Neues Buch mit Bildern und Wissen über Schlaf und Traum: Was Kinder von Tieren lernen können

Geschenk-Tipp: Der Autorin Beatrix Mannel und der Illustratorin Karolina Benz ist ein faktengesättigtes, höchst malerisches und informatives Buch gelungen, das Kinder in die Welt der Nacht und des Schlafs entführt. Uns hat es zu einem anregenden Gespräch motiviert.

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Ein monochrom blaues Ölbild zeigt eine dicke Kreuzspinne, die nachts auf einem Netz sitzt, das sie gerade webt.

Die RiffReporter-Autorin Christiane Enkeler und ihr Kollege Peter Spork lasen zeitgleich ein neues Kinderbuch über den Schlaf bei Tieren. Angeregt von der Lektüre tauschten sie ihre Eindrücke über eine Chat-Plattform aus. Entstanden ist eine Rezension der etwas anderen Art. Hier das Gesprächsprotokoll – leider ohne bunte Emojis, aber dafür mit überraschenden Fakten und einer klaren Verschenk-Empfehlung.

Hallo Peter, bist du noch wach? Ich bin eben erst nach Hause gekommen und das Kinder-Tier-Schlaf-Buch war im Briefkasten. Beim ersten Durchblättern merke ich, es strengt meine trockenen, tagesmüden Augen sehr an. Aber es gefällt mir. Ist deins auch schon gekommen?

Ich muss selbst erst mal schlafen… (Schlaf-Emoji mit zzzzzzzz)

Liebe Christiane, ja, ich bin noch wach. Ich bin eher eine Eule, also ein Mensch, der spät müde wird und morgens lange schlafen kann. Auch bei mir kam das Buch heute an. Was mich gleich gefreut hat: Schon im Titel – „Wer schläft, wer wacht in der Nacht?“ – weist es darauf hin, dass manche Tiere nachts, andere aber tags schlafen.

Das macht sofort klar, wie unterschiedlich die Art zu schlafen sein kann. Auch wir Menschen schlafen unterschiedlich. Neben den Eulen gibt es noch die Lerchen, die abends früh müde werden und morgens schon früh wach sind. Und es gibt viele Zwischentypen natürlich. Zu welchem Typ gehörst denn du?

Wenn ich das mal wüsste… Wochentags stehe ich um fünf Uhr auf und bin dann auch oft schon sehr wach. Früher war ich eher die „Nachtarbeiterin”. Mir gefällt aber das Gefühl ganz gut, schon viel geschafft zu haben, wenn alle anderen gerade erst aufstehen…

Dann bist du wohl eher eine Lerche oder gehst zumindest in die Richtung. Als Eule könntest du so früh am Morgen noch gar nicht richtig denken.

Elefanten schlafen nur zwei Stunden

Heute ist Sonntag, und ich wollte mal in Ruhe das Buch „richtig lesen”. Ich bin überrascht davon, wie viele Fakten da schon drin stehen. Dass Elefanten nur zwei Stunden pro Tag schlafen, wusste ich zum Beispiel nicht. Und dass man bei Spinnen nicht messen kann, dass sie träumen, weil ihre acht Augen starr sind, wusste ich auch nicht. Eigentlich liegt das nah.

Im Buch ist es kurz erklärt. Wenn wir träumen, bewegen wir die Augen sehr schnell, und diese schnelle Augenbewegung heißt auf Englisch Rapid Eye Movement, abgekürzt REM. Die Traum-Phase, das ist die REM-Phase. Aber das weißt du ja sowieso schon.

Ein monochrom blaues Ölbild zeigt drei Meeresschildkröten unter Wasser, dazwischen Fische und eine Qualle.
Meeresschildkröten tauchen im Schlaf nur alle vier bis sieben Stunden zum Luftholen auf. Sind sie wach, schnappen sie alle fünf bis vierzig Minuten Luft.
Eine schwarz-weiße Katze ist eingeschlafen. Sie hat sich zusammengerollt, ein Ohr ragt nach oben. Vor ihr ein Computermonitor und ein aufgeschlagenes Kinderbuch mit der Zeichnung eines Tigers..
Während Christiane Enkeler das neue Kinderschlafbuch liest und sich mit Peter Spork via Chat unterhält, ist ihre Katze eingeschlafen.

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