„Herausfinden, was den Wildbienen wirklich hilft“

Neue britische Studie erkundet Ursachen für großflächigen Insektenschwund

Joachim Budde Aus einer weißen Blüte schaut das orangfarben bepelzte Hinterteil einer Wildbiene heraus.

Den Insekten in Europa geht es schlecht. Wie sehr, und welche Arten vom Rückgang besonders betroffen sind: Das zeigen die Daten einer neuen Studie aus Großbritannien, die gestern im Fachblatt Nature Communications erschienen ist. Danach ist die Verbreitung der meisten Bestäuberinsekten im Vereinigten Königreich zwischen 1980 geschrumpft. „Im Durchschnitt haben wir Verlust von 25 Prozent“, sagte der Ökologe Nick Issac vom „Centre for Ecology and Hydrology“ (CEH), dem britischen Exzellenzzentrum für Umweltforschung in Wallingford bei Oxford. Soeben stellte er sie auf der Tagung der „Deutschen Gesellschaft für allgemeine und angewandte Entomologie“ (DGaaE) in Halle vor. Insgesamt gut 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentierten dort ihre aktuellen Forschungsergebnisse.

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Dramatischer Appell von Wissenschaftlern zum Insektenschwund

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Wissenschaft an Menschheit: „Wir müssen jetzt etwas gegen das Insektensterben unternehmen“

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Warum Sie Fliegen mögen sollten

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Wir sind dabei, den Reichtum aus Millionen Jahren Evolution zu vernichten

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Unser Essen verändert sich. Insekten sind auf dem Vormarsch. Ein Zukunftszenario

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