Verkehrspolitik 2023: Die „Tops“ und „Flops“ der RiffReporter

Der Rückblick unserer Autorïnnen zeigt: Obwohl die Bundesregierung die Verkehrswende blockiert, bauen einige Kommunen die Infrastruktur zugunsten des Rad- und Fußverkehrs um. Auch wenn es oft noch deutlich besser geht.

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Rad- und E-Scooterfahrerïnnen fahren vor einem Bus her.

Deutschlandticket, Tempolimits, Klimaziele: 2023 war auch in der Verkehrspolitik ein turbulentes Jahr. Die politischen Debatten zeigen: Noch ist die Bundesrepublik von einer echten Mobilitätswende weit entfernt. Doch es gibt auch Anzeichen für Veränderungen, gerade in den Kommunen.

Was hat uns 2023 gefallen, wo sehen wir Verbesserungsbedarf? Die ganz persönlichen “Tops” und “Flops” des RiffReporter-Mobilitätsteams.

TOP: Im Sommer per Zug nonstop von Frankfurt nach Bordeaux

Elfeinhalb Stunden dauert die Autofahrt von Frankfurt am Main nach Bordeaux. Ein langer Ritt. Mit dem Zug ist man in gut sieben Stunden dort. Doch bislang mussten Bahnkundïnnen in Paris umsteigen und dort den Bahnhof wechseln. Das bedeutete: Metro finden, Ticket kaufen, 13 Stationen fahren. Dafür braucht es ausreichend Umsteigezeit und gute Nerven.

An dem Bahnsteig hält ein Zug. Die Anzeigetafel informiert über verspätete Züge.
Fast jede zweite Bahn hatte seit dem Sommer Verspätung.
Zwei Autos fahren in einem Kreisverkehr
Abenteuer Kreisel: Hier müssen sich Radfahrende zwischen den Autos einfädeln.
Zwei Elektroautos stehen an Ladestation, eines verlässt den Ladepark
Mittlerweile gibt es an fast allen Raststätten und vielen Autohöfen Stromtankstellen.

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Andrea Reidl


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Lektorat: Ulf Buschmann