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Warum gibt es zwei Versionen der Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie?

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23.03.2020
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Die Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie hat am 18. März eine Stellungnahme zum Pandemiegeschehen veröffentlicht, die von Medien prominent aufgegriffen wurde. In dieser Stellungnahme wurden auch Modellrechnungen für das weitere Infektionsgeschehen und für die zu erwartende Zahl von Menschen präsentiert, die auf Intensivstationen behandelt werden müssen.

In der ersten Version dieser Stellungnahme hat sich aber ein Fehler eingeschlichen. In der Abbildung 1 heißt es, bei einem Anteil von 2 Prozent der Betroffenen mit Intensivbedarf könnte deren Zahl in kurzer Zeit weit über eine Million steigen. Doch die dargebotenen Zahlen stammten aus einer Berechnung für einen Anteil von 6 Prozent. Die Fachgesellschaft bietet nun auf ihrer Webseite eine aktualisierte Version. Die drohenden Zahlen bleiben in jeder der gebotenen Varianten hoch. (Christian Schwägerl)

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