Ortolane: Dem Alkoholtod entronnen?

Der Kampf gegen die kulinarische Unsitte, den geschützten Vogel zu servieren, scheint erfolgreich zu sein. Von Thomas Krumenacker

Thomas Krumenacker

Weihnachtsgeschenk von „Flugbegleiter – das Online-Magazin für Natur und Vogelwelt“

Jahrzehntelang haben Vogelschützer in Frankreich für ein Ende des Ortolanfangs während des Herbstzugs in Westfrankreich gekämpft. Sie stellten sich den nicht selten militanten Vogeljägern in den Weg, machten Fanganlagen unschädlich und befreiten gefangene Vögel. Es scheint, dass sich der Kampf gelohnt hat.

Im zweiten Jahr in Folge berichten nun Aktivisten, dass der illegale Fang der buchfinkengroßen Ammer fast vollständig zum Erliegen gekommen ist. Auch die ornithologische Forschung hat einen wichtigen Beitrag zum hoffentlich endgültigen Ende des Ortolanfangs in Frankreich geleistet. Eine der wenigen – zumindest vorläufigen – Erfolgsgeschichten des Artenschutzes. 

Französisches Gourmet-Vergnügen: Gefangen, zum Fettball gemästet und dann in Weinbrand ertränkt

Ortolane kämpfen wie viele andere Vogelarten der Offenlandschaft in Europa ums Überleben. Der anhaltende Verlust ihres Lebensraums und der Klimawandel machen der kleinen Ammer zu schaffen. Eine weitere Ursache für Verluste, zumindest bis vor kurzem: Die Verfolgung der Vögel in Südwestfrankreich.

Der Fang und Verzehr von Ortolanen auf dem spätsommerlichen Durchzug in Frankreich wird seit vielen Jahrzehnten zur „kulturellen Tradition“ überhöht und gilt als nichts weniger als ein Statussymbol der französischen Oberklasse. Typisch für die Mythisierung ist die von einigen verbürgten und von anderen bestrittene Darstellung, wonach Frankreichs früherer Präsident Francois Mitterrand noch auf dem Sterbebett nach Ortolanen in der traditionellen Zubereitungsweise verlangt haben soll: Nach dem Fang mit Hilfe von Lock-Ortolanen drei Wochen in Dunkelheit (zur Stimulation des Fressdrangs) zu einem gefiederten Fettball gemästet, anschließend in Armagnac - einem Weinbrand aus der Gascogne - ertränkt, damit möglichst viel des Alkohols von den Vögeln aufgenommen wird, und dann mit Kopf und Knochen in einem verspeist.

Ein einziger derart zugerichteter Ortolan erzielt leicht Preise von mehr als 150 Euro in Gourmetläden oder Restaurants.

Nach Schätzungen französischer Vogelschützer fielen dieser Praxis zu Hochzeiten der Nachstellung bis zu 30.000 Ortolane pro Saison zum Opfer. Der Widerstand gegen ein von Naturschützern seit Jahrzehnten gefordertes Ende dieser überkommenen „Tradition“ ist auch deshalb so stark, weil das Thema an einer kulturellen Wurzel Frankreichs rührt: der Abschaffung des Feudalismus mit der Revolution 1789, in deren Zuge Vorrechte für den Adel wie das alleinige Jagd- oder Fischereirecht abgeschafft wurden.

Das uneingeschränkte Jagdrecht wird deshalb häufig als republikanisches Grundrecht verstanden. Deshalb ist der Streit um ein Verbot des Ortolanfangs gerade in den betroffenen ländlichen Regionen erheblich emotional aufgeladen. 

Thomas Krumenacker
Thomas Krumenacker

Ortolanschutz wurde „vergessen“

International stößt der Ortolanfang dagegen seit langem auf Ablehnung. Die Art ist in der vor 40 Jahren in Kraft getretenen EU-Vogelschutzrichtlinie in Anhang 1 als besonders schützenswert gelistet (in einer ersten französischen Fassung wurde sie „vergessen“) und verzeichnet anhaltende Bestandseinbußen.

Frankreich hatte immer wieder auf – unter bestimmten Bedingungen erlaubte – Ausnahmeregelungen bestanden und die Ortolanverfolgung entweder explizit zugelassen oder zumindest toleriert. Vor allem argumentierten die Jagd-Befürworter zur Rechtfertigung, die in Frankreich gefangenen und getöteten Ortolane entstammten stabilen und individuenreichen Populationen aus ganz Europa. Die Tötung von 30.000 Vögeln sei deshalb für den Gesamtbestand zu vernachlässigen. Die Bestandsentwicklungen des Ortolans sprechen seit langem eine andere Sprache.

