„Größer als morgen“

Fernseh-Meteorologen reden im Wetterbericht über den Klimawandel. Er gehört da jetzt rein, finden sie

von Christopher Schrader

KlimaSocial – vom Wissen zum Handeln

Hamburg, den 28. August 2018

Dieses Bild, das hat ihn schon gejuckt. „Das hat es noch nie so gegeben, das muss man den Leuten doch zeigen“, sagt Karsten Schwanke. „Also, wenn ich Dienst gehabt hätte...“ Vor seinem inneren Auge entwirft der Meteorologe ein Segment von 40 bis 50 Sekunden für den Wetterbericht nach den Tagesthemen: Erst hätte er das Bild präsentiert, zehn Sekunden lang vielleicht, damit die Zuschauer es aufnehmen können, und dazu zwei, drei Sätze gesprochen: Sie sehen hier die Nordküste Grönlands, aufgenommen von einem Satelliten aus dem All. In dieser Region wird das Meereis normalerweise dicht zusammen geschoben. Doch zurzeit ist das anders.

Dann wäre hinter ihm vielleicht ein Bild vom Forschungsschiff Polarstern erschienen: Hier ist noch nicht einmal ein Eisbrecher jemals hingekommen – doch jetzt ist hier ein Loch. Die Polarstern ist gerade in der Gegend und hat Kurs darauf genommen. Denn auch die Wissenschaftler waren völlig überrascht. Sie haben gedacht, das ist die Gegend, in der sich das Meereis am längsten halten kann. Zum Abschluss vielleicht eine Grafik, wie durch den Klimawandel die Eisbedeckung der Arktis immer weiter zurückgeht. Und dann der Übergang zur Wetterlage in Deutschland und den Aussichten für morgen.

Dieser Beitrag ist weder produziert noch gesendet worden, Schwanke hatte ja keinen Dienst. Aber er wird andere Gelegenheiten finden, den Klimawandel in den abendlichen Wetterbericht einzuflechten, so wie er es zum Beispiel Mitte August 2018 mit einem Rückblick auf den Juli getan hat. „Wenn sich etwas derart deutlich anbietet, ist das eine sehr gute Gelegenheit für den Blick über den Tellerrand. Und die Veränderungen am Nordpol oder bei den Durchschnittstemperaturen, das ist doch eindeutig größer als morgen, also wichtiger als irgendwelche Hintergrundinformationen über die aktuelle Wetterlage oder über die Aussichten für die kommenden Tage.“ 

Eine gute Plattform, über den Klimawandel zu informieren

Mit dieser Haltung ist Schwanke bei weitem nicht allein. Sein Kollege Özden Terli beim ZDF greift das Thema häufig auf und hat fast so etwas wie ein Markenzeichen daraus gemacht. „Wir sehen schon sehr viele ,Ungereimtheiten‘ im Wetter, vor allem wenn der Jetstream wieder sehr weit mäandert und Hoch- oder Tiefdruckgebiete über uns festhält“, sagt er. Dass es wie in diesem Sommer die ganze Nordhalbkugel auf einmal betraf, sei einmalig gewesen. „Ich blicke morgens auf die Karten und sehe, da stimmt was nicht. Wie kann ich es denn dann rechtfertigen, nicht über das Klima zu reden?“

Eine Collage von gut 50 Fernseh-Wettermoderatoren unter dem Titel "#MetsUnite on Climate Change" Sie alle halten die Grafik „Warming Stripes“ in die Kamera, unter anderem auf Krawatten, Kaffeebechern, Ohrringen oder Anhängern. Eingeblendet ist stets der Name der Stadt oder der US-Bundesstaates oder der Nation, wo die Meteorologen arbeiten.
Eine Collage von Wettermoderatoren, die die „Warming Stripes“ zeigen oder auf Krawatten, Kaffeebechern, Ohrringen oder Anhängern der Kamera präsentieren. Die Initiative ging vom Wettermoderator Jeff Berardelli aus Florida aus.

Trotz dieser beiden Beispiele ist es eine neue Entwicklung, wenn der Wetterbericht den Klimawandel thematisiert. Früher hätten die meisten Meteorologen auf eine klare Trennung zwischen Wetter und Klima gepocht; auch Karsten Schwanke sagt, er habe am Anfang seiner Karriere vor 20 Jahren noch so gedacht. Doch seither ist bei vielen Fernsehjournalisten ein Gefühl der Verantwortung erwacht oder geweckt worden. „Der Kommunikationskanal Wetterbericht ist von der Kommunikationsforschung lange unterschätzt worden“, sagt Inge Niedek, Vorsitzende der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft und Leiterin des internationalen Verbandes der Wettermoderatoren IABM. Sie hat bis 2015 verantwortlich in der ZDF-Wetterredaktion Berichte für Nachrichten- und Magazinsendungen präsentiert. „Aber das ist eine gute Plattform, um die Zuschauer darüber zu informieren, was der Klimawandel bewirkt – die sollten wir nutzen. Leute, die das fachliche Hintergrundwissen haben und das verständlich vermitteln können, werden wir noch mehr brauchen.“

