Australiens Buschfeuer: „Dringend die Naturgebiete erhalten, die es noch gibt."

Die Ökologin Martine Maron über Gefahren für die Vogelwelt und Prioritäten für den Naturschutz

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Die Wald- und Buschbrände in Australien haben in den vergangenen Wochen gigantische Ausmaße angenommen. Rekordtemperaturen und Trockenheit machen Vegetation anfällig für Feuer, die dann durch Blitze oder durch menschliches Handeln ausgelöst werden und sich mit großer Geschwindigkeit ausbreiten. Bilder von durstigen Koalas sind in den vergangenen Tagen um die Welt gegangen – aber auch die Vogelfauna leidet massiv. Manche Art ist akut bedroht.

Martine Maron ist Expertin für Ökologie und Biodiversität Australiens. Sie ist Professorin für Umweltmanagement an der University of Queensland und als „Future Fellow" des Australian Research Council eine der angesehensten Wissenschaftlerinnen des Landes. In zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen hat Maron sich mit Zustand und Zukunft der Artenvielfalt befasst. Wir haben sie dazu befragt, wie sie die Brände erlebt, welche Gefahren für Vogelwelt und Artenvielfalt bestehen und was nun geschehen sollte.

Portrait von Martine Maron
Martine Maron
Privat, mit frdl. Genehmigung

Frau Maron, wie erleben Sie als australische Ökologin und Biodiversitäts-Expertin die extremen Temperaturen und Buschbrände der letzten Wochen?

Maron: Während mein Mann schon vor Weihnachten auf die Farm im Westen Victorias gefahren ist, war ich noch in Queensland, wo ich bis zu den Feiertagen gearbeitet habe. In dem Teil von Queensland, in dem ich lebe, sollte es jetzt im Sommer feucht und regnerisch sein. Aber es hat so wenig Niederschläge gegeben wie kaum je zuvor, alles ist extrem trocken. Wir hatten zahlreiche Brände, und an den schlimmsten Tagen wurde sogar der Regenwald – der eigentlich gar nicht brennen sollte – in Mitleidenschaft gezogen. Freunde und Familienangehörige mussten wegen der Feuer ihre Häuser und Grundstücken verlassen. Das alles ist während der vermeintlich nassen Jahreszeit nicht normal.

Ihr Tweet von zwei Gelbhaubenkakadus, die auf der Farm Ihres Mannes tot aus einem Baum gefallen sind, ging um die Welt. Was war da geschehen?

Mein Mann hat die höchsten Temperaturen erlebt, die je auf der Farm seiner Familie in West Victoria gemessen wurden – 48,9 Grad Celsius am bisher schlimmsten Tag. In Kombination mit Wind und trockenen Blitzen steigt das Brandrisiko enorm. Aber schon die schiere Hitze reichte, um die Tierwelt in Mitleidenschaft zu ziehen. Am heißesten Tag starben die Vögel einfach an Hitzeschock. Mein Mann hatte zwar viel Wasser und einen Rasensprenger rausgestellt, aber es war einfach zu heiß für diese Tiere.

Koalas sind ja eigentlich an Hitze angepasst, aber auch ihnen ist es zu viel?

Die Bilder von Tieren wie Koalas, die sich den Menschen nähern und Wasser annehmen, das ihnen angeboten wird – das ist kein normales Verhalten. Die Tiere stehen unter akutem Hitzestress. Es gibt erschreckende Schätzungen, wie viele Tiere in den Bränden gestorben sind. Noch mehr kommen allein durch die Hitze und die Trockenheit ums Leben. Besonders schlimm ist, wenn es über Nacht nicht abkühlt.

Buschbrände gehören in Australien ja ganz normal zum ökologischen Kreislauf, oder?

Absolut – sie sind charakteristisch für viele Ökosysteme in Australien. Es ist aber nicht normal, dass es so großflächig brennt und dass Buschbrände in eigentlich feuchten subtropischen Regionen und in Regenwäldern auftreten. So viele Extremwetterlagen, so viele Temperaturextreme, so viele Brände – das ist ein neues Phänomen der vergangenen zehn Jahre. 

Was genau ist anders?