Europaweit verzeichnet die Art seit Jahrzehnten den stärksten Bestandseinbruch unter allen Singvogelarten mit einem Minus von 88 Prozent seit 1980. In Deutschland gibt es der ADEBAR-Kartierung zufolge 10.000 bis 16.500 Reviere mit Schwerpunkt in Nordostdeutschland. Wie in Deutschland („gefährdet“) ist der Ortolan auch auf den Roten Listen zahlreicher anderer europäischer Länder gelistet, auch in Frankreich. Dort ist er erst seit 1999 endlich auch besonders geschützt. 

Weil vor allem die Verantwortlichen im Departement Landes in Südwestfrankreich den Ortolanfang lang ignoriert haben, verklagte die EU-Kommission Frankreich schließlich 2016 wegen Nichteinhaltung der Vogelschutzrichtlinie vor dem Europäischen Gerichtshof. Parallel verstärkten Vogelschutzorganisationen wie das Komitee gegen den Vogelmord (CABS) und der französische Birdlife-Partner Ligue pour la protection des oiseaux (LPO) ihre langjährigen Vorort-Initiativen und Kampagnen gegen den Ortolanfang und setzten so die Zentralregierung wie die örtlichen Präfekturen weiter unter Druck.

Die Vogelschützer demontierten Fanganlagen, befreiten öffentlichkeitswirksam gefangene Ortolane und wiesen unablässig auf die skandalösen Verstöße gegen geltendes EU-Recht in Frankreich hin. Auch aus anderen Ländern gab es immer wieder Proteste gegen den Ortolanfang, der auch lokale Artenhilfsprogramme, wie es sie beispielsweise in Bayern gibt, sabotierte.

2017 nahm mit dem neuen Umweltminister Nicolas Hulot, der sich vor seiner (inzwischen wieder beendeten) politischen Karriere einen Namen als Umweltschützer gemacht hatte, endlich auch die Zentralregierung das Thema ernst. Sie verfolgte nun auch gegenüber den mächtigen Provinzverwaltungen eine harte Linie und bestand auf der Durchsetzung des Fangverbots. „Die Praxis des Ortolanfangs muss beendet werden. Sie stellt eine ernste Gefahr für das Überleben der Art dar, denn sie kommt zu einer Gefährdung durch Klimawandel und Urbanisierung hinzu“, begründete Hulot sein Durchgreifen.

Ohne den jahrelangen aktiven Kampf gegen die Vogelfänger und ihre Anlagen und die damit einhergehende Schaffung von öffentlicher Aufmerksamkeit für diese rechtswidrige Praxis wäre ein solches politisches Umsteuern undenkbar. Inzwischen sehen sowohl das CABS wie auch die LPO den Ortolanfang als – zumindest derzeit – unter Kontrolle. Auch die Europäische Kommission hat ihre Klage gegen Frankreich mittlerweile zurückgezogen.

Eine typische Ortolan-Fanganlage mit zahlreichen Käfigen und darin gefangenen Lockvögeln.
Komitee gegen den Vogelmord
Aus der Luft sind die Fangplätze gut zu erkennen. Die Vogeljäger machen sich die Vorliebe der Ortolane für schüttere Vegetation an Feldrändern zunutze und bilden solche Lebensräume nach.
Komitee gegen den Vogelmord
Ein illegal gefangener Ortolan kurz vor seiner Freilassung durch einen Vogelschützer.
Komitee gegen den Vogelmord

Vogelschützer: Ortolanfang jetzt nur noch marginal

LPO-Generaldirektor Yves Verilhac bilanziert: „Dank unserer Interventionen und des massiven öffentlichen Protests ist der Ortolanfang gegenwärtig marginal.“ Zudem sei es gelungen, abschreckende Gerichtsurteile gegen Ortolan-Wilderer zu erwirken. „Alle der illegalen Verfolgung überführten Jäger sind mittlerweile verurteilt worden“, sagt der LPO-Generalsekretär.

