Der Sternenhimmel im September 2020

Wanted: Schwarze Löcher der Mittelklasse

4 Minuten
In der Bildmitte übereinander zwei schwarze Ovale, die die Schwarzen Löcher symbolisieren. Von der Mitte ausgehend Spiralen in verschiedenen Blau- und Orangetönen, die zum Bildrand hin weitläufiger werden.

Im Zentrum jeder größeren Galaxie ruht ein extrem massereiches Schwarzes Loch, so auch in der Milchstraße oder der aktiven elliptischen Galaxie M 87. Diese Schwarzen Löcher umfassen zwischen einigen Millionen und einigen Milliarden Sonnenmassen. Am unteren der bekannten Massenskala von Schwarzen Löchern hingegen befinden sich die Leichtgewichte mit einigen wenigen Sonnenmassen.

Auch mit diesen sogenannten stellaren Schwarzen Löchern, die entstehen, wenn massereiche Sterne am Ende ihres Lebens als Supernova explodieren, sind Astronomen im beobachtbaren Universum gut vertraut. Überschreitet der Kern des Sterns, der in einer Supernova implodiert, etwa drei Sonnenmassen, kann sich während des Kollapses nicht mehr ausreichend Gegendruck aufbauen und die Materie stürzt der Schwerkraft folgend gewissermaßen ins Unendliche in sich zusammen. Aus den Überresten von massereichen Sternen hervorgegangen, sollte diese Art von Schwarzen Löchern zum oberen Massenende hin begrenzt sein.

HImmeslkarte des Sternenhimmels Anfang September 2020 gegen 22:30 Uhr MESZ über Frankfurt am Main.
Der Sternenhimmel Anfang September 2020 gegen 22:30 Uhr MESZ über Frankfurt am Main.

Verantwortlich im Sinne des Presserechts

Dr. Felicitas Mokler

Konrad-Adenauer-Straße 15
69221 Dossenheim

E-Mail: fm@weltraumreporter.de

Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Faktencheck: Dr. Felicitas Mokler

Lektorat: Uwe Reichert