Rhythmus und Regel

Vom Leben im Kloster

Ulrike Gebhardt Eingangstür zur Klosterkirche St. Michael in Marienrode

Kaum eine Lebensform ist so durchgetaktet wie die in einem kontemplativen Orden: 5.30 bis 6 Uhr Morgengebet, 7.45 Uhr bis 8.45 Uhr Heilige Messe, 11.40 bis 12 Uhr Mittagsgebet, 17.30 Uhr Vesper, 19.15 Uhr bis 20.15 Uhr letzte Gebetszeit zum Abschluss des Tages - dazwischen die Arbeit, Mahlzeiten, Ruhepausen. Ich besuche Schwester Maria Elisabeth Bücker im Kloster Marienrode bei Hildesheim. Die 72-jährige Ordensfrau lebt seit 52 Jahren als Benediktinerin.

Normalerweise bleibt eine Benediktinerin ihr Leben lang in dem Kloster, in das sie ursprünglich eingetreten ist. Das ist bei Schwester Maria Elisabeth nicht so. Zusammen mit neun anderen Schwestern war sie 1988 von der Benediktinerinnen-Abtei St. Hildegard in Rüdesheim-Eibingen ausgesandt worden, um das klösterliche Leben in Marienrode wieder aufzunehmen. Das ehemalige Zisterzienser-Kloster (gegründet im 12. Jahrhundert) war vorher 180 Jahre lang unter anderem als Gutshof genutzt worden.


Tafel am Eingang des Klostergebäudes
Tafel am Eingang des Klostergebäudes
Ulrike Gebhardt

Aus 10 Schwestern, die 1988 einzogen, sind mittlerweile 14 Schwestern geworden. Im Exerzitienhaus quartieren sich in jedem Jahr rund 2000 Gäste ein, auf der Suche nach Stille, Begleitung oder zu verschiedenen Kursangeboten. Auf dem Gelände gibt es außerdem den Klosterladen, in dem man sich mit Büchern, spiritueller Kunst und Honig eindecken kann, der von den Marienroder Bienen produziert wird. Wenn man nach einem kurzen Anstieg das Klostergelände betritt, zwischen dem alten Mauerwerk steht und auf eine Schwester im schwarzen Gewand und schwarz-weißem Schleier trifft, kommt man sich ein wenig wie aus der Zeit gefallen vor.

Wie sieht ein typischer Tag in Ihrem Leben aus, Schwester Maria Elisabeth?

Ich stehe so gegen fünf Uhr auf, weil wir uns um halb sechs zum ersten gemeinsamen Gebet in der Kirche versammeln. Das fällt mir meistens nicht schwer, außer vielleicht an kalten Wintertagen. Wann eine Schwester aufsteht, entscheidet sie nach ihrem eigenen Rhythmus. Frei gestalten kann jede auch die Zeit zwischen sechs Uhr und viertel vor acht. Das Frühstück wird nicht gemeinsam eingenommen, jede von uns frühstückt nach ihrem eigenen Maß. Normalerweise wird in dieser Phase des Tages geschwiegen. Nach der Messe besprechen wir kurz gemeinsam unseren Tag, tauschen Informationen aus und gehen dann an die Arbeit. Ich bin in unserer Gemeinschaft für die Gäste verantwortlich, gehe dann also hinüber ins Gästehaus, begrüße oder verabschiede die Besucher, telefoniere oder erledige anderes an meinem Schreibtisch. 

Nach der nächsten Gebetszeit, dem Mittagsgebet, treffen wir uns um zwölf Uhr zum gemeinsamen Mittagessen, das wir normalerweise schweigend zu uns nehmen. Beim Essen wird etwas vorgelesen. Zuerst ein Abschnitt aus der Bibel, dann hören wir Radio-Nachrichten. Zwei Schwestern stellen abwechselnd aus verschiedenen Tageszeitungen eine Art Presseschau zusammen, die dann vorgelesen wird. Nach dem Essen erledigen wir noch das, was so anfällt, spülen etwa das Geschirr und haben dann eine Mittagspause, die jede von uns wieder selbst gestalten kann, bevor es dann gegen halb drei wieder mit der Arbeit bis zur nächsten gemeinsamen Gebetszeit um halb sechs, der Vesper, weitergeht. Ich persönlich lege mich mittags nach Möglichkeit gerne ein wenig hin, andere gehen spazieren oder setzen sich in den Garten und lesen, was auch immer. 