 Auch Alexander Heydt vom Komitee gegen den Vogelmord bestätigt eine erhebliche Verbesserung der Situation. „Wir haben erreicht, dass heute weniger als zehn Prozent der einstigen Fänger und Fangplätze aktiv sind“, bilanziert er den langjährigen Kampf für den Ortolan. „Haben wir zum Höhepunkt des Ortolanfangs noch vor einigen Jahren annähernd 400 Fangstellen gefunden, waren es bei unseren letzten Kontrollflügen im vergangenen Jahr nur noch zwei.“ In der Herbstsaison 2019 gab es örtlichen Vogelschützern zufolge keine nachweisbaren Aktivitäten der Ortolan-Jäger in Frankreich. Dieser Erfolg kommt sicher auch deshalb zustande,  weil die Jagdverbände mittlerweile den Schutz der Art mittragen.

Allerdings, warnt Heydt, sei die Tradition des Ortolanfangs in Frankreich nicht gebrochen. „Es scheint eher, als seien die Aktivitäten ausgesetzt.“ Daher werde es wichtig sein, auch in den kommenden Jahren ein wachsames Auge auf das künftige Verhalten der Vogelfänger zu haben.

Eine mögliche Erklärung für die Zurückhaltung der Ortolanfänger könnte der Versuch der Vogeljäger sein, bei der Zentralregierung in Paris grünes Licht dafür zu bekommen, mit den Ortolanfallen andere Finkenvögel fangen zu dürfen.

Wissenschaftler stützten Verbotsentscheidung

Einen wichtigen Beitrag zum Ortolanschutz hat auch die ornithologische Forschung geleistet. Die kürzlich veröffentlichte Studie eines internationalen Forscherteams widerlegt zum einen die Argumentation, die Jagd in Frankreich habe keine Auswirkungen auf Populationen in der Europäischen Union und zeigt zudem, wie dringend ein umgehender Stopp der Ortolan-Verfolgung ist.

Die Wissenschaftler um Frederic Jiguet vom Pariser Naturkundemuseum waren vom französischen Umweltministerium schon 2012 beauftragt worden, Bestand und Herkunft der durch Frankreich ziehenden Ortolane zu erkunden und somit eine wissenschaftliche Grundlage für die Auslegung der Vogelschutzrichtlinie mit Blick auf die geschützte Art zu liefern. Ihre vor kurzem im Fachblatt Science Advances veröffentlichte Analyse zeigt zum einen, wie wichtig wissenschaftliche Erkenntnisse für den konkreten Artenschutz sind und zum anderen, dass die Durchsetzung des Ortolanfangverbots in Frankreich quasi in letzter Minute kam.

 

Ein großer Teil der in Frankreich illegal getöteten Ortolane entstammt den stark zurückgehenden Populationen in Polen und Deutschland.
Thomas Krumenacker

Viele gefangene Ortolane stammten aus Deutschland

Um Herkunft und Zugstrategie der europäischen Ortolane zu ermitteln, kombinierten die Forscher unterschiedliche wissenschaftliche Methoden: Sie werteten die Daten aus, die mit Lichtloggern besenderte Vögel lieferten, sie analysierten stabile Isotope aus Federn und nutzten DNA-Analysemethoden.

Das Ergebnis stützt die These, dass ein wirksam durchgesetztes Verbot der Verfolgung in Frankreich dringend nötig war, um einige Populationen vom Aussterben zu bewahren. Von den bis zu 17 Millionen Ortolanen in ganz Europa ziehen demnach nämlich nur wenige Populationen und insgesamt nur etwa 300.000 Individuen über den Südwesten Frankreichs.

65 bis 75 Prozent dieser Vögel stammen aus den stark abnehmenden und fragmentierten Populationen Westeuropas, vor allem aus Deutschland und Polen. Die restlichen über die traditionellen Fanggebiete ziehenden rund 30 Prozent brüten vor allem in Skandinavien und in den baltischen Republiken. Alle diese durch Frankreich ziehenden Ortolan-Populationen schrumpfen deutlich stärker als diejenigen des Mittelmeergebiets und aus Osteuropa, die einen anderen Zugweg einschlagen: Die „Frankreich-Zieher“ verzeichnen  seit Beginn der 2000er-Jahre Verluste um weitere 30 Prozent, während der Rückgang im restlichen Europa in diesem Zeitraum zwischen 10 und 20 Prozent betrug.

