weihnachtsbaumplantagen sind …

Antwort: Schönheit entsteht im Auge des Betrachters. Natürlich kann man die Monokulturen als leblose Öko-Alpträume wahrnehmen. Aber Biologen, die genauer hingesehen haben, sind zu einem anderen Ergebnis gekommen, wie Flugbegleiterin Christiane Habermalz in einem spannenden Beitrag beschrieben hat. Vor allem Heidelerchen und Bluthänflinge fühlen sich in diesem unorthodoxen Habitat wohl.

Frage 18: Was sagt Norbert Schäffer, Vorsitzender des Landesbunds für Vogelschutz in Bayern, zur Vogelfütterung?

Antwort: Die Vogelfütterung – ein leidenschaftlich diskutiertes Thema unter Naturschützern. LBV-Chef Norbert Schäffer kann ihr viel Gutes abgewinnen. Er sagte im Flugbegleiter-Inteview: „Wenn man das Füttern richtig macht, dann schadet es nicht, bringt aber vielen Menschen etwas. Ein paar häufige Arten mögen sogar profitieren, und was ist schlimm daran, dass sie glücklicherweise noch häufig sind?“ Kritisch sieht Schäffer es aber, Defizite im Naturschutz durch Fütterung ausgleichen zu wollen: Man könne nicht „in einer lebensfeindlichen Umgebung durch künstliche Fütterungen bestimmte Tierarten künstlich am Leben erhalten.“ Mehr dazu in unserem Interview, einer Analyse von Cord Riechelmann und einer spannenden Gegenposition, die Christian Habermalz präsentiert.

Frage 19: „Amsel, Drossel, Fink und Star, alle Vögel sind schon da“ … Aber halt mal, die Amsel, ist die überhaupt weg?

Antwort: Nur ein Teil der Amseln zieht gen Süden, hauptsächlich die Weibchen – wie knapp die Hälfte der TeilnehmerInnen wussten. Mehr spannendes zur Amsel gibt es im Foto-Essay von Thomas Krumenacker und im Beitrag von Joachim Budde über das Usutu-Virus.

Nahaufnahme einer Amsel. Sie sitzt vor rotem Hintergrund.
Amsel (Turdus merula).

Frage 20: Zwischen dem 4. und dem 6. Januar veranstalten NABU und LBV wieder die „Stunde der Wintervögel“. Was sollen die Teilnehmer tun?

Antwort: Die Verbände haben offenbar erfolgreich über ihre Methodik aufgeklärt! 83 Prozent der TeilnehmerInnen wussten Bescheid: Es geht darum, in dem Zeitraum eine Stunde lang im Siedlungsgebiet an einem Ort Vögel zu beobachten und bei jeder Art die höchste beobachtete Anzahl zu notieren. Das verhindert eine Doppelzählung von Individuen.

Methoden und Standards sind bei der organisierten Vogelbeobachtung enorm wichtig. Mehr zu systematischen Erfassungen – auch mit kritischen Anmerkungen zur Stunde der Gartenvögel und zur Stunde der Wintervögel – gibt es in diesem Flugbegleiter-Artikel zu lesen.

Aufnahme eines Knutt (Calidris canutus) am Ufer.
Knutt (Calidris canutus).

Frage 21: Der Klimawandel setzt vielen Vogelarten zu. Was ist für den Knutt besonders problematisch?

Antwort: Der Klimawandel wird Vogelarten aus vielen Gründen gefährlich, wie Thomas Krumenacker bei uns ausführlich berichtet hat. Beim Knutt steht im Vordergrund, dass die Insektenlarven, die die Hauptnahrung bilden, aufgrund der Wärme schon weiter entwickelt sind als früher, wenn die Tiere aus dem Überwinterungsquartieren wieder im hohen Norden ankommen. Das begrenzt das Nahrungsangebot in einer kritischen Entwicklungsphase.

Frage 22. Letzte Frage: Das Alpenschneehuhn lebt dort, wo es früh Winter wird und spät Frühling. Auf wie viel Meter Höhe über dem Meeresspiegel ist diese Art im Sommer und Herbst zuhause?

Antwort: Das Alpenschneehuhn strebt hoch hinaus und lebt im Sommer und Herbst bevorzugt über 3000 Meter!

Ein komplett weißes Alpenschneehuhn sitzt auf einem Stein. Der Himmel im Hintergrund ist bewölkt
Alpenschneehuhn (Lagopus muta).
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Christian Schwägerl

Christian Schwägerl

Christian Schwägerl ist Journalist in den Bereichen Umwelt, Wissenschaft und Politik. Er war als Korrespondent für die Berliner Zeitung (1997–2001), die Frankfurter Allgemeine Zeitung (2001–2008) und den SPIEGEL (2008–2012) tätig und arbeitet seit 2013 freiberuflich für Medien wie GEO, FAZ und Yale E360. Von ihm stammen die Bücher „Menschenzeit“ über das Anthropozän, „11 drohende Kriege“ über globale Konfliktrisiken (mit A. Rinke) und „Analoge Revolution“ über die Zukunft digitaler Technologien. Seit 2014 leitet er die von der Robert Bosch Stiftung geförderte „Masterclass Wissenschaftsjournalismus“. Schwägerl hat einen Master-of-Science-Abschluss in Biologie. Er ist Mitgründer und Vorstand von RiffReporter. Für seine journalistische Arbeit hat er zahlreiche Preise erhalten, darunter den Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus (2007) und den Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus (2020, mit J. Budde).


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