Das schleichende Vogelsterben

In Deutschland leben heute 14 Millionen Vögel weniger als vor 25 Jahren

Von Thomas Krumenacker

Thomas Krumenacker

Ein Beitrag von „Die Flugbegleiter – das Online-Magazin für Natur und Vogelwelt“

Fast im Monatstakt versorgt uns die Wissenschaft mit neuen Fakten zum Ausmaß des ökologischen Dramas, das sich gerade unter aller Augen auf unserem Planeten abspielt. Mehr als eine Million Arten stehen vor dem Verschwinden, wenn in der Umwelt-, Klima- und Agrarpolitik weltweit nicht rasch umgesteuert wird, lautete etwa die Warnung des Welt-Biodiversitätsrats aus dem vergangenen Jahr. Dass der Verlust der Artenvielfalt auch hierzulande dramatische Formen angenommen hat, zeigen Studien wie die viel beachtete Analyse der Krefelder Insektenforscher oder der Agrarreport des Bundesamts für Naturschutz. Nun gibt es aktuelle Daten zur Lage der Vögel in Deutschland. Auch sie zeichnen, zumindest in Teilen, das düstere Bild des schleichenden Artensterbens fort. Gute Nachrichten finden sich in dem Report aber auch, für den Hunderttausende Einzeldaten aus vielen Jahren Freilandarbeit tausender ehrenamtlicher Vogelbeobachter ausgewertet wurden.

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Thomas Krumenacker
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Thomas Krumenacker
Waldvögel wie der Mittelspecht sind seit einigen Jahren wieder häufiger zu beobachten.
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Viele Vögel haben die Stadt als Lebensraum für sich entdeckt. So auch diese Grünfinken, die auf einem Berliner Balkon brüten.
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Thomas Krumenacker
Die Weißwangengans steht an der Spitze der Liste der Vogelarten, die gegenüber den 1990er Jahren am stärksten zugelegt haben. Die arktischen Gänse brüten nicht in Deutschland, überwintern aber in großer Zahl.
Thomas Krumenacker
Klimawandel-Profiteur: Bienenfresser können dank milderer Temperaturen mittlerweile auch Lebensräume in Nord- und Nordostdeutschland besiedeln.
Auch die auf Helgoland brütenden Basstölpel haben ihren Brutbestand in Deutschland stark erhöht. Fast 1000 Paare gibt es mittlerweile dort.
Thomas Krumenacker
Zwei Verliererarten unter sich: Stieglitze haben gegenüber dem Beginn der 1990er Jahre um fast 70 Prozent im Bestand eingebüßt, Girlitze sogar um mehr als 80 Prozent.
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Braunkehlchen
Symbolart für den Schwund einstmals sehr häufiger Vogelarten in der Agrarlandschaft: Braunkehlchen haben in den letzten 25 Jahren mehr als die Hälfte ihrer Brutpaare in Deutschland verloren.
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Die Amsel ist gemeinsam mit dem Buchfink die häufigste Vogelart in Deutschland. Knapp zehn Millionen Paare brüten hierzulande.
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Knapp zwei Drittel aller im Wattenmeer nach Nahrung suchenden Wasservogelarten zeigen Bestandsrückgänge. Sie sind damit die Artengruppe unter den Rastvögeln mit dem höchsten Anteil an abnehmenden Arten.
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In Deutschland nicht mehr zu beobachten: Luftkampf zweier Rotkopfwürger. Diese Vogelart ist seit 2009 in Deutschland ausgestorben.
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Der Silberreiher ist mittlerweile ein regelmäßiger, wenn auch noch seltener, Brutvogel in Deutschland. Große Ansammlungen der schönen Vögel sind aber seit vielen Jahren zu sehen.
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Der Triel ist nach langer Abwesenheit wieder regelmäßiger Brutvogel in Süddeutschland.
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Die Flugbegleiter: Denn Artensterben darf nicht erst wieder bei der nächsten Alarmstudie Thema sein.

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