Hitze – Wie Vögel cool bleiben und wie wir dabei helfen

Vögel können nicht schwitzen. Stattdessen nutzen sie andere Tricks, um nicht zu überhitzen. Dabei kann man sie aber auch unterstützen, unter anderem mit Tränken.

Von Anne Preger

Thomas Krumenacker Eine Klappergrasmücke mit gespreizten Flügeln steht mit den Füßen im Wasser.

Ein Beitrag aus dem Umweltjournalismus-Projekt „Flugbegleiter – die Korrespondenten aus Natur und Vogelwelt

Ein Platz im Schatten, etwas zu trinken, sich möglichst wenig bewegen und zwischendurch baden – das ist für viele Vögel und Menschen eine gute Strategie bei Hitze. Vögel haben wie wir eine relativ konstante Körpertemperatur. Dabei sind sie im Vergleich zu Säugetieren geradezu „heißblütig“, ihr Körper ist normalerweise meist um die 40 °C warm. Das hängt mit einem schnellen Stoffwechsel zusammen, der den Vögeln auch das Fliegen ermöglicht.

Es gibt Vogelarten, die über kurze Zeit sogar mit einer Lufttemperatur von knapp 60 °C zurechtkommen, sofern sie genug zu trinken haben. Das haben Forschende aus New Mexico bei zwei Taubenarten aus der Sonorawüste festgestellt. Doch so eine große Hitzetoleranz ist die Ausnahme. Besonders wenn Vögel aktiv sind, müssen sie darauf achten, nicht zu überhitzen. Und das Risiko besteht im Sommer in unseren Breiten durchaus, denn auch bei uns steigen im Sonnenschein die Temperaturen schnell über 40 °C. Spätestens dann müssen Vögel darauf achten, sich immer wieder runter zu kühlen. 

Lesen Sie weiter: Wie verschiedene Vogelarten mit Hitze und Dürre umgehen, und was Sie konkret zur Unterstützung tun können, auch jenseits von Vogeltränken. Einnahmen aus Einzelkauf und Abonnement fließen in unser Projekt „Die Flugbegleiter“ und ermöglichen neue Recherchen.
Ein Schwarzstorch steht im Wasser und trinkt.
Erfrischungspausen auf dem Weg in den Süden sind überlebenswichtig, zum Beispiel für diesen Schwarzstorch in der Wüste Negev.
Thomas Krumenacker
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Thomas Krumenacker
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Anne Preger
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Anne Preger
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Mit freundlicher Genehmigung der Fotografin @HSimbad
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Mit freundlicher Genehmigung der Fotografin @HSimbad
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Scharlachspinte: Die pink-roten Zorros unter den Bienenfressern

Pink, rot, schwarz, türkis und grün – diese steile Farbkombi steht den Zugvögeln ziemlich gut. Sie sind nicht nur bunt, sondern auch laut, wenn sie brüten. Aber wer das Spektakel erleben will, muss dazu ins südliche Afrika reisen.

Ein Scharlachspint in der Luft, drei sitzend auf einem Vorsprung
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Die Flussreporter auf Mississippi-Recherche

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View of the bridge over the Mississippi River near the city of Natchez, Mississippi, USA; Concept for travel in the USA and travel along the Mississippi River
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Feldreport 7: Zwischen Weiherkette und Stromwasser

Fieldwriter Gerhard Richter taucht ein in die Flußlandschaft seiner Kindheit und entdeckt zwischen Iller und Illerkanal einen ganz neuen Bach.

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Feldreport 6: Schüsse im Knechtwuchs

Todeszone Weinberg. Field Writer Gerhard Richter will beschreiben wie französische Weinstöcke wachsen und wird zum Zufallsziel von Sonntagsjägern.

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Feldreport 5: Gegen den Baum

Ein moderner Wald ist keine Heimat mehr, jedenfalls nicht für Fieldwriter Gerhard Richter. Halt und Geborgenheit findet er stattdessen im Kletterbaum der Kindheit und in einem Gedicht.

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Herbstbücher über Natur

Die Autoren der Flugbegleiter haben Bücher über wunderbare Vögel, den Zustand der Erde, Insekten mit schlechtem Ruf und einen frischen Blick auf den Wald für Sie herausgesucht.

Ein Buch liegt auf einem Tisch aus groben Holzdielen. Oben drauf eine Kaffeetasse. Im Hintergrund herbstliches Laub.
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Feldreport 4: Lichtblitze vom Enddarm aus Beton

Wo endet unser Darm? Field Writer Gerhard Richter bricht ein Tabu und erkundet das wahre Ausmaß seiner Verdauung.

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Feldreport 3: Aas im Sack an Wiese

Autor Gerhard Richter überwindet seinen Brechreiz und erlebt ein Wunder.

eine blaue Plastiktüte liegt im hohen Gras
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Erdige Bücher für die Urlaubszeit

Naturkundemuseen, Weißstörche, Ameisenumsiedlung, Klimakrise und mehr – Lesetipps von den Flugbegleitern.

Pflanze wächst aus einem Buch
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Feldreport 2: Die Erde fällt aus dem Nest

Ein innerer Konflikt von planetaren Ausmaßen. Es geht um Leben und Tod. Autor Gerhard Richter muss sich entscheiden.

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