Einer der Kommunikationsforscher, der den Wetterbericht früh als Plattform entdeckt hat, ist Ed Maibach von der George Mason University in Fairfax bei Washington DC. „TV-Meteorologen können viele Menschen erreichen, sie sind allabendlich in den Wohnzimmern als vertrauenswürdige Stimmen willkommen“, sagt er. Die Moderatoren der örtlichen Fernsehsender könnten daher Barrieren in der aufgeheizten amerikanischen Debatte durchbrechen, wo Informationen oder Miss-Informationen zum Klimawandel strikt nach Parteipräferenz aufgenommen werden. Der Wetterbericht ist von dieser Zäsur noch ausgenommen, auch wenn der Karikaturist David Sipress sich im New Yorker neulich ausmalte, wie Fernsehsender erst das Wetter für Demokraten, dann das Wetter für Republikaner präsentieren könnten. 

Das Konzept der „vertrauenswürdigen Stimmen“ bedeutet, einen Fürsprecher für die eigene Sache im anderen Lager zu finden: eine Frau wie die Klimaforscherin Katharine Hayhoe zum Beispiel. Sie kann die religiöse Rechte ansprechen, weil sie als evangelikale Christin die gleichen Wurzeln und Werte besitzt. Und einen Mann wie den konservative US-Politiker Bob Inglis, der unter seinen Parteifreunden im Rahmen der Aktion RepublicEn für Klimaschutz nach Marktgesetzen zu werben vermag. Und Journalisten wie die Wettermoderatoren. Sie schaffen es, die Trump-Wähler unter den Fernsehzuschauern zu erreichen, weil diese den Vorhersagen noch vertrauen.  

Maibach hat unter anderem zusammen mit Heidi Cullen von der Organisation Climate Central das Programm Climate Matters gestartet und wendet sich gezielt an Wettermoderatoren lokaler Stationen. Er ermutigt sie, kurze Hintergrundinformationen über Durchschnittstemperaturen, Brutbedingungen für Mücken, die Zunahme der Waldbrände oder den Rückgang der Regenmengen in ihre Berichte aufzunehmen. „Zehn Sekunden, mehr braucht man dazu gar nicht“, sagt Maibach. „Es ist sogar besser, es kurz zu halten, und lieber öfter neue Informationen zu präsentieren.“ Inzwischen versorgt Climate Central bereits einige hundert Meteorologen regelmäßig mit Informationen und Grafiken. Auf der Facebook-Seite des Programms sind Dutzende Clips zu betrachten, in denen lokale Fernsehjournalisten das Material benutzen und die Organisation erwähnen oder ihr Logo zeigen. 

Mit Fiktion künftige Wahrheit zeigen

Das mag zu dem erkennbaren Stimmungswandel unter den US-Meteorologen beigetragen haben, den Maibachs Forschungsteam mit regelmäßigen Umfragen belegt. Antworteten 2011 erst 19 Prozent der Teilnehmer, der Klimawandel werde vor allem von der Menschheit ausgelöst, so waren es 2017 schon 49 Prozent. Dass natürliche Phänomene ungefähr genauso stark zur globalen Erwärmung beitrügen wie die Menschen, hatten zuvor 35 Prozent der Befragten angenommen, nun waren es nur noch 21 Prozent. Und die Verfechter der Position, es gebe doch gar keinen Klimawandel, gingen von neun auf ein Prozent zurück. Allerdings dürfte die Erhebung nicht repräsentativ für den amerikanischen Fernsehmarkt insgesamt sein, wo die Erz-Konservativen sich in ihrem Haussender Fox News nach Belieben abschotten können.

Längst sind ähnliche Initiativen über die USA hinaus entstanden. Die meteorologische Weltorganisation WMO hat schon zweimal Journalisten aus aller Welt aufgerufen, sich an weltweiten Aktionen zu beteiligen. Zuerst sollten sie 2014/15 einen fiktiven Wetterbericht von 2050 produzieren; auch Karsten Schwankes Kollege Sven Plöger hatte damals mitgemacht. Ein Journalist bei Cubavision (siehe oben) beschrieb hier den fiktiven Hurrikan Filomena, der mit Stufe 5, also maximaler Stärke und Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde durch die Karibik fegt – zwei Jahre, bevor die Wirbelstürme Irma und Maria genau das taten und auf den Inseln und dem Festland mindestens 3000 Menschen töteten, nach einer anderen Schätzung vielleicht sogar 5000, sowie gewaltige Schäden anrichteten. 

Im vergangenen Jahr sollten die Meteorologen auf Geheiß der WMO dann den Blick ins Jahr 2100 richten. Özden Terli verglich dabei mit futuristischer Grafik das künftige Stadtklima Berlins mit den Verhältnissen im heutigen Bukarest. Die Journalistin Thao Linh vom vietnamesischen Fernsehsender VTV wiederum spazierte über eine animierte Landkarte von ihrer Hauptstadt Hanoi nach Delhi in Indien und Faisalbad in Pakistan, um die künftigen Verhältnisse im Norden ihres Landes zu schildern (siehe unten). Die Durchschnittstemperaturen dort könnten sich um acht Grad Celsius erhöhen, zeigte sie.

