Wärmepumpe mieten statt kaufen: Ein bequemes Modell – mit einigen Nachteilen

Wer kein Geld für eine Wärmepumpe hat, kann sie auch mieten, statt sie zu kaufen. Die Anbieter kümmern sich um Installation, Wartung und Reparaturen. Das ist komfortabel – hat aber seinen Preis.

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Wärmepumpe vor einer Ziegelwand, im Vordergrund sind Holzscheite aufgeschlichtet

Zimmerpflanzen kann man mieten, Fräcke und Flügel, Kühlschränke und Kinderwagen – und mittlerweile auch Wärmepumpen: Viele Unternehmen bieten heute an, die Anlagen auf eigene Kosten bei den Kunden zu installieren. Dafür müssen die Hausbesitzer eine monatliche Mietgebühr bezahlen. Nach Ablauf des Vertrages, meist nach 10 oder 15 Jahren, können sie die Wärmepumpen gegen eine Ablöse oder mitunter auch kostenfrei übernehmen. Vermietet werden nur Luft-Wasser-Wärmepumpen, der mit großem Abstand gängigste Anlagentyp. Sie nutzen die Außenluft als Wärmequelle. Was es bei solchen Mietmodellen, im Fachdeutsch als Contracting bezeichnet, zu beachten gilt.

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Redaktion: Ulrike Gebhardt