Unabhängige Patientenberatung: Wie geht es nach der Zwangspause weiter?

Was aus dem kostenlosen Beratungsangebot für Patienten wird, ist derzeit völlig offen. Sicher ist nur: Die Unabhängige Patientenberatung (UPD) wird zum Ende des Jahres eingestellt – wie lange, ist unklar.

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Ältere Dame sitzt vor einem Telefon, hält einen Hörer ans Ohr wählt

Ärger mit der Krankenkasse, Verdacht auf einen Behandlungsfehler oder Fragen zu einer medizinischen Behandlung? Es gibt viele Anlässe, bei denen Patient:innen Beratungsbedarf haben. Ideal für solche Fragen wäre es, wenn die Beratung unabhängig vom Gesundheitswesen und ihren unterschiedlichen Interessengruppen wäre, aber trotzdem fundiert.

Bisher konnten sich Patient:innen an die Unabhängige Patientenberatung (UPD) wenden. Sie folgt dem gesetzlichen Auftrag, die Rechte der Patient:innen zu sichern. Man kann sie anrufen, per Mail kontaktieren oder in eine ihrer über 20 Beratungsstellen vor Ort gehen. Die Beratung ist kostenlos.

Doch damit ist bald Schluss. Ende November beendet die UPD persönliche Beratungen und am 8. Dezember die Hotline und Online-Beratungen. Dann verlieren Patient:innen dieses wichtige Hilfsangebot – zumindest für einige Zeit. Wie es danach weitergeht, ist im Moment völlig unklar. Doch wie kam es überhaupt dazu?

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