„Nicht eine Krise über die andere stellen“: Umweltschützerin und Minister streiten zu LNG-Terminals

Importiertes Flüssiggas soll helfen, die Energiekrise zu mildern—aber mit welchen Folgen für die Natur? Im Streitgespräch diskutiert BUND-Geschäftsführerin Antje von Broock mit dem niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies (SPD).

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Ein Kran hievt ein Rohr in die Erde, während ein Bauarbeiter dies kontrolliert

Um unabhängiger von russischem Gas zu werden, forciert die Bundesregierung den Ausbau von Flüssiggas-Terminals (LNG) an der Nordseeküste.

Im Frühjahr hat der Bundestag dazu ein „LNG-Beschleunigungsgesetz“ beschlossen, das die sonst üblichen Genehmigungsverfahren deutlich verkürzt. Mehrere Umweltverbände, darunter der BUND, kritisieren diesen „fragwürdigen Präzedenzfall“ in einem offenen Brief.

Was spricht für, was gegen die Terminals? Welche Rezepte gibt es gegen die Energiekrise? Und was ist mit den Schweinswalen, die in der Nähe des Baugebiets leben?

Darüber diskutieren Antje von Broock, Geschäftsführerin des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) und der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD).

Porträtfoto von Antje von Broock
Antje von Broock, Geschäftsführerin des BUND
Porträt von Olaf Lies
Olaf Lies, Umweltminister in Niedersachsen

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