Zum Artikel springen
  1. RiffReporter /
  2. Umwelt /
  3. Umweltpolitik: Worauf es für Natur und Biodiversität nach der Bundestagswahl ankommt

Umweltpolitik: Worauf es für Natur und Biodiversität nach der Bundestagswahl ankommt

Die neue Bundesregierung steht beim Schutz von Tieren, Pflanzen, Landschaften und Ökosystemen vor einem Berg von Aufgaben – ein Überblick

21.09.2021
11 Minuten
Schild eines Naturschutzgebietes in Berlin mit Eule vor Herbstwald

Die Alarmsignale aus der Wissenschaft sind laut: Die Vielfalt von Pflanzen nimmt flächendeckend ab, es gibt deutlich weniger Insekten als noch vor einigen Jahrzehnten, viele Vogelarten sind am Verschwinden. Das gefährdet Ökosysteme, von denen Ernährung, Trinkwasserversorgung, Tourismus und andere wichtige Bereiche des Lebens abhängig sind. Die ökologische Krise spitzt sich zu – weltweit, und auch in Deutschland.

Doch all das hat im Bundestagswahlkampf keine Rolle gespielt. In den vergangenen Monaten haben viele Menschen intensive inhaltliche Auseinandersetzungen darüber vermisst, was die neue Bundesregierung in der Umweltpolitik tun soll. Der Klimaschutz stand in TV-Debatten zwar immer wieder mit im Zentrum. Es ging dabei aber hauptsächlich um dessen Kosten – und nicht um die viel höheren Kosten, die es bedeuten wird, jetzt zu wenig zu tun. Der Schutz von Natur und Biodiversität tauchte im Wahlkampf dagegen so gut wie gar nicht auf.

Doch das Schweigen im Wahlkampf kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die neue Bundesregierung mit einer Vielzahl von wichtigen Fragen und Herausforderungen konfrontiert sein wird. Schon während der Koalitionsverhandlungen werden entscheidende Weichen gestellt und binnen weniger Wochen laufen internationale Verhandlungen. Die neue Regierung ist gefragt, Lösungen für die ökologische Krise zu finden.

In unseren Beiträgen steckt viel Recherchearbeit. Lesen Sie weiter mit einer Einzelzahlung oder schließen Sie ein Abo ab.

Kostenfreier Newsletter: Die Flugbegleiter

Tragen Sie sich hier ein – dann bekommen Sie jeden Mittwoch die neuen Beiträge über Natur und Vogelwelt von den Flugbegleiter-Journalisten zugeschickt.

Auf einem Räumschild an einem Traktor steht „Ohne Bauern Keine Zukunft“. Landwirte demonstrieren für höhere Preise für Agrarprodukte und weniger Regulierung.
Landwirte fordern eine gerechte Bezahlung ihrer Arbeit – die Nationalakademie Leopoldina verlangt, dass dazu künftig vor allem der Schutz der Biodiversität gehört.
Moorlandschaft mit Tümpel im Nebel
Moor im Emsland: Die stillen Klimaretter
Blauer Schmetterling auf gelber Blume
Bedrohte Vielfalt: Hauhechel-Bläulinge sind noch relativ häufig anzutreffen, aber die Vielfalt der Insektenwelt schrumpft stark.
Rotmilan sitzt auf Wiese
Für den Rotmilan trägt Deutschland eine besonderes Verantwortung, weil ein großer Teil des Verbreitungsgebiets bei uns liegt. Im Streit um die Folgen des Windkraftausbaus spielt der Vogel eine zentrale Rolle.
Breite Autobahn durchschneidet einen Wald
Sollen in Deutschland wirklich noch 600 Kilometer neue Autobahnen gebaut werden?
Windrad von unten betrachtet umgeben von gelben Rapspflanzen
Windrad im Rapsfeld: Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien gibt es Konflikte zwischen Klima- und Naturschutz
In unseren Beiträgen steckt viel Recherchearbeit. Lesen Sie weiter mit einer Einzelzahlung oder schließen Sie ein Abo ab.
Christian Schwägerl

Christian Schwägerl

Christian Schwägerl ist Journalist in den Bereichen Umwelt, Wissenschaft und Politik. Er war als Korrespondent für die Berliner Zeitung (1997–2001), die Frankfurter Allgemeine Zeitung (2001–2008) und den SPIEGEL (2008–2012) tätig und arbeitet seit 2013 freiberuflich für Medien wie GEO, FAZ und Yale E360. Von ihm stammen die Bücher „Menschenzeit“ über das Anthropozän, „11 drohende Kriege“ über globale Konfliktrisiken (mit A. Rinke) und „Analoge Revolution“ über die Zukunft digitaler Technologien. Seit 2014 leitet er die von der Robert Bosch Stiftung geförderte „Masterclass Wissenschaftsjournalismus“. Schwägerl hat einen Master-of-Science-Abschluss in Biologie. Er ist Mitgründer und Vorstand von RiffReporter. Für seine journalistische Arbeit hat er zahlreiche Preise erhalten, darunter den Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus (2007) und den Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus (2020, mit J. Budde).


Flugbegleiter – die Korrespondenten aus der Vogelwelt

Sie wollen guten Journalismus zu Ornithologie, Artenvielfalt, Naturschutz, Umweltpolitik? Herzlich willkommen bei den „Flugbegleitern“. Wir sind neun Journalistïnnen, die sich auskennen und für Sie recherchieren. Die UN-Dekade für Biologische Vielfalt hat uns dafür ausgezeichnet. Unsere Beiträge gibt es jeden Mittwoch im Einzelkauf, im Flugbegleiter-Abo und als Teil der RiffReporter-Flatrate. Und wir haben ein tolles Buch für Sie!

Verantwortlich im Sinne des Presserechts

Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter