Energieausweise für Immobilien: Was sie Mietern und Käufern verraten

Energieausweise für Gebäude sollen Mietern und Käufern Hinweise darauf geben, wie viel Heizenergie eine Wohnung oder ein Haus benötigt. Allerdings haben die Ausweise einige konzeptionelle Schwächen. Worauf man hier achten sollte.

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Im Vordergrund eine Hand, die einen Energieausweis hält. Im Hintergrund verschwommen zwei formell gekleidete Personen, die aus einem Fenster blicken.

Sie kleben auf Fernsehern und Kühlschränken in den Elektromärkten, liegen neuen Heizkesseln bei und baumeln an den Innenspiegeln der Fahrzeuge in den Autohäusern: Etiketten, die anhand einer Farbskala und eines Buchstabens zeigen, wie energieeffizient ein Produkt im Vergleich zu anderen seiner Klasse ist. Kunden können so mit einem Blick verbrauchsarme und damit klimafreundliche Angebote von den Energieschleudern unterscheiden.

Auch bei Immobilien gibt es solche Effizienzlabels – die so genannten Energieausweise, die den energetischen Standard eines Gebäudes darstellen. Eigentümer müssen sie vorlegen, wenn sie eine Wohnung oder ein Haus, ein Bürogebäude oder eine Gewerbehalle verkaufen, neu vermieten oder verpachten wollen.

Viele Faktoren bestimmen Energiebedarf und -verbrauch

Die angegebenen Daten wie der Energiebedarf und die Effizienzklasse geben Käufern, Mietern und Pächtern einen Anhaltspunkt, wie hoch die Heizkosten sind. Käufern hilft der Energieausweis zudem bei der Einschätzung, ob etwa demnächst eine neue Heizungsanlage nötig ist oder ob die Fenster ausgetauscht werden sollten. Doch was genau kann man den Dokumenten entnehmen?

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Redaktion: Christian Schwägerl