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Südamerika+Reporterinnen: Fünf Journalistinnen, ein Kontinent

Wer wir sind und was wir wollen

5 Minuten
Das Foto zeigt eine Mauer mit einem gemalten Frauenkopf. Die Frau hat grüne Haare. Wo die Haare der Frau auf der Mauer enden, gehen sie in die Krone eines Baumes über, der hinter der Mauer steht. Die Frau sieht aus, als ob sie einen riesigen grünen Baum-Afro trüge.

Wir zeigen Ihnen Seiten Südamerikas und der Region, die in der Berichterstattung zu kurz kommen: Wissen, Umwelt, Technologie und Gesellschaft.

Unsere Länder haben bei allen Unterschieden einige Gemeinsamkeiten: eine frühe Globalisierungs- und Kolonialgeschichte, indigene Minderheiten, Anden, Regenwälder, große biologische und kulturelle Vielfalt, wirtschaftlichen Fokus auf Bergbau und Agrarindustrie, relativ junge Bevölkerung und allgemeine Aufbruchstimmung.

So oft es geht wollen wir deshalb einen vergleichenden Blick über die Ländergrenzen werfen und schauen, welche Lösungen Menschen für ähnliche Probleme finden.

Wir nehmen uns die Zeit, die es auf unserem Kontinent für Recherchen braucht, um zu den Menschen zu kommen, ihnen zuzuhören und komplexe Themen zu durchdringen.

Für Einsteigerïnnen, Profis und alle Neugierigen analysieren wir Entwicklungen langfristig und stellen Zusammenhänge her.

Wir wollen Sie überraschen und mit unserer Begeisterung anstecken für diesen unterschätzten, faszinierenden Kontinent.

Unser Team

Frau mit halblangen, braunen Haaren, Jackett und Bluse lächelt in die Kamera. Sie trägt Perlenschmuck.
Sandra Weiss

Sandra Weiss ist Politologin und Ex-Diplomatin. Sie lebt seit 20 Jahren in Lateinamerika und berichtet vor allem aus Mexiko, der Karibik und Mittelamerika. Ihre Schwerpunkte sind neben politischen Analysen Menschenrechte, Umwelt und organisierte Kriminalität. Ihre zusammen mit Fotograf Florian Kopp produzierte Multimedia-Reportage „Haiti, Auferstanden als Ruine“ war 2015 für den Grimme Online Award nominiert. 2019 erhielt sie mit der Schweizer Filmemacherin Charlotte Eichhorn den Katholischen Medienpreis für „Völkermord im Verborgenen“.

Frau mit halblangen Haaren, schwarzem T-Shirt und roten Lippen lächelt in die Kamera.
Ulrike Prinz

Ulrike Prinz ist Ethnologin. Sie lebt südlich von Barcelona und ist immer wieder für längere Recherchereisen in Lateinamerika unterwegs. Ihr Spezialgebiet ist das Amazonasgebiet, das neun Länder Südamerikas verbindet. Im indigenen Schutzgebiet des Oberen Xingu in Brasilien erforschte sie ein Frauenfest. Für Reportagen recherchierte sie schon in Peru, Nicaragua und auf Kuba. Neben Umweltthemen brennt sie für die kulturelle und politische Situation der Indigenen, deren tiefes Wissen und die aktuellen Forschungen darüber sie sichtbar machen will.

Frau mit rotgefärbten kurzen Haaren vor Wand. Sie trägt ein ausgeschnittenes blau-gemustertes Oberteil.
Katharina Wojczenko

Katharina Wojczenko berichtet seit Oktober 2017 aus Kolumbien und Nachbarländern. An Kolumbien liebt sie die grünen Berge und Wälder, die Vielfalt an Musik und Geschmäckern und die allgemeine Gelassenheit, Fröhlichkeit und Geduld der Menschen — trotz mehr als 50 Jahren bewaffneten Konflikts. Mit vier Kolleginnen der taz recherchierte sie 2020/21 mit einem Stipendium des European Journalism Centre und der Bill & Melinda Gates-Stiftung die Themen Wasser, Abwasser und Geldströme (#TazFolgtDemWasser).

Eine Frau mit halblangen, blonden Haaren lächelt in die Kamera.
Hildegard Willer

Hildegard Willer hat das Lateinamerika-Virus gepackt, seit sie mit 18 Jahren für ein Freiwilligen-Jahr nach Venezuela zog und flugs drei Jahre blieb. Seitdem hat sie der Kontinent nicht mehr losgelassen. Seit 20 Jahren lebt sie in Lima, Peru, und berichtet über Peru und die Nachbarländer vor allem über Soziales, Religion und Umwelt. Sie hat ein Gespür für die kulturellen und sozialen Hintergründe von gesellschaftlichen und politischen Ereignissen und bürstet Altbekanntes gerne gegen den Strich.

Eine junge Frau mit halblangen, braunen Haaren und gelbem Strickpullover lächelt in die Kamera.
Sophia Boddenberg

Sophia Boddenberg lebt in Santiago de Chile und berichtet von dort und hin und wieder auch aus anderen Ländern Lateinamerikas über soziale, politische und Umweltthemen. Ihr liegt es am Herzen, mit ihren Recherchen die wirtschaftlichen Machtgeflechte aufzudecken, unter denen Natur und Menschen leiden, und die Betroffenen nicht in einer passiven Opferrolle zu zeigen, sondern als mündige Subjekte. Was sie an Chile fasziniert, ist die Hoffnung vieler Menschen, sich für eine gerechte Gesellschaft einzusetzen.

Warum “Südamerika+Reporterinnen”?

Anfangs berichteten wir nur aus Südamerika. Seit Ende 2021 haben wir unseren Schwerpunkt um den Karibikraum und bis nach Mexiko geweitet. Das spiegelt sich in dem Plus in unserem Namen wider: Südamerika+Reporterinnen.

Drei Korrespondentinnen leben in Ländern Südamerikas, die von den großen Medien meist links liegen gelassen werden: Hildegard Willer berichtet vor allem aus Peru, Katharina Wojczenko aus Kolumbien und Sophia Boddenberg aus Chile. Korrespondentin Sandra Weiss lebt in Mexiko. Zudem schreiben wir über Länder, die wir für Recherchen bereisen und näher kennen. Ulrike Prinz berichtet vor allem aus dem Amazonasgebiet.

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Katharina Wojczenko

Katharina Wojczenko

Katharina Wojczenko arbeitet seit 2017 als freie Journalistin in Kolumbien. Vorher war sie Redakteurin bei bayerischen Lokalzeitungen. Sie kommt aus dem Bayerischen Wald.


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