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Tunesien: Oase im Stress

Was kostet ein Kilo Datteln wirklich – und wer zahlt die Rechnung?

von
27.08.2021
8 Minuten
Dattelpalmen stehen in der Wüste

Sechs bis sieben Stunden dauert die Fahrt von der tunesischen Hauptstadt nach Kebili, einer verschlafenen Kleinstadt im Süden des Landes. Je weiter südlich man sich bewegt, desto trockener wird die Landschaft. Die letzten zwei Stunden führt eine einspurige Landstraße durch gelblich-staubige Ebenen, nur in der Ferne erheben sich ein paar Hügel. Hin und wieder kann man kleine grüne Tupfer in der Landschaft erahnen: Oasen. Je näher man der Stadt und dem gleichnamigen Verwaltungsbezirk kommt, desto häufiger werden diese. Rechts und links der Landstraße gehen unbefestigte Feldwege ab, die dorthin führen.

Einstöckige, einfache Häuser dominieren das Bild der 40 000-Einwohner-Stadt Kebili. Viele sind in die Jahre gekommen; der weiße Putz hält Hitze und Sandstürmen nicht lange stand. Große Neubauten oder schicke Einfamilienhäuser sucht man hier vergebens. Man sieht Kebili nicht an, dass die umliegende Region Nefzawa ein Zentrum der Dattelproduktion ist; 24 Prozent der weltweiten Umsätze mit den Früchten werden hier generiert. Tunesien hat mit den Dattelexporten 2018 770 Millionen Dinar (rund 244 Millionen Euro) erwirtschaftet, ein Plus von mehr als einem Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Mehr als die Hälfte der Früchte werden nach Europa exportiert.

Doch von den Profiten kommt in der Region nur ein verschwindend geringer Anteil an. Mehr noch: Die Klimakrise, intensive Landwirtschaft und ökonomische Strukturen, die ihren Ursprung in der Kolonialzeit haben, führen zu einer zunehmenden Ausbeutung der natürlichen Ressourcen. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, Alternativen zum Dattelanbau zu finden. Die Region steht vor einem über Jahrzehnte gewachsenen Dilemma.


Die Datteln sind das Rückgrat der Region

In Douz, einer Kleinstadt rund 30 Kilometer von Kebili entfernt, verkaufen die Dattelbauern im Herbst ihre Ware auf einem saisonalen Markt an die großen Zwischenhändler. Es sind meist Kleinbauern, die nur wenige Dattelpalmen besitzen. Es gebe immer bessere und schlechtere Jahre, berichtet Ali, der einige Dutzend Kisten mitgebracht hat. Aber in letzter Zeit hätten die schlechten Jahre zugenommen. Längere Hitzeperioden, dadurch frühere Ernte und der Wassermangel in der Region führten dazu, dass die Qualität der Datteln abnehme.

Die Datteln sind das Rückgrat der Region, die nach wie vor im Rhythmus der Palmen tickt. „Alle leben von den Datteln. Wenn die Ernte gut war, dann siehst du das an den strahlenden Gesichtern“, erzählt Ali. Wenn größere Reparaturen im Haus, wichtige Anschaffungen oder eine Hochzeit anstehen, dann warten viele erst die Dattelernte ab. „Wenn die Ernte schlecht war, dann wird weder gebaut noch geheiratet.“ Ali erhofft sich, dass ihm ein Großhändler 60 bis 70 Cent für ein Kilo Deglet Ennour bietet – so heißt die dominierende Dattelsorte der Region. In Deutschland ist sie nicht unter zehn Euro pro Kilo erhältlich.

„Zwei Millionen Arbeitstage im Jahr, 50 000 bis 60 000 Familien, die davon leben, 20 Prozent der Exporteinkünfte der Landwirtschaft allein durch den Dattelanbau…“ So rechnet Nabila Kadri vor, Agronomin am staatlichen Dattelzentrum in Kebili. Jedes Jahr vermeldet Tunesien einen neuen Exportrekord. Und dabei liegt Tunesien, was die Produktionsmenge angeht, weltweit nur an zehnter Stelle. Allerdings, erklärt die junge Agrarwissenschaftlerin, sei die Wertschöpfung durch die hohe Qualität der Datteln weitaus höher als in anderen Ländern der arabischen Welt.