Nach dem Abendessen gibt es hin und wieder noch ein kurzes Zusammentreffen, wir besprechen aktuell Anstehendes oder erzählen uns, was am Tag so passiert ist. Nach dem Abend- und dem Nachtgebet, das spätestens um halb neun endet, beginnt das „große Stillschweigen“, der Tag ist abgeschlossen, die Nacht beginnt. Man macht sozusagen die Tür hinter sich zu und ist für sich, kann lesen, beten, in den Garten gehen. An manchen Tagen schaue ich dann noch einmal nach den Gästen und gehe so zwischen zehn und halb elf ins Bett.

Was macht so ein Rhythmus mit einem Menschen, wenn er über so viele Jahre gelebt wird?

Schon mit 17 Jahren war ich mir sicher, dass ich Benediktinerin werden möchte. Ich habe mir gerade diesen Rhythmus gewählt, weil ich wohl unbewusst merkte, dass mir das gut tut, dass dieser Rhythmus mir als Person entspricht, mir eine Hilfe ist, mir mein Menschsein ermöglicht. Ich bin vom Typ her jemand, der nicht ständig etwas Neues braucht. Ich möchte eine gewisse Ordnung, bin ein eher beharrender Mensch, kann aber auch sehr spontan sein. 

Wie unser Tag zeitlich und inhaltlich (auch die Gebete und Gesänge unterliegen einem Tages- bzw. Wochen- und Jahresrhythmus) strukturiert ist, hat einen Sinn. Der Rhythmus steht im Dienst von etwas anderem. Ich bin ja nicht ins Kloster gegangen, weil ich mich einem Rhythmus überlassen wollte. Vielmehr habe ich gespürt, dass mir diese Lebensweise den Rahmen für das gibt, was ich möchte. Ich möchte ein Leben leben, in dem Gott den größten Raum einnehmen kann. 


Schwester Maria-Elisabeth
Schwester Maria-Elisabeth ist Gastschwester im Kloster Marienrode bei Hildesheim
Ulrike Gebhardt

Die Rhythmen unseres klösterlichen Lebens dienen der Begegnung mit Gott, sie helfen, die Beziehung zu Gott ganzheitlich zu leben. Die Beziehung zu Gott hat immer auch sehr viel zu tun mit der Beziehung zu den Menschen. Wir 14 Schwestern in unserer Gemeinschaft sind alle sehr unterschiedlich und da gibt es auch schon einmal Unstimmigkeiten. Aber wir alle leben hier, weil wir diese Ausrichtung auf Gott haben. Der Rhythmus des gemeinschaftlichen Miteinanders trägt das.

In dem Buch „Selbst verständlich - wie Rituale helfen, wieder bei sich anzukommen“ schreibt der Autor Zacharias Heyes, ein Mönch der Abtei Münsterschwarzach:

Im Lauf der Jahre, die ich schon Mönch bin, habe ich für mich immer mehr entdeckt, dass dieses nach außen hin routiniert und immer gleich wirkende Leben ganz viel innere Freiheit schenkt. Rituale und Routine haben nicht nur Nachteile, sondern sie öffnen Wege zu mir selbst. Nicht zuletzt deshalb, weil eine äußere Ordnung auch mein Inneres ordnet und strukturiert.“ (1).

Können Sie das auch so von sich sagen, Schwester Maria Elisabeth?

