Weltweit 5 Millionen Tote: Brasilianer errichten Gedenkstätte, Isländer sagen „Augen zu und durch“

Aktuelle Berichte zu Pandemie, Covid-19 und Impfungen in Südamerika, den USA, Afrika, Indonesien, Europa und Australien

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Eine Frau steht neben der Corona-Gedenkstätte – lange metallische Banden mit den Namen von Verstorbenen.

Die Pandemie ist erst zu Ende, wenn sie für alle zu Ende ist – diese Devise der Weltgesundheitsorganisation WHO war noch nie wahrer als jetzt. Während in Deutschland Booster-Impfungen beginnen, haben auf dem afrikanischen Kontinent die meisten Menschen noch nicht einmal ihre erste Impfdosis bekommen. Bald sieben Milliarden Impfdosen wurden weltweit bereits verabreicht – aber sehr ungleich verteilt.

In vielen Ländern setzt angesichts des nahenden Winters ein fatalistischer Umgang mit der Pandemie ein – in Deutschland zum Beispiel schließen die Fraktionen der Ampel-Parteien weitere Lockdowns kategorisch aus. In Island heißt es „Augen zu und durch, wie Tina Gotthardt aus Reykjavik berichtet.

Weltweit geht das Leiden weiter: Mindestens fünf Millionen Menschen sind laut Johns Hopkins Universität inzwischen an einer Corona-Infektion gestorben. Und selbst Länder, die es bisher geschafft haben, der Pandemie zu entkommen – wie Tonga im Pazifik – können das Virus nicht fernhalten.

Dass Pandemie erst zu Ende ist, wenn sie für alle zu Ende ist, macht einen weltweiten Überblick der Lage wichtig. RiffReporterinnen und RiffReporter berichten aus zehn Ländern über die aktuelle Lage:

Strand mit Liegen und Sonnenschirm vor tiefblauem Meer, aber ohne Menschen.
Leerer Strand auf Bali (Archivbild): Die Menschen, die von Tourismus leben, hoffen auf eine Rückkehr der Urlauberinnen und Urlauber.
Eine Mutter und ihr Kind sitzen in einer weitern gebirgigen Graslandschaft, das Kind macht Hausaufgaben.
Homeschooling in den Anden
Eine medizinische Fachkraft zieht eine Impfspritze auf.
Vorbereitung zur Impfung in Tunis: Die Impfquote bleibt niedrig, aber eine faktische Impfpflicht naht.

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