Zum Artikel springen
  1. RiffReporter /
  2. Umwelt /
  3. Wie politisch ist der Weltklimarat IPCC? Ein FAQ.

Wie politisch ist der Weltklimarat IPCC?

Können Regierungen Einfluss auf die Ergebnisse des Sachstandberichts nehmen? Ein FAQ.

von
06.08.2021
3 Minuten
Das Bild zeigt das Hochhaus, in dem der Weltklimarat IPCC in den Räumlichkeiten der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Genf untergebracht ist.

Können Regierungen Einfluss auf die Ergebnisse des Sachstandberichts des Weltklimarats nehmen? Wie zuverlässig und belastbar sind die Aussagen der Forscher:innen? Hier die Antworten auf die häufigsten Fragen.

Wer ist der Weltklimarat?

In den Medien ist der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) als Weltklimarat bekannt. Übersetzt bedeutet sein Name „Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimawandel“. Sitz des IPCC ist Genf. Der IPCC ist ein zwischenstaatliches und zugleich auch wissenschaftliches Gremium. Gegründet wurde er 1988 von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen als Ausschuss der Welt-Meteorologie-Organisation (WMO) und des UN-Umweltprogramms (UNEP).

Bestimmt der Weltklimarat, was die Politik zu tun hat?

Die Berichte sind „relevant für Politik, empfehlen aber keine bestimmte Politik“, betont der IPCC. Das bedeutet, dass die Berichte entscheidungsrelevante Fakten vermitteln, aber keine bestimmten Handlungen vorgeben.

In unseren Beiträgen steckt viel Recherchearbeit. Lesen Sie weiter mit einer Einzelzahlung oder schließen Sie ein Abo ab.

Kostenfreien Newsletter bestellen

Sie möchten regelmäßig über neue Beiträge dieses Magazins informiert werden? Dann bestellen Sie hier unseren kostenlosen Newsletter.

Die Grafik des IPCC illustriert ein mehrstufiges Verfahren zur Ermittlung der Belastbarkeit von Aussagen: In einem ersten Schritt werden die vorliegenden Forschungsergebnisse und deren Übereinstimmungen gesammelt. In einem zweiten Schritt wird die Robustheit einer Aussage überprüft. Schließlich wird in einem dritten Schritt die Wahrscheinlichkeit in Zahlen ausgedrückt. Beispielsweise bedeutet eine zu 95 bis 100 Prozent sichere Aussage, dass sie „äußerst wahrscheinlich“ zutrifft.
Die Belastbarkeit einer Aussage wird in einem mehrstufigen Verfahren ermittelt: In einem ersten Schritt werden die vorliegenden Forschungsergebnisse und deren Übereinstimmungen gesammelt. In einem zweiten Schritt wird die Robustheit einer Aussage überprüft. Schließlich wird in einem dritten Schritt die Wahrscheinlichkeit in Zahlen ausgedrückt. Beispielsweise bedeutet eine zu 95 bis 100 Prozent sichere Aussage, dass sie „äußerst wahrscheinlich“ zutrifft.
In unseren Beiträgen steckt viel Recherchearbeit. Lesen Sie weiter mit einer Einzelzahlung oder schließen Sie ein Abo ab.
Christiane Schulzki-Haddouti

Christiane Schulzki-Haddouti

schreibt seit 1996 über das Leben in der Informationsgesellschaft, seine Chancen und Schwierigkeiten. Für Riffrepoerter befasst sie sich mit praktischen und theoretischen Fragen der Kommunikation, Organisation und Vernetzung im Rahmen der Klimakrise.


Klima wandeln

Auf "Klima wandeln" zeigen wir Wege aus der Klimakrise und stellen Ideen für Lösungen vor. Wir erzählen die Geschichten von Menschen, die die Schritte vom Wissen zum Handeln gehen und beschreiben so den Fortschritt der Großen Transformation zu einem guten und nachhaltigen Leben für alle. Unsere Beiträge und Kommentare analysieren Geschehnisse, die Wege aus der Klimakrise ebnen – und solche, die sie versperren.

Weil unsere regelmäßig erscheinenden Texte einen Wert haben, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Sie können uns entweder direkt fördern, indem sie "Klima wandeln" abonnieren. Oder sie unterstützen das gesamte RiffReporter-Team, indem Sie ein allgemeines "Riff-Abo" bestellen. Mit letzterem erhalten Sie Zugang nicht nur zu unseren Texten, sondern zu allen Artikeln aller Magazine auf Riffreporter.de.

Verantwortlich im Sinne des Presserechts

Christiane Schulzki-Haddouti

Postfach 201210
53142 Bonn

www: https://www.schulzki-haddouti.de/

E-Mail: christiane@schulzki.de

Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Redaktion: Alexander Mäder