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Über uns

Das Team hinter dem PHOSPHORAMA

von
13.07.2020
2 Minuten
Jemand hält einen Brocken Phosphatgestein in der Hand. Die Oberfläche ist rau und mit kleinen Flecken wie ein „Salz-Pfeffer-Muster“ gefärbt.

PHOSPHORAMA ist ein journalistisches Projekt von Kerstin Hoppenhaus und Sibylle Grunze

Kerstin Hoppenhaus ist freie Wissenschaftsjournalistin und Regisseurin. Sie studierte Biologie und Film (nacheinander) und hat gut zehn Jahre lang für das öffentlich-rechtliche Fernsehen unter anderem mehrere Dokumentarserien realisiert. Seit 2012 betreibt sie mit Sibylle Grunze die Produktionsfirma Hoppenhaus & Grunze Medien, mit der sie filmische und multimediale Projekte konzipiert und umsetzt, unter anderem für die Zeit, BBC Future und die Süddeutsche Zeitung.

Sibylle Grunze ist Kamerafrau und Produzentin. Sie hat an der Filmakademie Baden-Württemberg studiert und arbeitet vor allem in den Bereichen Dokumentarfilm, Animation und Multimedia. Für den Spielfilm „Ich werde dich auf Händen tragen“ wurde sie mit dem Student Camera Award ausgezeichnet. Sie unterrichtet Kamera, Produktion und Dramaturgie und hat in den letzten Jahren mehrere umfangreiche Multimedia-Projekte als Kamerafrau und Produzentin realisiert.

Gemeinsam haben sie unter anderem auch die sechsteilige Video-Serie „Erntetod“ über den gefährlichen Weizenschadpilz Ug99 realisiert, die nun auch bei RiffReporter veröffentlicht ist.

Unsere Finanzierung

Unsere Recherchen und die Berichterstattung im Phosphorama werden gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). Die Stiftung fördert „innovative, modellhafte und lösungsorientierte Vorhaben zum Schutz der Umwelt unter besonderer Berücksichtigung der mittelständischen Wirtschaft“. Die Stiftung nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte unserer Berichterstattung.

Wir weisen darauf hin, dass die DBU in den vergangenen Jahren auch Projekte im Bereich Phosphormanagement und Phosphorrückgewinnung gefördert hat (z.B. https://www.dbu.de/index.php?menuecms=2406&db_suche=phosphor ; https://www.dbu.de/index.php?menuecms=2406&db_suche=phosphat ). Sollten mit Mitteln der DBU geförderte Projekte Inhalt unserer Berichterstattung werden, so geschieht dies aufgrund unserer unabhängigen journalistischen Bewertung. In diesem Fall werden wir im Text auf die Förderung hinweisen und dafür sorgen, dass die Zusammenhänge transparent sind.

RiffReporter ist eine Genossenschaft von freien Journalistinnen und Journalisten. Nicht alle Kosten unserer Recherchen für das Phosphorama sind durch die Förderung abgedeckt. Wenn Sie unsere Arbeit im Projekt oder die Arbeit der RiffReporter insgesamt schätzen und langfristig ermöglichen wollen, dann unterstützen Sie uns mit einer Spende oder einem Förderabo. Klicken Sie einfach auf den entsprechenden Button am Fuß dieser Seite. Wir danken Ihnen herzlich.


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Kerstin Hoppenhaus

Kerstin Hoppenhaus


Phosphorama

Ohne Phosphor können Sie nicht leben. Sie nicht, Tiere nicht, Pflanzen nicht - niemand auf der Erde, und nichts. Phosphor ist ein lebenswichtiger Rohstoff und anders als zum Beispiel Erdöl durch nichts zu ersetzen.

Phosphor ist kein seltenes Element. Trotzdem könnte er in einiger Zeit knapp werden. In großen Teilen der Welt ist er das schon.

Hierzulande ist Phosphor* bisher eher durch Überfluss aufgefallen als durch Knappheit, als Gewässerverschmutzer in Waschmittel oder Dünger, oder als Zusatzstoff im Essen.

Beide Szenarien, Mangel ebenso wie Überfluss, machen deutlich, wie wichtig ein nachhaltiges Phosphormanagement für unsere Zukunft ist. Denn Phosphor ist eine von allen begehrte, aber endliche Ressource. Unsere gesamte Lebensmittelversorgung ist von ihm abhängig. Und: Die Vorkommen an mineralischem Phosphor auf der Erde sind nicht nur begrenzt, sie sind auch sehr ungleichmäßig verteilt. Schon jetzt beherrschen wenige Staaten den Weltmarkt. Ihre Macht wird in den kommenden Jahren wachsen.

Die Prognosen darüber, wann die globalen Phosphatreserven aufgebraucht sein werden, schwanken stark. Nach anfänglichen Warnungen, dass sie schon in einigen Jahrzehnten zuneige gehen könnten, gehen die meisten Experten inzwischen davon aus, dass die Vorräte noch einige hundert Jahre reichen werden. Doch unabhängig davon, wann der letzte Krümel tatsächlich verbraucht sein wird, zeigen Überdüngung und tödliche Algenblüten, Konzentration und steigende Weltmarktpreise schon jetzt, dass es notwendig ist, den Phosphorkreislauf zu schließen.

Doch der Weg in die Kreislaufwirtschaft ist schwierig und es sind noch viele Fragen offen. Am Beispiel des Phosphors begleiten wir diesen Weg ein Jahr lang und schauen uns die Welt für Sie durch die "Phosphorbrille" an - von Gülle bis Goldstaub. Willkommen im Phosphorama!

Ihre Fragen und Kommentare sind herzlich willkommen. Auch Ihre Themenwünsche in Sachen Phosphor nehmen wir gerne auf und versuchen, ihnen gerecht zu werden. Schreiben Sie uns unter kontakt@phosphorama.de. Wir sind gespannt!


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* In seiner elementaren Form kommt Phosphor in der Natur praktisch nicht vor, sondern meist in seiner oxidierten Form als Phosphat. Umgangssprachlich werden die Begriffe oft synonym verwendet und so handhaben wir es auch in unseren Texten. In Zusammenhängen, in denen die Unterscheidung des chemischen Zustands relevant ist, werden wir entsprechend darauf hinweisen.

Verantwortlich im Sinne des Presserechts

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Faktencheck: Kerstin Hoppenhaus
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