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Dem Wald geht es schlecht – wir können helfen, ihn zu schützen

Dafür sollten wir den hochwertigen Rohstoff Holz möglichst lange nutzen. Der Verbraucherïnnentipp von Countdown Natur zum Welttag des Artenschutzes.

von
03.03.2021
eine Minute
Eine Forstmaschine fällt Fichten in einem Wald.

Viele Wälder der Erde sind durch Extremwetter und Rodungen bedroht. Darauf macht der diesjährige Welttag des Artenschutzes am 3. März aufmerksam. Auch den Wäldern in Deutschland geht es schlecht. Dem jüngsten Waldzustandsbericht des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zufolge sind nur noch rund 20 Prozent der Bäume wirklich gesund. Großen Einfluss auf den Wald hat zwar der Klimawandel, doch auch die Nutzung durch den Menschen hat sich in den vergangenen Jahren intensiviert. Was kann man tun, um den Wald zu schützen?

Recyclingpapier statt Frischfaser

Das ist für Einzelpersonen gar nicht so einfach, weil der Wald eng verflochten ist in industrielle Verwertungsketten. Trotzdem kann man einen Beitrag leisten, indem man möglichst wenig kurzlebige Holzprodukte verbraucht. Dazu gehört herkömmliches Papier, für das noch immer große Anteile an Frischholz verwendet werden. Recyclingpapier dagegen ist heute fast genauso weiß und eignet sich für Drucker und Kopierer gleichermaßen. Das Umweltzeichen Blauer Engel garantiert, dass die Papierfasern zu 100 Prozent aus Altpapier stammen und keine schädlichen Chemikalien eingesetzt werden.

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Weniger Holz verbrennen

Auch die zuletzt rasant gestiegene Brennholznutzung ist kontraproduktiv, weil sie das im Holz gebundene CO2 wieder freigibt. Nachhaltiger lässt es sich mittels Solar- oder Geothermie heizen. Ideal ist, den hochwertigen Rohstoff Holz in sogenannten Kaskaden möglichst lange zu nutzen, etwa als Bauholz, bevor man ihn verheizt.

Im Projekt Countdown Natur" berichtet ein Team von 25 Journalistinnen und Journalisten mit Blick auf den UN-Naturschutzgipfel Ende 2021 über die Gefahren für die biologische Vielfalt und Lösungen zu ihrem Schutz. Die Recherchen zu diesem Beitrag wurden durch die Hering Stiftung Natur und Mensch gefördert.

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Jens Eber

Jens Eber

Jens Eber ist freier Journalist mit Schwerpunkt Wald und Umwelt.


Countdown Natur

Die Reichtum des Lebens auf der Erde ist in Gefahr. Es geht um die Zukunft unzähliger Tier- und Pflanzenarten und Lebensräume. Das betrifft uns Menschen existenziell. Es geht auch um sauberes Trinkwasser, unsere Nahrung und ein lebensfreundliches Klima. Ein Team von 25 Journalistïnnen von RiffReporter berichtet bei "Countdown Natur" über den Wettlauf gegen die Zeit und über Lösungsansätze. Wissenschaftlerïnnen sagen: Bisher hat der globale Naturschutz fast alle Ziele verfehlt. Kommt nun die Wende zum Besseren?

2021 entscheiden die Staaten der Erde bei zwei UN-Umweltgipfeln darüber, ob und wie sie gemeinsam die weitere Zerstörung der Lebensvielfalt aufhalten wollen. Dazu braucht es vertiefte Recherchen, ausführliche Berichterstattung und eine große Öffentlichkeit. Die Recherchen werden von der Hering-Stiftung Natur und Mensch, dem European Journalism Centre, der Andrea von Braun Stiftung und dem Hofschneider-Preis gefördert. Auch Sie können uns unterstützen!

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