Ja, das kann ich bestätigen. Ich lebe jetzt schon so viele Jahre diesen festen Rhythmus und erlebe mich als sehr frei. Frei für Begegnung, frei für Herausforderungen, frei für das Da-Sein. Früher war ich Priorin, jetzt bin ich Gastschwester, mein Leben bestand und besteht zu einem großen Teil aus Begegnungen mit Menschen. Wenn ich jemandem begegne, nehme ich diesen Menschen da vor mir sehr wichtig, bin ganz da. Der starke äußere Rhythmus ermöglicht mir, die Lebendigkeit wahrzunehmen, die sich spontan anbietet, das Fließen des Lebens und das bringt ganz viel Freude.

Oftmals ist mir der feste äußere Rhythmus gar nicht bewusst. Ich merke gar nicht, dass ich ihn lebe, ähnlich wie ich atme, ohne darüber nachzudenken. Der Tagesrhythmus ist für mich kein „Muss“, sondern eher eine Art Skelett, das mich durch den Tag trägt. Es ist wie beim menschlichen Körper, ohne Skelett, ohne Struktur geht es nicht. Wenn viele Gäste da sind, ist es hier im Exerzitienhaus oft sehr geräuschvoll. Doch auch dann möchte ich den Menschen gegenüber aufmerksam sein, ihnen gerecht werden. Wenn es dann zum Gebet läutet und wir uns im Kreuzgang vor der Kirche treffen, ist das eine gute Möglichkeit, wieder bei mir anzukommen - das gelingt mir meistens, aber natürlich auch nicht immer. Gerade wenn es morgens etwas stressig ist, tut es gut, diesen Gebetsrhythmus vorzufinden. Der Rhythmus gibt mir den Freiraum, durch meinen Tag ‚zu schwimmen‘. Wenn es zum Gebet läutet, steige ich aus dem Wasser und betrete das feste Ufer. 


Der Kirchturm der Klosterkirche St. Michael in Marienrode
Die Klosterkirche St. Michael ist eine Zisterzienserkirche aus dem 15. Jahrhundert
Ulrike Gebhardt

Das, was ich hier schildere, ist natürlich mein ganz persönliches Empfinden. Einer anderen Schwester hier bei uns mag es ganz anders ergehen. Aber das ist gerade das Wunderbare, dass der gemeinsame Rhythmus das Leben der Einzelnen ganz individuell zu gestalten vermag. Der heilige Benedikt spricht vom gemeinsamen Maß und vom Maß des einzelnen. Wichtig ist immer zu schauen, wie passt das gemeinsame Maß zu meinem individuellen Maß; wie passt der Rhythmus, die Regel zu dem, was Gott in mich als Person hineingelegt hat, zu dem, was sich entfalten möchte?

Gibt es auch einmal Ausnahmen von der Regel?

Es ist uns sehr wichtig, dass der Rhythmus dem Leben dienen muss. Manchmal passt er nicht ganz mit dem Maß der Arbeit oder dem Maß der Anforderungen zusammen. Wenn sich beispielsweise einige Gäste verspäten, ich sie aber gerne begrüßen möchte und es nicht bis halb 12 in die Kirche schaffe, dann gehe ich auch einmal nicht zum Mittagsgebet. Ein anderes Beispiel sind die Mahlzeiten, bei denen wir ja normalerweise nicht sprechen. Aber es gibt Ausnahmen. An manchen Festtagen sagen wir bewusst, heute gibt es keine Tischlesung, sondern wir unterhalten uns, tauschen uns aus beim Essen. Wir nehmen uns Zeit für das Gespräch, dadurch dauert die Mahlzeit natürlich länger.

Wir gehen mit der Zeit insgesamt sorgsam um. Stundenlang Fernsehen zu schauen beispielsweise, wollen und können wir nicht. Immerhin sind wir jeden Tag 3 bis 4 Stunden zum Gebet zusammen. Wenn ich auf meine gut 50 Jahre Klosterleben zurückblicke, sehe ich: vieles ist gleich geblieben am Rhythmus, aber vieles hat sich auch verändert. Dieser Rhythmus steht in einem Dienst und deswegen kann er sich auch verändern. Rhythmus erscheint dann eher als Bewegung. Wie in der Musik, wo der Rhythmus ja auch etwas Lebendiges ist, ein Element, das den Tönen Gestalt, Fleisch und Blut gibt.

