Verlässliche Gesundheitsinfos (2): Medizin transparent

Steckbrief: www.medizin-transparent.at

8 Minuten
Header der Rubrik „Gesundheitsinformationen finden“: Straßenpfeil mit rotem Faden

Wenn du deine Suche nach Gesundheitsinformationen nicht in den unendlichen Weiten des Internets beginnst, sondern auf Websites, die sich einem wissenschaftlichen Standard verpflichtet haben, bekommst du den besseren Gesundheitsrat. Außerdem sparst du Zeit und manchmal sogar Geld.

Deshalb stellen wir dir in der Serie „Anbieter von verlässlichen Gesundheitsinformationen“ nach und nach solche vor, bei denen du die Suche beginnen kannst, ohne Gefahr zu laufen, in die Irre geführt zu werden. Dass du auf alle deine Fragen zufriedenstellenden Rat findest, können wir dir nicht versprechen. Denn natürlich kann es sein, dass auf den Seiten des Anbieters dein Thema fehlt oder nicht umfassend beschrieben ist. Doch das spricht nicht gegen diese Strategie. Es spricht nur dafür, sich bei der Suche nicht auf einen der Anbieter zu beschränken.

Im ersten Beitrag dieser Reihe findest du weitere Infos über das Konzept. Falls du die Reihe noch nicht kennst, empfehlen wir dir, dort zuerst nachzulesen. Wenn du schon vertraut bis mit dem Konzept, scrolle einfach weiter.

Steckbrief: www.medizin-transparent.at

Diesmal stellen wir dir ein Angebot aus Österreich vor: Das Angebot „medizin-transparent" hat sich den Untertitel gegeben: "Wissen was stimmt“. Das Schöne daran: Der Name ist Programm. Denn Medizinmythen werden hier kritisch und evidenzbasiert bewertet, Behauptungen aus Werbung und Medienberichten genau überprüft. Häufig ist der Anlass für die Artikel eine Frage, die Leser*innen an die Redaktion richten. Das Team durchforstet dann die medizinischen Datenbanken und sucht nach Studien, die sich mit der Frage bereits beschäftigt haben. Die Ergebnisse dieser Recherche bilden die Grundlage für die Artikel. Dadurch orientieren sich die Beiträge sehr nah an den Alltagsfragen von Menschen, die sich für Gesundheit interessieren. Das Konzept ist also sehr lebenspraktisch, trotz der wissenschaftlichen Präzision – was viele ja als Gegensatzpaar verstehen. Medizin-transparent.at beweist, dass beides sehr gut zusammenpasst.

Screenshot der Startseite von „Medizin-Transparent“. Zu sehen sind Aufmacher, Überschriften und Artikelteaser der aktuellsten Beiträge.
Screenshot der Startseite von „Medizin-Transparent“
Beispiel für die Darstellung einer unsicheren Studienlage auf der Website „Medizin-Transparent“. Zu sehen ist der Anfang eines Beitrags: ein rotes X und zwei graue. Sie veranschaulichen, dass die vorgestellte Methode möglicherweise nicht wirksam ist.
Beispiel für die Darstellung einer unsicheren Studienlage auf der Website „Medizin-Transparent“
Hier ein Beispiel, wie eine sichere Studienlage visualisiert wird. Zu sehen ist der Anfang eines Beitrag: Drei grüne Häkchen, die zeigen, dass die vorgestellte Methode wirksam ist
Hier ein Beispiel, wie eine sichere Studienlage visualisiert wird
Screenshot einer Artikelseite: visuelle Zusammenfassung der wissenschaftlichen Belege. Zu sehen sind drei graue X, das heißt in diesem Fall fehlen die Belege
Visualisierungsbeispiel, wenn wissenschaftliche Belege fehlen
Screenshot: Beispiel für die Interpretation der gefundenen Studienergebnisse. Zu sehen ist ein Textabschnitt
Beispiel für die Interpretation der gefundenen Studienergebnisse
Screenshot des Kastenelements „Die Studien im Detail“ auf der Website medizin-transparent.at
Screenshot des Kastenelements „Die Studien im Detail“ auf der Website medizin-transparent.at
Screenshot der Liste der verwandten Beiträge. Zu sehen sind Verweise (Links)
Liste der verwandten Beiträge
Screenshot des Fußbereichs von www.medizin-transparent.at. Zu sehen sind Listen der Partner und Fördergeber
Screenshot des Fußbereichs von www.medizin-transparent.at
Screenshot der Checkliste (PDF) „Vertrauenswürdige Gesundheitsinformationen erkennen“. Zu sehen ist der obere Teil der Checkliste
Screenshot der Checkliste (PDF) „Vertrauenswürdige Gesundheitsinformationen erkennen“