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Eine weitere globale Aktion startete in diesem Sommer Jeff Berardelli von der CBS-Station in West Palm Beach/Florida. Unter dem Hashtag #metsunite überredete er Dutzende, vielleicht hunderte (eine genaue Statistik gibt es nicht) seiner Kollegen, am Tag der Sommersonnenwende im Juni ein blau-rotes Streifenmuster zu zeigen oder in die Kamera zu halten, gedruckt auf einen Kaffeebecher, eine Krawatte, einen Anhänger oder Ohrringe. Es handelte sich dabei um die „Warming Stripes“, die der britische Forscher Ed Hawkins von der University of Reading erdacht hat. Sie zeigen die Durchschnittstemperaturen als farbige Streifen vom dunklen Blau für das kälteste Jahr der Aufzeichungen bis zum dunklen Rot für das wärmste. „Ich habe die Warming Stripes von Ed Hawkins gesehen, und die Schlichtheit hat in mir etwas zum Klingen gebracht“, sagte Berardelli bei forbes.com zu seiner Aktion. „Unser Einfluss auf das Klima ist bereits so groß wie oder sogar größer als die natürlichen Schwankungen. Das ist real, das sind wir, das ist ernst.“

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Auch an der Aktion #metsunite hatte sich Özden Terli beteiligt, auf der Collage (ganz oben) ist er ziemlich klein unten rechts abgebildet. Mitte Juli zeigte der ZDF-Meteorologe nach dem Heute-Journal auf Initiative von klimafakten.de auch noch die deutsche Version (siehe Foto unten). „Das kann ich natürlich nicht machen, wenn am nächsten Tag schwere Gewitter zu erwarten sind, dann brauche ich die Zeit“, sagt er. „Aber ansonsten bin ich frei, selbst zu entscheiden, wie ich mir die 90 Sekunden einteile.“ Dabei fällt auf, dass Terli in seinen Sendungen zu dem Thema kaum von „Klimawandel“ spricht: „Ich finde, das Wort ist zu schwach. Es ist eine Krise, die Klimakrise. Und die Zuschauer, die es interessiert, wissen auch, dass diese Krise menschengemacht ist.“

„Die Leugner werde ich nicht bekehren können“ 

Mit seinem Engagement eckt der Wettermoderator inzwischen auch an. Nicht im Sender, wo sein Engagement wohlwollend aufgenommen wird, sondern bei einem Teil des Publikums.  „Es gibt da draußen Menschen, die das nicht goutieren und die auf vermeintliche oder echte Fehler lauern. Aber die positiven Reaktionen überwiegen“, sagt er. „Und ich denke, dass wir die Kommunikation sogar noch verschärfen müssen.“ Das Publikum werde ihm dabei folgen, ist er sicher. Das hat er zum Beispiel in diesem Hitzesommer gespürt, als er sich auf Facebook den Fragen von Zuschauern stellte: „Früher haben sich die Leute nach den Details des Wetters in ihrem Ort erkundigt, inzwischen möchten sie wissen, warum das Wetter so ungewöhnlich ist.“

Der ZDF-Wettermoderator Özden Terli steht mit dem Rücken zu einer Streifengrafik und deutet auf ihr vom Zuschauer aus gesehen rechtes Ende. Es handelt sich um die „Warming Stripes“ für Deutschland, bei der für jedes Jahr ein blauer oder roter Streifen zeigt, wie weit die Temperatur vom Mittelwert abwich. Rot überwiegt an der rechten Seite, wo die jüngere Vergangenheit zu sehen ist. Das Bild ist ein Screenshot vom Ende des Heute-Journals am 17. Juli 2018. „Die Effekte des Klimawandels überholen uns“, sagt Terli, „aber wir machen einfach so weiter wie bisher.“
Der ZDF-Wettermoderator Özden Terli mit den „Warming Stripes“ für Deutschland am Ende des Heute-Journals am 17. Juli 2018. „Die Effekte des Klimawandels überholen uns“, sagt er, „aber wir machen einfach so weiter wie bisher.“

Die Erfahrung, „Reaktionen von-bis“ zu erhalten, hat auch Karsten Schwanke gemacht. Endlich sagt’s mal einer, bekommt er oft zu hören, aber auch den Vorwurf, er gehöre nun also auch zur Lügenpresse. Auf die Frage, ob er in den Wohnzimmern solcher Kritiker noch als „vertrauenswürdige Stimme“ wahrgenommen werde, sagt er nachdenklich. „Ich muss hinnehmen, dass die Fronten verhärtet sind. Die Leugner werde ich nicht bekehren können. Aber das sind nur wenige, viel weniger als die anderen, die solche Informationen begrüßen. Das wiederum ist sehr angenehm.“ 

Die Angriffe würden ihn jedenfalls nicht davon abhalten, seinem Verantwortungsgefühl zu folgen, sagt Schwanke: „Wir müssen die Augen aufmachen.“ ◀


Update 29.8.18: Nachdem der Gouverneur von Puerto Rico die Zahl der Todesopfer nach dem Hurrikan Maria deutlich erhöht hat, wurde die Angabe im Text angepasst.

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