Wie ist das mit Ihren Gästen hier im Haus. Warum genau kommen sie, was ist es, was sie hier suchen und finden?

Dazu fallen mir mehrere Dinge ein. Zum einen profitieren die Menschen, die kommen, von den Menschen, denen sie hier begegnen. Sie begegnen sich untereinander und sie begegnen uns Schwestern. Die Gästearbeit ist bei uns ein wesentlicher Bestandteil, fast alle Mitschwestern stehen auf irgendwie Weise in Kontakt mit den Gästen. Die Gäste spüren, dass das Leben, das wir hier im Wechsel zwischen Gebet und Arbeit führen und das im Dienst der Beziehung zu Gott und den Menschen steht, etwas mit uns macht. Von mir persönlich kann ich sagen, dass mich dieser Rhythmus verwandelt hat. Ich bin mehr „ich“ geworden. Das spüren die Menschen in der Begegnung. Ein Drittel unserer Gäste kommt wieder. Sie erzählen davon, wie gut es ihnen tut, hier gewissermaßen in eine andere Welt einzutauchen und zur Ruhe zu kommen.

Wir laden die Menschen ein, an unserem Rhythmus teilzuhaben. Die Kirche ist tagsüber geöffnet, die Gäste haben die Möglichkeit, sich dem Wechsel zwischen spazieren gehen, Gebet, lesen, innerem Suchen, Gespräch, den Mahlzeiten usw. zu überlassen. Das tut gut. Das Leben hier ist ein einfacheres Leben als „draußen“. Denn auch dort gibt es ja unzählige Rhythmen, bedingt etwa durch die Arbeit, Medien und Familie, die hier wegfallen. Wir können hier auch im Internet surfen. Ich persönlich empfinde es jedoch als Freiheit, um einmal ein Beispiel zu nennen, wenn ich persönlich nicht nach Neuigkeiten, Nachrichten oder was auch immer suchen muss, sondern beim Mittagessen, das Wichtigste durch die „Presseschau“ meiner Mitschwestern erfahre.


Rückseite des Konventgebäudes mit blühendem Rosenstrauch
Rückseite des Konventgebäudes, dem Wohnbereich der Marienroder Schwestern
Ulrike Gebhardt

Sie sagen, das Leben hier hätte Sie verwandelt. Was wäre anders gewesen, was hätte diese „Ich-Werdung“ gestört, wenn Sie nicht ins Kloster eingetreten wären?

Für mich persönlich stellt sich diese Frage eigentlich nicht. Mir war von Jugend an klar, dass die klösterliche Lebensweise für mich stimmig ist. Ich hätte sicher nicht so viel Zeit für das Gebet, die Beschäftigung mit Gott gehabt, wenn ich eine Familie gehabt hätte. Aber man kann das eine, das Leben im Kloster, nicht gegen das andere, das Leben „draußen“, ausspielen. Jeder Mensch sollte sich ganz persönlich anschauen und fragen, was können die Pfeiler, was kann die Grundlage meines Lebens sein, auf der ich mich entfalten kann. 

Ich denke, jeder Lebenswandel hat eine Einseitigkeit. EINE Seite im positiven Sinne, nicht im negativen, nach dem Motto: „Ach, wie einseitig“. Ich habe viele Freunde und auch eine große Familie, fünf Geschwister mit Anhang. Ich denke oft, ich kann nur deshalb so leben (die eine Seite), weil die anderen anders leben (die andere Seite). Weil sie ihren Job tun, darf ich mich zurückziehen. Paulus spricht vom Leib Christi und den vielen Gliedern. Jeder Mensch darf der Einladung folgen, die in seinem Leben liegt. Jeder, jede hat ihren eigenen Grundrhythmus und darf schauen, wie diesem Rhythmus Gestalt gegeben werden kann.

