Warum Schüler länger schlafen sollten

Jugendliche schlafen in unserer Gesellschaft zwei Stunden zu wenig. Sie benötigen mehr Schlaf als Erwachsene, und ihr biologischer Rhythmus hinkt hinterher. Eine Studie aus den USA zeigt jetzt einmal mehr: Die Lösung wäre ein späterer Schulbeginn.

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Hamburg, 16.01.2019

VON PETER SPORK

Es hat sich etwas verändert an Deutschlands Schulen. Noch vor zehn Jahren reagierten die meisten Schüler, Lehrer und Eltern entgeistert auf die Anregung, die Schule morgens einfach später beginnen zu lassen. Zum Ende meiner Vorträge über dieses Thema lasse ich das Publikum meist abstimmen. Damals war die Mehrheit stets gegen einen späteren Schulbeginn. Heute ist das anders.

Zum Beispiel Mitte November in der schönen neuen Aula des Kurt-Körber-Gymnasiums in Hamburg Billstedt. Wie üblich frage ich: „Möchten Sie, möchtet ihr, dass die Schule in Zukunft eine halbe oder ganze Stunde später beginnt als heute?“ Und es passiert, was seit rund drei Jahren immer öfter passiert. Die Hände der meisten Lehrer und Schüler schnellen nach oben, nicht etwa schüchtern und verschämt, sondern herausfordernd offensiv. Manche Schüler stehen sogar auf, damit man ihr Votum besser erkennt. Einige begleiten die Abstimmung mit Applaus und Triumphgeschrei.

Offensichtlich gelingt es heute sehr viel besser als früher, die Betroffenen zu überzeugen. Und das hat einen simplen Grund: Es gibt inzwischen eine ganze Reihe guter, wissenschaftlich abgesicherter Argumente für einen späteren Schulbeginn. In diesen Tagen reihte sich eine neue, besonders überzeugende Publikation in diesen Reigen ein.

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7:30 Uhr ist für Schüler wie 5:30 Uhr für Erwachsene

Erschreckende Schlaf-Statistiken an deutschen Schulen


Fortsetzung / Nach den vielen Reaktionen auf diesen Text haben wir eine große Umfrage gestartet sowie bei den zuständigen Behörden die Situation in den einzelnen Bundesländern abgefragt. Im großen RiffReporter Erbe&Umwelt-Report lesen Sie über die teils schockierenden Resultate und finden eine Reihe von Lösungsvorschlägen:

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