Operieren oder nicht? Was Mitbestimmung für Patienten in der Klinik bringt

Das Projekt „Share to Care“ am Uniklinikum Kiel sorgt nachweislich für bessere Kommunikation, höhere Gesundheitskompetenz und niedrigere Kosten.

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Ein Arzt zeigt einer Patientin ein Röntgenbild, die Patientin schiebt ihre Brille herunter, um besser sehen und verstehen zu können, was der Arzt erklärt

Die Idee von Share to Care: Patient:innen sollen sich an Behandlungsentscheidungen im Krankenhaus beteiligen können. Am Kieler Standort des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben die Projektverantwortlichen dafür seit 2018 ein Paket aus Entscheidungshilfen, Schulungen für das medizinische Personal, Ausbildung von Decision Coaches zur Unterstützung und Aktivierung von Patient:innen entwickelt. Was hat Share to Care im Einzelnen bewirkt? Auf diese Frage gibt es nun Antworten.

Shared Decision Making ist praktikabel, wirksam und kosteneffizient

Das Projekt wurde unter Federführung einer Arbeitsgruppe der Technischen Universität München in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse unabhängig überprüft. Dazu untersuchten die Forscher:innen, wie gut Share to Care in der Lage war, die gemeinsame Entscheidungsfindung zu verbessern.

Die Auswertung maß zum einen die Praktikabilität, also: Wie gut ließen sich die einzelnen Elemente in den Behandlungsalltag integrieren? Zum anderen untersuchte sie die Wirksamkeit, also: Wie gut waren die Maßnahmen in der Lage, eine informierte Patientenentscheidung zu fördern? Zuletzt wurde noch geschaut, wie kosteneffizient Share to Care war.

In allen drei Punkten gab es positive Ergebnisse.

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