Corona weltweit: Surfen auf der Omikron-Welle?

Von Polen über Indonesien bis Kolumbien und Kenia: Während die Neuinfektionen explodieren, zeigen sich rund um den Globus Gemeinsamkeiten und Differenzen im Umgang mit Covid-19

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Ein Mädchen mit Kopftuch und Gesichtsmaske bekommt eine Impfung.

Einmal mehr schlägt die Weltgesundheitsorganisation Alarm: Letzte Woche sei es weltweit zu mindestens 15 Millionen Neuinfektionen mit dem gefährlichen Coronavirus Sars-CoV-2 gekommen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Die Zahl der Toten liege seit Oktober bei etwa 50.000 pro Woche.

Bruce Aylward, eine kanadischer Arzt und einer der Leiter der Pandemiebekämpfung der WHO, sagte, er habe in 30 Jahren, in denen er es beruflich mit Infektionskrankheiten zu tun gehabt habe, keine solche epidemische Kurve gesehen wie durch die Omikron-Welle. Die Menschheit habe über Monate hinweg nicht Impfstoffe, sondern sehr viele Falschinformationen über Impfungen geteilt, kritisierte er. Es sei aber kein Zeitpunkt, um aufzugeben, warnte die WHO-Spitze.

Doch weltweit gehen Länder und Menschen extrem unterschiedlich mit der Pandemie um, wie unser sechster globaler Überblick über die Lage zeigt, in dem unsere Reporterinnen und Reporter Hintergründe und Impressionen aus 16 Ländern bieten: Polen, Israel, Indonesien, Australien, USA, Kolumbien, Peru, Brasilien, Kenia, Tunesien, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Schweiz, Österreich und Island.

Ältere Menschen tanzen in einem Saal mit Luftballons, im Zentrum ein Mann und eine Frau.
Ein Tänzchen vor der vierten Impfung: In diesem Altenheim in Netanya, Israel, nahmen die Menschen die Aktion als Grund zum Feiern.
Menschen stehen zum Impfen Schlange.
Die Nachfrage nach Impfungen ist in Indonesien groß, seit das Land 2021 eine brutale Infektionswelle durchgemacht hat.
Menschenmenge mit Protestplakaten gegen die Impfung unter Palmen.
Wie in anderen Teilen Frankreichs auch kam es in den vergangenen Tagen auf der Insel Reunion zu Protesten gegen die Coronapolitik von Präsident Emmanuel Macron.
Ein Angestellter mit Anzug und Krawatte am Eingang eines offiziellen Gebäudes in Tunies kontrolliert den Impfnachweis eines Besuchers.
In Tunesien gilt eine faktische Impfpflicht, da Zugang zu den meisten Gebäuden nur mit einem Impfausweis möglich ist,
Eine Mauer mit vielen handgemalten Herzen und der Aufschrift „The National Covid Memorial Wall“.
Diese Gedenkstätte in London erinnert an die 151.000 Menschen, die bisher in Großbritannien an Covid-19 gestorben sind.

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Redaktion: Christian Schwägerl