Probleme mit dem Aufstehen oder Durchschlafen? Morgens immer müde? Machen Sie den Chronotyp-Test

Sind Sie Eule oder Lerche? Wie ticken Ihre inneren Uhren? Schlafen Sie im Alltag zur rechten Zeit? Machen Sie den „Erbe&Umwelt“-Test und erhalten Sie Antworten.

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Eine Eule blickt von links nach rechts.

In der so genannten Sommerzeit verschieben sich die sozialen Anforderungen wie Schul- und Arbeitsbeginn gegenüber den biologischen, inneren Rhythmen um eine Stunden nach vorne. Denn wir verstellen bei der „Zeitumstellung“ natürlich nicht die Zeit, sondern nur die Uhren. Nicht allen Menschen gelingt es gleich gut, sich im Anschluss an die neuen Gewohnheiten anzupassen. Dieser Test verrät Ihnen, zu welcher Gruppe Sie gehören. Die Einteilung der Menschen in Chronotypen ist eine der wichtigsten Erkenntnisse der nobelpreisgekrönten Wissenschaft der Chronobiologie.

Wer früh arbeiten oder zur Schule muss sowie unflexible Arbeitszeiten hat, leidet natürlich besonders unter der Umstellung der Uhren auf die Sommerzeit. Aber auch die Biologie spielt eine wichtige Rolle: Menschen mit einem durchschnittlichen oder späten Chronotyp, die sogenannten Normaltypen und Eulen, haben mit der Anpassung größere Probleme als die frühen Chronotypen, Lerchen genannt.

Die inneren Uhren werden nicht durch die Uhr- sondern durch die Sonnenzeit gestellt. Bei Eulen ticken die inneren Uhren verzögert. Deshalb fällt es Menschen mit diesem Chronotyp während der Sommerzeit – aber nicht nur dann – besonders schwer, abends zeitig einzuschlafen. Wenn morgens der Wecker klingelt, haben Sie folglich weniger geschlafen als es während der Normalzeit möglich gewesen wäre. Letztlich betrifft dieses Problem alle Menschen, die morgens einen Wecker zum Aufstehen benötigen – und das sind etwa 80 Prozent. Jugendliche trifft die Uhren-Umstellung im Frühjahr besonders hart, denn sie sind noch eulenhafter als Erwachsene und die Schule beginnt meist sehr früh.

Der Chronotyp-Test

Aber kennen Sie Ihren Chronotyp überhaupt? Wissen Sie, ob Sie in den kommenden Wochen besonders auf ausreichenden Schlaf achten sollten? Haben Sie sich schon immer gefragt, ob Sie Eule, Lerche oder irgendwas dazwischen sind? Möchten Sie zudem wissen, wie Ihr Schlaf-Wach-Rhythmus aussähe, wenn Sie einzig auf Ihre Innere Uhr hören würden, keinem äußeren Zwang unterworfen wären und niemals den Wecker stellen müssten? Und zu guter Letzt: Wie gut passt dieser Rhythmus zu Ihren sozialen Verpflichtungen, zu Schul- und Arbeitszeiten? Wie groß ist bei Ihnen also das, was Fachleute den sozialen Jetlag nennen – die Zeitverschiebung, die Ihnen im Alltag aufgrund äußerer Umstände widerfährt.

Klicken Sie auf den Link weiter unten, beantworten Sie fünf einfache Fragen und schon berechne ich Ihren persönlichen Chronotyp sowie das Ausmaß Ihres sozialen Jetlags.

So erfahren Sie, wie Sie Ihren Lebensrhythmus in Zukunft so gestalten können, dass Sie automatisch mehr und tiefer schlafen. Der Münchner Chronobiologie-Professor Till Roenneberg hat in seinem empfehlenswerten und bei Erbe&Umwelt besprochenen Buch „Das Recht auf Schlaf“ (dtv 2019) eine Formel veröffentlicht, mit der ich diese Dinge relativ einfach für Sie berechnen kann. Ihre Daten werden selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben.

Nachdem ich mehr als 1.600 Chronotyp-Fragebögen kostenfrei ausgewertet und insgesamt viele Stunden Arbeitszeit für die Leser*innen von Erbe&Umwelt investiert habe, gibt es interessante Erkenntnisse. Seit April 2022 ist der Test nun mit einem Riff-Abo, Erbe&Umwelt-Abo oder nach einer Einmalzahlung zugänglich.

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Peter Spork

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