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Die einheimische Vegetation ist grundsätzlich an Feuer angepasst. Aber diese häufigen, sehr intensiven und großflächigen Brände sind etwas anderes. Die Wildtiere finden zwischen zwei Waldbränden keine Zuflucht mehr, die Natur hat keine Zeit, sich zu erholen. Sehr viel Lebensraum ist durch Landwirtschaft und Stadtentwicklung verschwunden. Während früher eine heftige Feuersaison viel Lebensraum übrig gelassen hätte, kann nun das ganze Areal verbrennen, das für eine Art noch zur Verfügung steht. Außerdem ist das Feuer, an das unsere Ökosysteme angepasst sind, anders als das jetzige – weniger extrem und zudem langsamer, es blieben eben immer größere Gebiete übrig. Die indigene Bevölkerung dieses Kontinents hat dies immer verstanden und in ihrem sorgfältigen Feuermanagement berücksichtigt.  

Wie ungewöhnlich sind die aktuellen Brände vom Ausmaß her?

Die Brände gehen ja aktuell immer weiter, insofern sind alle Zahlen vorläufig. Das letzte, was ich gehört habe, waren fünf Millionen Hektar. Das ist eine deutlich größere Fläche als bei den diesjährigen Bränden im Amazonasgebiet und deutlich mehr, als ich selbst je in einer Feuersaison erlebt habe.

Sie untersuchen mit Ihrem Team, was australische Landschaften artenreich macht. Wie besorgt sind Sie darüber, dass extreme Temperaturen und großflächige Brände die biologische Vielfalt in Australien bedrohen?

Die Beziehung zwischen Feuer und Artenreichtum ist komplex, sie variiert je nach Artengruppe und Landschaft. Aber unsere bisherige Arbeit hat gezeigt, dass Lebensräume, die über längere Zeiträume von Feuer verschont bleiben, für die Vielfalt der Vogelwelt sehr wichtig sind. Feuer zerstört wichtige Ressourcen – wie Nahrung und Unterschlupf. Einige dieser Ressourcen benötigen Hunderte von Jahren, um sich zu regenerieren, wie zum Beispiel große Baumhöhlen, die zum Brüten wichtig sind. Für die Biodiversität ist daher ein Feuermanagement wichtig, das das Risiko von massiven, katastrophalen Buschbränden, wie wir sie jetzt erleben, reduziert. Einige Arten, wie die Wollemie (Wollemia nobilis), eine urtümliche Baumart, kommen nur in winzigen Gebieten vor. Ein schwerer Brand könnte zu ihrer Ausrottung führen.

Zwei Rabenkakadus sitzen auf einem Ast.
Der Rabenkakadu ist von den Waldbränden bedroht.
Steve Bourne

Wie sieht es mit der Vogelwelt aus? Gibt es Arten, die durch die Buschbrände besonders bedroht sind?

Ja, leider sind zahlreiche Vogelarten durch Brände bedroht, sobald diese zu intensiv oder zu großflächig sind oder zur falschen Jahreszeit auftreten. In Südaustralien gehören zu diesen Arten der winzige Malleeborstenschwanz (Stipiturus mallee, engl. Mallee emu-wren), der Rabenkakadu der Unterart graptogyne (Calyptorhynchus banksii ssp. graptogyne, engl. south-eastern red-tailed black cockatoo) und der Westliche Erdsittich (Pezoporus flaviventris, engl. Western Ground Parrot). Alle haben kleine Populationen und kleine Verbreitungsgebiete. Obwohl Feuer ein natürlicher Bestandteil aller Ökosysteme ist, in denen sie leben, stellt zu viel Feuer eine große Bedrohung für ihre Existenz dar.

Sie untersuchen in Ihrer Forschung auch, wie sich der Klimawandel auf die australische Naturvielfalt auswirken wird. Was haben Sie bisher herausgefunden?

Die Lebensräume, in denen Arten leben können, werden sich mit dem Klima verändern, aber vor allem extreme Wetterereignisse können katastrophal sein. Wir beobachten bereits jetzt ein Massensterben bedrohter Arten wie der Brillen-Flughunde bei Hitzewellen. Im letzten Jahr ist möglicherweise ein Drittel der Gesamtpopulation bei einer Hitzewelle getötet worden. Wetterextreme wirken sich auch auf die Frucht- und Blütenbildung von Pflanzen aus, die wiederum Nahrungsquelle für Tausende von Arten sind. Die Auswirkungen auf die Ökosysteme können tiefgreifend sein.

Welche Habitattypen sind besonders gefährdet?

Nahaufnahme eines Säulengärtners.
Der Säulengärtner lebt in höher gelegenen Regenwaldgebieten im Norden von Queensland.

