Selbst zahlen beim Zahnarzt? Was man über Kostenpläne, Kassenleistungen und Zuzahlung wissen sollte

Ein Besuch in der Zahnarztpraxis endet manchmal mit einer bösen finanziellen Überraschung: Was die Kasse nicht zahlt und wie man unerwartete Kosten vermeidet

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In der Zahnarztpraxis bezahlt eine Patientin mit Karte.

Besuche in der Zahnarztpraxis sind für die meisten nicht gerade erfreulich. Und manchmal bergen sie auch noch böse finanzielle Überraschungen. So in dieser Geschichte, die eine Geflüchtete aus der Ukraine erzählte:

An der Anmeldung in der Praxis legte sie ganz normal ihre Krankenkassen-Karte vor. Nach der Behandlung präsentierte der Zahnarzt auf einmal eine Rechnung: 60 Euro sollte sie für Leistungen zahlen, die die gesetzliche Krankenkasse nicht übernimmt. Für jemanden im Bürgergeld-Bezug ist das eine Menge Geld. Zum Vergleich: Im Regelsatz sind pro Monat weniger als 20 Euro für Gesundheitspflege vorgesehen. Vor der Behandlung war von solchen Kosten keine Rede.

Die Deutschkenntnisse der Frau auf B1-Niveau reichten nicht für eine Diskussion über die Rechnung. Außerdem war ihr nicht klar, ob das in Deutschland vielleicht so üblich ist. Sie zahlte, aber es blieb ein schlechtes Gefühl. Hätte sich eine solche Situation vermeiden lassen?

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