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Wasser steht am Boden einer Oase zwischen den Dattelpalmen.
Bei der traditionellen Bewässerung werden große Mengen Wasser durch die Oase geleitet, das dort versickert. So bilden die Dattelpalmen tiefe Wurzeln aus, die den Baum stabilisieren. So können die Datteln den starken Schirokko-Winden standhalten.
Ein junger Mann klettert in den Wipfel einer Dattelpalme
Der Dattelanbau ist zeitintensive und gefährliche Handarbeit. Um die Palmen zu bestäuben und die Früchte zu ernten, steigen die Arbeiter meist barfuß auf die Palmen.

Monokultur statt traditioneller Etagenwirtschaft

In der Region von Nefzawa liegen 60 Prozent der Oasen-Anbauflächen des Landes; rund ein Drittel der arbeitenden Bevölkerung ist dort in der Landwirtschaft tätig. Traditionell sind Oasen ein ausgeklügeltes System, das in sogenannten Etagen bewirtschaftet wird. Ganz unten, in der Boden-„Etage“, werden Gemüse und Kräuter angebaut. Je nach Saison sind das zum Beispiel Bohnen, Karotten oder Petersilie. Die zweite Etage bilden Obstbäume, die dritte dann die Dattelpalmen selbst. Auch einige Ziegen und Schafe werden manchmal in den Parzellen gehalten, wo sie das Unkraut abweiden.

Die verschiedenen Etagen garantierten den Bewohnern lange Zeit nicht nur den Lebensunterhalt und ganzjährige Versorgung mit Lebensmitteln, sie schufen auch ein einzigartiges Mikroklima, mit dem die Feuchtigkeit im Boden gehalten wurde. So konnte trotz des trockenen, heißen Wüstenklimas mit äußerst geringen Wasservorkommen Landwirtschaft betrieben werden.

Doch von der traditionellen Wirtschaftsform zur Selbstversorgung ist heute nicht mehr viel übrig. Die Etagenwirtschaft findet man in der Region immer seltener, dafür immer häufiger Plantagen in Monokultur. Im Verlauf des vergangenen Jahrhunderts wurde die Dattelindustrie als strategisch wichtiger Wirtschaftszweig von nationaler Bedeutung entdeckt – mit fatalen Folgen für die Region, wie eine neue Studie verschiedener tunesischer Nichtregierungsorganisationen nahelegt. Sie hat die Verbindung zwischen der Ausbeutung der Wasserressourcen und der Devisen-orientierten Exportpolitik analysiert.

Der Grundwasserspiegel sinkt dramatisch

Tunesien gehört zu den 25 Ländern, die weltweit am stärksten von Wassermangel betroffen sind. Gleichzeitig nimmt die Ausbeutung der Grundwasservorräte in der Region von Kebili dramatische Formen an. Bereits 2014 warnte der Leiter der regionalen Wasserbehörde, dass der Grundwasserspiegel zu stark sinke und sich nicht mehr regenerieren könne. Mehr als das Doppelte der zur Verfügung stehenden Menge Grundwasser werde entnommen, in einer Region, in der jährlich nur 50 bis 100 mm Regen fallen.

Die Nutzung der tieferliegenden Wasservorkommen hat zwischen 1980 und 2013 um fast 350% zugenommen. Rund 95 Prozent des Wasserverbrauchs im Verwaltungsbezirk Kebili gehen auf die Landwirtschaft zurück. Der Grundwasserspiegel sinkt derzeit je nach Gebiet um einen bis vier Meter pro Jahr. Gleichzeitig hat die Fläche der Oasen und Dattelplantagen zwischen 1976 und 2007 um mehr als 300 Prozent zugenommen.

Das Ergebnis: Viele Landwirte bohren illegal immer mehr und immer tiefere Brunnen, um ihre Dattelplantagen bewässern zu können. Mehr als 6000 waren es 2014. Mehr als 210 Millionen Kubikmeter Wasser werden durch diese illegalen Brunnen jährlich entnommen, so Schätzungen von 2016.

Angebaut und exportiert wird heute fast ausschließlich die Sorte Deglet Ennour. Ihr Name bedeutet „Finger des Lichtes“. Sie ist für ihr goldschimmerndes, fast transparentes saftiges Fruchtfleisch und die angenehme Süße bekannt. Neben ihrem Geschmack hat sie noch eine Reihe weiterer Vorteile: Sie hält sich relativ lange und ist gut transportfähig. Pro Palme liegt der Durchschnittsertrag bei 56 Kilo, bei anderen Dattelsorten im Durchschnitt nur bei 47 Kilo. Und: im Handel erzielt sie höhere Preise. Doch sie benötigt auch vergleichsweise viel Wasser: 20 000 Kubikmeter pro Hektar im Vergleich zu durchschnittlich 16 000 Kubikmeter für andere Sorten.