Die Entnahme in einer Größenordnung wie Frankreich mit bis zu 30.000 Vögeln sei damit nicht als nachhaltig zu rechtfertigen, stellen die Forscher fest. „Wir schätzen, dass diese Entnahme in Frankreich, und vielleicht auch anderswo im Mittelmeerraum, die Erklärung für einen großen Anteil des langfristig dramatischen Rückgangs – minus 80 Prozent in Westeuropa – der Ortolane ist“, sagt der an der Untersuchung beteiligte Ökologe Raphaël Arlettaz von der Universität Bern. Fazit der Forscher nach vierjähriger Untersuchung: „Unser Ergebnisse liefern eine ausreichende wissenschaftliche Grundlage zur Rechtfertigung des Ortolanfangverbots in Frankreich.“ Der immer wieder vorgetragenen Forderung nach Genehmigung einer „nachhaltigen“ kulinarischen Nutzung der durchziehenden Ortolane ist damit die sachliche Grundlage entzogen.

Verfolgung gefährdeter Arten auch in der EU geht weiter

Dass für den Ortolan eine wichtige Gefährdungsursache entschärft werden konnte, ist ein Erfolg für den Vogelschutz in der EU. Für andere Arten, die trotz stark abnehmender Bestände in der Europäischen Union weiter legal bejagt werden dürfen, steht dies noch aus. Ein Beispiel ist die Turteltaube. Der „Vogel des Jahres“ 2020 darf trotz eines Bestandseinbruchs um mehr als 80 Prozent in den letzten 40 Jahren in zehn Ländern der EU – darunter Frankreich – legal geschossen werden.

Einer CABS-Analyse zufolge fallen europaweit in jedem Jahr mehr als 1,5 Millionen Turteltauben der legalen Jagd zum Opfer. In den Jahren 1980 bis 2013 wurden der Analyse zufolge mehr als 100 Millionen Individuen legal in der EU geschossen. Im selben Zeitraum nahm der europäische Turteltauben-Bestand um fast 80 Prozent ab. Selbst wenn man berücksichtigt, dass ein großer Teil der geschossenen Vögel nicht innerhalb der EU sondern in Russland und Osteuropa brütet, liegt ein Zusammenhang zwischen den hohen Abschusszahlen und Bestandsrückgängen auf der Hand.

Laut EU-Vogelschutzrichtlinie sind die Mitgliedstaaten aber verpflichtet, den bei ihnen brütenden Vögeln einen guten Erhaltungszustand zu gewährleisten. Mit Blick auf die Jagd heißt es in Artikel 7: „Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die Jagd auf diese (die jagdbaren) Vogelarten die Anstrengungen, die in ihrem Verbreitungsgebiet zu ihrer Erhaltung unternommen werden, nicht zunichte macht.“ Dieses Versprechen kann für ungeachtet ihres schlechten Erhaltungszustandes weiter jagdbare Arten wie Feldlerche, Kiebitz, Waldschnepfe oder Bekassine wohl nur eingelöst werden, wenn es innerhalb der EU einen Verfolgungsstopp gibt.

Die Flugbegleiter: Denn Artensterben darf nicht erst wieder bei der nächsten Alarmstudie Thema sein.

Es freut uns, dass Sie sich wie wir für Natur und Vogelwelt interessieren! Artenvielfalt, Naturschutz und Ökologie sollten in der Öffentlichkeit eine viel größere – und kontinuierliche – Rolle spielen. Dafür treten wir als Team von zwölf JournalistInnen an. Mit unserem Projekt „Flugbegleiter“ bei RiffReporter, mit unserer Arbeit für Verlage, Sender und als Buchautoren wollen wir die öffentliche Aufmerksamkeit stärken und interessierte Menschen mit gutem Journalismus versorgen.

Hier bei RiffReporter bieten wir jeden Mittwoch neue spannende Beiträge zu Naturschutz, Vogelbeobachtung und Ornithologie. Als Abonnent oder Flatrate-Kunde (Knöpfe rechts unten auf dieser Seite) können Sie uns den Rücken stärken und neue, intensive Recherchen ermöglichen.

Bitte tun Sie das, denn die Öffentlichkeit braucht sachkundigen Umweltjournalismus.

  1. Jagd
  2. Vogeljagd
  3. Vogelschutz

Bleimunition: Julia Klöckners fatale Attacke auf den Vogelschutz

Die Landwirtschaftsministerin unterläuft ein EU-weites Verbot bleihaltiger Munition, die Umweltministerin schaut machtlos zu. Ein Kommentar.