Eines der besonders gefährdeten Gebiete sind unsere feuchten Regenwälder im Norden von Queensland. Es gibt Dutzende von Arten, die nur in kühleren Hochgebirgsregenwäldern vorkommen. Doch wird es auch dort oben immer wärmer und trockener. Arten wie Lemuren-Ringbeutler (engl. Hemibelideus lemuroides, engl. lemuroid ringtail possum) oder der Säulenlaubvogel (Prionodura newtoniana, engl. Golden bowerbird), haben keine Möglichkeit, in ein anderes Gebiet umzuziehen.  

Welche Maßnahmen sind jetzt für den Vogel- und Naturschutz besonders wichtig?

Wir müssen dringend die Naturgebiete erhalten, die es noch gibt. Nur wenn es gelingt, die verbliebenen Wälder zu schützen, gibt es genug Rückzugsräume, in denen sich die Populationen erholen können. Das ist von entscheidender Bedeutung. Zudem müssen wir besonders wichtige Lebensräume wiederherstellen, damit sie künftig als Zufluchtsorte dienen können. Im Moment passiert in Australien leider das Gegenteil, jedes Jahr werden riesige Busch- und Waldgebiete zerstört, darunter viele naturbelassene Habitate. Sie zu schützen hat oberste Priorität. Wir sollten von den australischen Ureinwohnern lernen, wie man mit Feuer umgeht.

Trotz der katastrophalen Ereignisse hören wir in Europa nicht viel über Proteste oder größere Umweltaktionen in Australien. Ist die Öffentlichkeit desinteressiert?

In neueren Umfragen steht die Sorge um die Umwelt ganz oben auf der Liste der Themen, die den Menschen wichtig sind. Nein, es ist nicht so, dass es den Menschen egal ist. Aber nicht jeder ist sich der Bedrohung bewusst. Die beängstigenden Ereignisse der letzten Wochen werden allerdings viel mehr Menschen zu denken geben.

Konservative Politiker in Australien beschuldigen nun Umweltschützer, an den Bränden schuld zu sein, weil zu starker Waldschutz die Menge an brennbarem Material vergrößert habe. Ist da etwas dran?

Es gehört in Australien seit langem dazu, die Menge brennbaren Materials durch gezielte und kontrollierte Brände zu verringern. So will man die Intensität von unkontrollierten Bränden verringern. Die Entscheidung darüber treffen die für Brandschutz zuständigen Behörden auf kommunaler und staatlicher Ebene. Wichtig ist, dass die Behörden diese Maßnahmen bisher in den meisten Fällen ungestört durchführen konnten. Manchmal war es aber einfach nicht möglich, kontrolliert abzubrennen, weil die Vegetation aufgrund der extremen Wetterbedingungen der letzten Jahre schon so stark ausgetrocknet war.

Wie effektiv sind diese kontrollierten Brände?

Ziel solcher Maßnahmen ist ja, dass folgende Brände weniger intensiv ausfallen. Bei Bränden von dem Ausmaß, wie wir das jetzt erleben, wird das aber unerheblich – wir erleben mit Entsetzen mit, dass Gebiete, die erst kürzlich gebrannt haben, nun schon erneut brennen. Insgesamt muss ich sagen, dass es inmitten von viel Geschrei hier in Australien schwer ist, der Wissenschaft Gehör zu verschaffen.

Beeinflussen die aktuellen Brände auch Ihre wissenschaftliche Arbeit?

Die gesamte Forschung über Biodiversität und Naturschutz wird im Zeichen des ausufernden Klimawandels noch dringlicher. Es geht nicht mehr nur darum, sich auf künftige Ereignisse vorzubereiten – die Veränderung ist schon da. Wir müssen vom reinen Verstehen der Auswirkungen dazu übergehen, Lösungen zu testen und umzusetzen – und zwar schnell.

Wie viel Hoffnung haben Sie für die Zukunft der australischen Vogelwelt und der Tier- und Pflanzenvielfalt insgesamt?

Ich habe das Glück, Teil einer großartigen Gemeinschaft von Forschern und Freiwilligen zu sein – von Farmern vor Ort bis hin zu Organisationen wie BirdLife Australia. Das gibt mir viel Hoffnung. Die Menschen kümmern sich um die australische Tierwelt, und sie arbeiten hart daran, ihre Lebensräume zu schützen und auf Veränderungen zu drängen. Aber es ist ernüchternd zu erkennen, dass wir den Schaden bestenfalls begrenzen können. Wir haben bereits sehr viel verloren. Zukünftige Generationen werden ein ganz anderes Australien vorfinden als das Land, das ich aus meiner Kindheit kenne.

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