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„Marktwirtschaft funktioniert auch ohne Wachstum“

16.09.2019
9 Minuten

Wie lässt sich unser Wirtschaftsleben organisieren ohne den Planeten irreparabel auszubeuten? Die gute Nachricht: Unser Wirtschaftssystem taugt dazu ganz gut. Wir müssen aber dringend Obergrenzen des Rohstoffverbrauchs festlegen, sagt Oliver Richters, einer der Autoren des Buches „Marktwirtschaft reparieren“.

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Eine Grafik, die erläutert wie der Zwang zum Wirtschaftswachstum entsteht. Unternehmen sehen sich gezwungen, ständig zu investieren und zu expandieren, um mit dem technischen Fortschritt mitzuhalten, dem Wettbewerbsdruck standzuhalten und so ihre Existenz zu sichern. Auch Haushalte müssen bei technischen Entwicklungen wie Autos, Computern oder Smartphones „mithalten“, um nicht ökonomisch und sozial abgehängt zu werden. Solche technischen Innovationen vernichten im Mittel Arbeitsplätze und Arbeitseinkommen. Da aber die Norm des Leistungsprinzips fordert, dass jeder grundsätzlich für seinen Unterhalt selbst sorgen muss, entsteht hier ein gesellschaftliches Dilemma.
Unternehmen sehen sich gezwungen, ständig zu investieren und zu expandieren, um mit dem technischen Fortschritt mitzuhalten, dem Wettbewerbsdruck standzuhalten und so ihre Existenz zu sichern. Auch Haushalte müssen bei technischen Entwicklungen wie Autos, Computern oder Smartphones „mithalten“, um nicht ökonomisch und sozial abgehängt zu werden. Solche technischen Innovationen vernichten im Mittel Arbeitsplätze und Arbeitseinkommen. Da aber die Norm des Leistungsprinzips fordert, dass jeder grundsätzlich für seinen Unterhalt selbst sorgen muss, entsteht hier ein gesellschaftliches Dilemma.

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Daniela Becker

Daniela Becker

Daniela Becker ist Umweltwissenschaftlerin und arbeitet seit 2010 als freie Journalistin zu den Themen erneuerbare Energien, Energie- und Verkehrswende, Klimaschutz und Clean-Tech.


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