Das Bild zeigt einen Jäger im Schilf im Abendlicht, der mit einem Schrotgewehr in Richtung Himmel zielt.
  1. Agrarpolitik
  2. Artensterben
  3. Biodiversität
  4. Naturschutz
  5. Umweltpolitik
  6. Vogelschutz

Bericht zur Lage der Natur in Deutschland: Die Umwelt hängt am Beatmungsgerät

Insektensterben, Vogelsterben – Der neue Bericht der Bundesregierung zur Lage der Natur in Deutschland zeigt wie viele Berichte zuvor: Vögeln, Pflanzen und Insekten geht es dreckig. Nur ein radikales Umsteuern in der Landwirtschaftspolitik kann ein Ende des Artensterbens bringen. Die Bundesregierung muss ambitionierter werden.

  1. Porträt
  2. Vogelbeobachtung
  3. Vogelschutz

Der Mut von Kiebitzen beeindruckt mich immer wieder

Hinter jedem Fernstecher steckt ein interessanter Kopf: Die junge Biologin Verena Rupprecht ist "Gebietsbetreuerin für Wiesenbrüter. Ihr Job: Landwirte und Behörden davon zu überzeugen, mehr für den Vogelschutz zu tun. Sie hat uns erzählt, was Vögel so faszinierend macht.

Die junge Ornithologin Verena Rupprecht sitzt vor einer Hütte und hält einen bunten Vogel in der Hand, einen Bienenfresser
  1. Biodiversität
  2. Ornithologie
  3. Vogelschutz

Das Vogelsterben in Deutschland schreitet voran

Vielen Vogelarten in Deutschland geht es schlecht. Wie schlecht, zeigt der neue Bericht zur Lage der Vögel. Danach sind über die letzten 25 Jahre 14 Millionen Vögel aus Deutschland verschwunden. Es gibt aber auch positive Entwicklungen.

  1. Vogelschutz
  2. Vogelzug

Der Zug der Pelikane – ein gefährdetes Naturwunder

Nur weil sie in Israel gefüttert werden, können Rosapelikane ihren Zug von Europa nach Afrika noch schaffen. Das Jahrtausende alte Naturwunder könnte durch Umweltzerstörung und Klimawandel vor dem Ende stehen.

  1. Freiflug
  2. Fütterung
  3. Vogelschutz

Kochen für die Meisen

Rindertalg, Sonnenblumenkerne, eine Handvoll Haferflocken – Meisenknödel selbst zu machen ist gar nicht so schwierig, wenn man ein paar Klippen umschifft. Wie sinnvoll ist es aber, Vögel noch im Frühjahr zu füttern?

Eine Blaumeise sitzt auf eine Futterglocke, einem kleinen roten Blumentopf, der an einem Faden hängt und mit einer Mischung aus Fett und Körnern gefüllt ist.
  1. EU
  2. schutzgebiete
  3. Vogelschutz

„Naturschutz allein auf dem Papier hilft nicht im Kampf gegen das Artensterben.“

Zwischenbilanz: Was bringen europäische Vogelschutzgebiete in Deutschland für die Vogelvielfalt? Von Thomas Krumenacker

Mittelspecht
  1. Biodiversität
  2. Vogelschutz

Warum meiden spanische Geier Portugal?

Es gibt eine unsichtbare Grenze für die Vögel zwischen Spanien und Portugal, obwohl sich die Landschaft zu beiden Seiten kaum unterscheidet. Forscher haben die Gründe enträtselt.

Zwei Mönchsgeier reiben ihre Schnäbel aneinander.
  1. Freiflug
  2. Vogelschlag
  3. Vogelschutz

Wie gut geht es dem Rotmilan wirklich?

Die Windbranche macht angeblich überzogene Auflagen zum Artenschutz für den stockenden Ausbau der Windenergie verantwortlich. Ausgerechnet der Rotmilan soll jetzt als Kronzeuge für ihre Unschädlichkeit herhalten.

Ein Rotmilan sitzt in einer grünen Wiese.
  1. Tierhandel
  2. Vogelschutz

„Deutschland ist ein Paradies für Vogelschmuggler“

Die Polizei hat illegale Tierhändler auf dem Weg von Tschechien in die Niederlande mit illegal gefangenen Bienenfressern gestoppt – ein Zufallsfund. Die große Masse der Schmuggler schlüpft durch die Maschen der Behörden. Weil die es den Kriminellen zu leicht machen.

Auf einer Stromleitung, die durch ihre Voliere gespannt ist, sitzen fünf Bienenfresser – kastanienbrauner Rücken, blaue Brust, gelbes Kinn und eine schwarze Räubermaske über die Augen.
Flatrate ab 8 € RiffReporter unterstützen
Die Flugbegleiter