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Krautschau: Pflanzenfans machen die Vielfalt der Arten mit Kreide sichtbar

Meist werden die pflanzlichen Mitbewohner der Städte und Dörfer übersehen oder als „Unkraut“ abgeräumt. Das soll sich nun ändern. Teilen Sie Fotos mit uns.

von
06.05.2020
2 Minuten
Das Bild zeigt eine Blume, die vor einer Hauswand wächst. An die Hauswand hat die Besitzerin des Hauses mit Kreide den Namen der Blume geschrieben. Es ist eine Bergflockenblume.

Wildpflanzen in der Stadt – sie sind überall und wichtig für Insekten, aber meistens nehmen wir sie nicht wahr. Das will eine Grassroots-Bewegung von Botanikfreunden nun durch kleine Interventionen ändern. Einen Bericht darüber aus dem britischen Guardian haben wir diese Woche auf Twitter geteilt.

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Die Resonanz auf die „Krautschau" war sehr positiv. Vielen Menschen gefällt die Idee, die Artenvielfalt der Pflanzen auf derart einfach Weise zu kommunizieren und Menschen für die pflanzlichen Mitbewohner der Städte zu interessieren. Einige unserer geschätzten Follower – Alexandra-Maria Klein, Thomas Lüthi und Thomas Gerl – haben selbst bei sich Zuhause zur Kreide gegriffen und uns Fotos davon geschickt:

Das Bild zeigt das Niederliegende Mastkraut, das aus dem Asphalt wächst. Thomas Gerl hat den Namen mit Kreide dazugeschrieben.
Das Niederliegende Mastkraut (Sagina procumbens) wächst gerne in Nischen und Spalten.
Das Bild zeigt eine unscheinbare Pflanze am Straßenrand, ihr Name wurde mit Kreide dazugeschrieben.
Gehörnter Sauerklee, auch Horn-Sauerklee genannt (Oxalis corniculata)
Das Bild zeigt ein Stücl Asphalt, aus dem die Pflanze wächst. Thomas Lüthi hat den Namen der Pflanze dazugeschrieben.
Die Dunkle Königskerze (Verbascum nigrum)
Das Bild zeigt eine Blume, die vor einer Hauswand wächst. An die Hauswand hat die Besitzerin des Hauses mit Kreide den Namen der Blume geschrieben. Es ist eine Bergflockenblume.
Bei der „Krautschau“ geht es darum, mit kleinen Interventionen die Vielfalt der Pflanzenwelt ins Bewusstsein zu rücken.

Vielleicht haben auch Sie schon an der Krautschau mitgewirkt? Dann teilen Sie doch Bilder mit uns, von denen wir eine Auswahl in diese Galerie aufnehmen. Über diesen Link können Sie Fotos hochladen. Gerade weil nur wasserlösliche Kreide zum Einsatz kommt, wollen wir den Aufnahmen eine dauerhafte digitale Heimat geben.

Bitte beachten Sie bei allem, was Sie tun, Eigentumsrechte und gesetzliche Regelungen und fragen Sie falls nötig um Erlaubnis. Wir bitten auch darum, nur Bildern mit Pflanzen einzusenden, bei deren Artbestimmung Sie sich sicher sind. Wir haben zwar einen Botaniker im Team, aber Bestimmungen vom Foto weg sind oft schwierig. Ebenso bitten wir Sie, nur Bilder einzusenden, bei denen Sie über die Urheber- und alle Nutzungsrechte verfügen. Ihren Namen müssen wir als Urheber nennen. Bitte laden Sie Bilder im Querformat mit einer ausreichenden Auflösung für Online-Publikation hoch.

Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen und sind gespannt, was unsere Leserinnen und Leser alles entdecken.

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Christian Schwägerl

Christian Schwägerl

Christian Schwägerl ist Journalist in den Bereichen Umwelt, Wissenschaft und Politik. Er war als Korrespondent für die Berliner Zeitung (1997–2001), die Frankfurter Allgemeine Zeitung (2001–2008) und den SPIEGEL (2008–2012) tätig und arbeitet seit 2013 freiberuflich für Medien wie GEO, FAZ und Yale E360. Von ihm stammen die Bücher „Menschenzeit“ über das Anthropozän, „11 drohende Kriege“ über globale Konfliktrisiken (mit A. Rinke) und „Analoge Revolution“ über die Zukunft digitaler Technologien. Seit 2014 leitet er die von der Robert Bosch Stiftung geförderte „Masterclass Wissenschaftsjournalismus“. Schwägerl hat einen Master-of-Science-Abschluss in Biologie. Er ist Mitgründer und Vorstand von RiffReporter. Für seine journalistische Arbeit hat er zahlreiche Preise erhalten, darunter den Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus (2007) und den Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus (2020, mit J. Budde).


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