Das schleichende Vogelsterben

In Deutschland leben heute 14 Millionen Vögel weniger als vor 25 Jahren

Von Thomas Krumenacker

Thomas Krumenacker

Ein Beitrag von „Die Flugbegleiter – das Online-Magazin für Natur und Vogelwelt“

Fast im Monatstakt versorgt uns die Wissenschaft mit neuen Fakten zum Ausmaß des ökologischen Dramas, das sich gerade unter aller Augen auf unserem Planeten abspielt. Mehr als eine Million Arten stehen vor dem Verschwinden, wenn in der Umwelt-, Klima- und Agrarpolitik weltweit nicht rasch umgesteuert wird, lautete etwa die Warnung des Welt-Biodiversitätsrats aus dem vergangenen Jahr. Dass der Verlust der Artenvielfalt auch hierzulande dramatische Formen angenommen hat, zeigen Studien wie die viel beachtete Analyse der Krefelder Insektenforscher oder der Agrarreport des Bundesamts für Naturschutz. Nun gibt es aktuelle Daten zur Lage der Vögel in Deutschland. Auch sie zeichnen, zumindest in Teilen, das düstere Bild des schleichenden Artensterbens fort. Gute Nachrichten finden sich in dem Report aber auch, für den Hunderttausende Einzeldaten aus vielen Jahren Freilandarbeit tausender ehrenamtlicher Vogelbeobachter ausgewertet wurden.

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Die Flugbegleiter: Denn Artensterben darf nicht erst wieder bei der nächsten Alarmstudie Thema sein.

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  1. Biodiversität
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Wie das Rebhuhn in Deutschland überleben kann

Um das Artensterben zu stoppen, will die EU innerhalb von zehn Jahren zehn Prozent naturnaher Flächen inmitten der Intensivlandwirtschaft schaffen. Ein Modellprojekt in Göttingen erreicht dieses Ziel schon jetzt – wir waren vor Ort.

Eine Gruppe Rebhühner sitzt in einem Acker
  1. Agrarpolitik
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  6. Vogelschutz

Bericht zur Lage der Natur in Deutschland: Die Umwelt hängt am Beatmungsgerät

Insektensterben, Vogelsterben – Der neue Bericht der Bundesregierung zur Lage der Natur in Deutschland zeigt wie viele Berichte zuvor: Vögeln, Pflanzen und Insekten geht es dreckig. Nur ein radikales Umsteuern in der Landwirtschaftspolitik kann ein Ende des Artensterbens bringen. Die Bundesregierung muss ambitionierter werden.

  1. Porträt
  2. Vogelbeobachtung
  3. Vogelschutz

Der Mut von Kiebitzen beeindruckt mich immer wieder

Hinter jedem Fernstecher steckt ein interessanter Kopf: Die junge Biologin Verena Rupprecht ist "Gebietsbetreuerin für Wiesenbrüter. Ihr Job: Landwirte und Behörden davon zu überzeugen, mehr für den Vogelschutz zu tun. Sie hat uns erzählt, was Vögel so faszinierend macht.

Die junge Ornithologin Verena Rupprecht sitzt vor einer Hütte und hält einen bunten Vogel in der Hand, einen Bienenfresser
  1. Blaumeisen-Sterben
  2. Vogelschutz

Taskforce Blaumeise: Warum sterben derzeit so viele Meisen?

In Deutschland sterben derzeit zahlreiche Blaumeisen an einer Lungenentzündung. Der Erreger – ein Bakterium – ist mittlerweile gefunden. Doch das ist nur der erste Schritt. Die Suche nach den Ursachen des Vogelsterbens geht weiter.

Eine Blaumeise sitzt auf einem Ast und blickt in die Kamera.
  1. Vogelschutz
  2. Vogelzug

Der Zug der Pelikane – ein gefährdetes Naturwunder

Nur weil sie in Israel gefüttert werden, können Rosapelikane ihren Zug von Europa nach Afrika noch schaffen. Das Jahrtausende alte Naturwunder könnte durch Umweltzerstörung und Klimawandel vor dem Ende stehen.

  1. Freiflug
  2. Fütterung
  3. Vogelschutz

Kochen für die Meisen

Rindertalg, Sonnenblumenkerne, eine Handvoll Haferflocken – Meisenknödel selbst zu machen ist gar nicht so schwierig, wenn man ein paar Klippen umschifft. Wie sinnvoll ist es aber, Vögel noch im Frühjahr zu füttern?

Eine Blaumeise sitzt auf eine Futterglocke, einem kleinen roten Blumentopf, der an einem Faden hängt und mit einer Mischung aus Fett und Körnern gefüllt ist.
  1. EU
  2. schutzgebiete
  3. Vogelschutz

„Naturschutz allein auf dem Papier hilft nicht im Kampf gegen das Artensterben.“

Zwischenbilanz: Was bringen europäische Vogelschutzgebiete in Deutschland für die Vogelvielfalt? Von Thomas Krumenacker

Mittelspecht
  1. Biodiversität
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Warum meiden spanische Geier Portugal?

Es gibt eine unsichtbare Grenze für die Vögel zwischen Spanien und Portugal, obwohl sich die Landschaft zu beiden Seiten kaum unterscheidet. Forscher haben die Gründe enträtselt.

Zwei Mönchsgeier reiben ihre Schnäbel aneinander.
  1. Freiflug
  2. Vogelschlag
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Wie gut geht es dem Rotmilan wirklich?

Die Windbranche macht angeblich überzogene Auflagen zum Artenschutz für den stockenden Ausbau der Windenergie verantwortlich. Ausgerechnet der Rotmilan soll jetzt als Kronzeuge für ihre Unschädlichkeit herhalten.

Ein Rotmilan sitzt in einer grünen Wiese.
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  2. Vogelschutz

„Deutschland ist ein Paradies für Vogelschmuggler“

Die Polizei hat illegale Tierhändler auf dem Weg von Tschechien in die Niederlande mit illegal gefangenen Bienenfressern gestoppt – ein Zufallsfund. Die große Masse der Schmuggler schlüpft durch die Maschen der Behörden. Weil die es den Kriminellen zu leicht machen.

Auf einer Stromleitung, die durch ihre Voliere gespannt ist, sitzen fünf Bienenfresser – kastanienbrauner Rücken, blaue Brust, gelbes Kinn und eine schwarze Räubermaske über die Augen.
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