Historisches Foto der Oase von Kebili. Die Wasserquelle bildet einen kleinen See, im Hintergrund sind Palmen zu sehen.
Früher reichte das Grundwasser in der Oase von Kebili aus, um den Verbrauch von Bevölkerung und Landwirtschaft zu stillen.
Historisches Foto: Tunesische Familie besorgt sich ihren Wasservorrat an einer Quelle in der Oase von Kebili. Ein Esel trägt Wasserkanister, mehrere Personen sitzen am Rand der Quelle.
Die Quelle in der Oase von Kebili war früher zentral für das Leben der Bevölkerung.
Ein trockenes Flussbett ist mit Müll übersäht.
Heute sind die Quellen in den Oasen ausgetrocknet und oft verschmutzt
Kühlturm, an dessen Außenseiten Wasser hinunterfließt.
Das Wasser, das aus tieferen Schichten gepumpt wird, um den Wasserbedarf der Region zu stillen, muss erst abgekühlt werden, bevor es in der Landwirtschaft genutzt wird.

Früher gab es mehr als 200 Dattelsorten, heute dominiert die Deglet Ennour

Die Sorte Deglet Ennour macht heute 80 Prozent der exportierten Datteln aus; auf 95 Prozent der in den letzten fünf Jahren neu angelegten Plantagen wird sie angebaut. Dabei gab es früher in Tunesien mehr als 200 verschiedene Dattelsorten, jede mit eigenen Charakteristika und Erntezeiten. „Einige sind heute wahrscheinlich ausgestorben“, fürchtet Nabila Kadri. Bei anderen gäbe es teilweise nur noch einzelne Palmen an verschiedenen Orten.

Erste Tendenzen, besonders auf die Deglet Ennour zu setzen, gab es schon zur Zeit der französischen Kolonialherrschaft. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts begannen die Kolonialherren, Palmenplantagen außerhalb der traditionellen Oasen anzulegen und Brunnen zu bohren. Damit sollten einerseits die nomadischen Bewohner der Region sesshaft gemacht werden, andererseits begann damit die Exportwirtschaft in die Hauptstadt Tunis und nach Frankreich.

Zwei wichtige Ergebnisse der kolonialen Landwirtschaft hält Zoé Vernin fest, Hauptautorin der Studie tunesischer NGOs: „Zum einen die beginnende Austrocknung der sprudelnden Wasserquellen unter dem Einfluss der Bohrungen, zum anderen die Anfänge eines Monokultur-Systems zu Spekulationszwecken.“

Die koloniale Landwirtschaftspolitik der Franzosen wurde vom tunesischen Staat fortgesetzt, nachdem das Land 1956 seine Unabhängigkeit erlangt hatte. Das geschah oft auf dem Rücken der Bewohner, denen in der Diktatur bis zur Revolution 2011 die Hände gebunden waren.

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Produktion für den Export

Als in den 1970er Jahren bei Ölbohrungen eher zufällig fossile Wasservorkommen unter der Sahara entdeckt wurden, legte Tunesien 1976 einen „Leitplan für die Wasser des Südens“ vor, dessen Ziel es war, die Landwirtschaft dort zu stärken und die Landflucht der Bevölkerung einzudämmen. Ähnlich wie in anderen Regionen, wo zum Beispiel vermehrt Weichweizen für den Export statt Hartweizen für den Eigenbedarf angebaut wurde, setzten die Verantwortlichen am Rande der Wüste ausschließlich auf die Deglet Ennour. Inzwischen hat sich der Staat mehr und mehr aus dem Dattelanbau zurückgezogen und der Markt wird von privaten Akteuren dominiert.

Doch auch diese haben ein Problem, denn der Klimawandel und die Ausbeutung der Wasserressourcen gefährden ihr Produkt. „Immer mehr Landwirte kommen zu uns und sagen‘ Unsere Datteln sind schwarz‘. Und die Käufer aus Tunis sagen: ‚Das ist gar keine Deglet Ennour, das ist schlechte Qualität‘“, berichtet Nabila Kadri. Die Qualität von früher sei heute kaum noch zu erreichen, erkläre sie den besorgten Landwirten und Käufern immer wieder. Denn mit den immer länger dauernden Hitzeperioden und starken Schirokko-Winden, die Hitze aus dem Süden bringen, reifen die Datteln zu schnell und zu früh. Das geht zu Lasten der Qualität.