Der Rückzug ins Klosterleben, bei all den schwierigen Fragen unserer Zeit, Klimawandel, Flüchtlingsfrage, Rechtsextremismus, Wohnungsnot. Wie begegnen Sie dem Vorwurf: Ihr in eurem Kloster macht es euch einfach, zieht euch einfach aus allem heraus?

Auch wenn es so aussieht, als würden wir hier abgeschieden hinter unseren Klostermauern leben, sind wir ein Teil der Welt. Angesichts der Fragen und Probleme, die Sie schildern, ist jeder von uns gefragt, ob nun im Kloster oder außerhalb. Ich für mich sehe es so: je mehr ich mich dem Schöpfer, dem Geist Gottes öffne, um so mehr kann ich verstehen, was an meinem Platz, in meiner Umwelt läuft und an diesem kleinen Platz eine Antwort geben - in meinem Herzen, im Mitgefühl, in der Mitverantwortung und auch im Verändern. Mich gibt es nur so wie ich bin, weil ich Gott erfahren habe. Nicht den Gott im „Kästchen“, den kleinkarierten, den Gott der kirchlichen Glaubenssätze. Sondern den Gott, der immer der Größere ist, der die Welt in seinen Händen hält. Die Existenz Gottes, auf die wir unser Leben einseitig gegründet haben, ist vielleicht das, was wir den Menschen anbieten können. Die Gemeinschaft mit ihm kann für jeden zur Quelle, zur Inspiration, zum Ort werden, wo sich Lösungen zeigen wollen.


Der Heilige Benedikt, historischer Stahlstich
Der Heilige Benedikt, Stahlstich von Johann v. Schraudolph (1808 - 1879)

Der Benediktinerorden:

„Ora et labora!“

„Bete und arbeite!“ steht wortwörtlich so zwar nicht in den 73 Kapiteln der Benediktsregel. Diese Aufforderung fasst aber wohl sehr gut zusammen, was der heilige Benedikt in seiner Lebensregel auszudrücken versucht: im rechten Wechsel zwischen Gebet und Arbeit gelingt das Leben. Benedikt von Nursia (480 bis 547) schuf die älteste noch heute gültige Regel für das klösterliche Leben. Zeiten für Lesungen und Gebet sind festgelegt, Arbeitszeiten, Essens- und Schlafzeiten, der Umgang mit alten oder kranken Menschen und vieles andere. In der Regel des Benedikt geht es immer wieder darum, das rechte Maß zu finden zwischen Ruhe und Bewegung, Arbeit und Gebet, zwischen Reden und Schweigen, zwischen Essen und Fasten. Wann und wie oft etwa gebetet werden soll, ist bei Benedikt genau geregelt. Wieviel jemand arbeiten oder essen solle, müsse jedem Mönch individuell, je nach seiner Konstitution zugeteilt und immer wieder neu ausgelotet werden (2).

Es geht um Themen wie den Gehorsam, das Schweigen, die Demut, alles in allem für eine Leserin, einen Leser unserer Zeit, die/der nicht in einem klösterlichen Zusammenhang lebt, sehr gewöhnungsbedürftig. Pater Zacharias Heyes ist der Meinung, dass auch der weltlich Lebende von den Ritualen und benediktinischen Vorschriften im Alltag profitieren kann. Wenn man sich mit den Regeln und Ritualen beschäftige, meint Heyes, wird deutlich, was sie bewirken wollen: ein weites Herz. „Nichts anderes wollen die benediktinischen Rituale: das Herz weiten für die Größe des Lebens, für die Wunder der Schöpfung und der Gegenwart Gottes.“ ((1) Seite 51) Die Rituale helfen, sich dem Leben zu überlassen und anzuvertrauen.


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Quellen und Lesetipps:

(1) Zacharias Heyes: "Selbst verständlich - Wie Rituale helfen, wieder bei sich anzukommen." Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach 2018

(2) Ulrike Gebhardt: "Gesundheit zwischen Fasten und Fülle", Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 2019

(3) "Die Benediktsregel - Leitfaden fürs Leben", Anaconda Verlag, Köln 2009

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