„Selbst wenn wir von optimistischen Szenarien ausgehen, mit einem Temperaturanstieg von 1 bis 2 Grad Celsius bis 2030, haben wir ein großes Problem mit einer verfrühten Reifung der Datteln“, so Nizar Chaira. Der Biotechnologe forscht am Institut der ariden Regionen im südtunesischen Medenine zum Oasensystem. Die Deglet Ennour würde dann im September und Oktober geerntet werden statt im November.

Ein Strunk mit gelblich schimmernden Datteln
Die Deglet Ennour ist das wichtigste Produkt der Region.
Ein Mann und eine Frau halten einen gerade geernteten Strunk mit Datteln in der Hand.
Viele Familien leben in der Region von Kebili von den Datteln

Kaum Profite für die lokale Bevölkerung

Diese Verschiebung der Reife hätte nicht nur einen Einfluss auf das für den Verkauf so wichtige Aussehen, das Aroma und die Textur der Datteln, sie würde, befürchtet Chaira, auch die Zusammensetzung von Zucker, Proteinen und Antioxidantien der Früchte verändern. Die Kälte des Herbsts und Winters habe entscheidenden Einfluss auf den Reifungsprozess. Nabila Kadri bestätigt das: Nur in den Bergoasen an der algerischen Grenze, wo noch heute im Dezember geerntet wird, sei die Qualität vergleichbar mit der jener Früchte, die noch vor 15 Jahren in den Oasen in der Wüste heranreiften.

Durch die Strategie, im Nefzawa alleine auf Datteln für den Export zu setzen, leidet jedoch nicht nur die Umwelt. Auch die lokale Bevölkerung zieht den Kürzeren gegenüber den Exporteuren. Denn die Profite aus der ressourcenfressenden Monokultur kommen in der Region kaum an. Ernte, Transformation, Großhandel und Export sind fest in der Hand einiger weniger Geschäftleute, die de facto ein Monopol auf die Dattelwirtschaft haben – und die fast ausnahmslos aus dem reichen Norden des Landes kommen.

An den Wirtschaftsstrukturen hat auch der politische Umbruch 2011 nichts Grundsätzliches geändert, so der Ökonom Anis Marrakchi. Im Gegensatz zu den europäischen Staaten, wo übermächtige Innungen und Handwerkergilden längst nicht mehr den Marktzugang kontrollieren, habe Tunesien nie eine wirkliche Gewerbefreiheit erlebt. „Tunesien befindet sich nach wie vor im Merkantilismus.“ Mit der Flucht des Langzeitdiktators Zine El Abidine Ben Ali sei lediglich der Schiedsrichter verschwunden, der den Marktzugang vorher geregelt hatte. Doch fast alle Wirtschaftszweige – seien es Bankensektor, Autoimporte oder die Lebensmittelindustrie – werden nach wie vor von wenigen großen Familien kontrolliert. Sie entscheiden in der Gewerbeinnung über die Preise der Datteln – und gleichzeitig darüber, wer überhaupt der Innung beitreten darf und damit Marktzugang erhält. So sind zum Beispiel nur 13 der 75 weiterverarbeitenden Betriebe im Verwaltungsbezirk von Kebili angesiedelt. Nur zehn Prozent der tunesischen Produktion wird direkt von dort exportiert; die überwiegende Mehrheit nimmt einen Umweg über die Hauptstadt Tunis oder die Halbinsel Cap Bon im Nordosten des Landes, wo ein Großteil der Lebensmittelindustrie angesiedelt ist. Viele der mehr als 30 000 Landwirte in der Region können schon heute nicht mehr alleine von den Datteln leben, sondern sind auf Nebenverdienste angewiesen.

„Was passiert, wenn die Grundwasservorräte ausgetrocknet sind? Was bleibt der Region, wenn sie keine Datteln mehr produzieren kann?“ fragen die Autoren der Studie zum Einfluss der Exportpolitik auf die Wasserressourcen. Der tunesische Staat verschließe vor dem Problem die Augen, kritisieren sie. Es fehle am politischen Willen, langfristige Lösungen für die Bewohner der Region zu garantieren.


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Sarah Mersch

Sarah Mersch

Sarah Mersch berichtet als freie Korrespondentin aus Tunesien. Sie ist Mitglied von Weltreporter.net.


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