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Kenia: Corona-Update

Welche Rolle spielt Omikron und wie viele Menschen sind geimpft?

4 Minuten
Ein Labormitarbeiter mit Mundschutz in einem Labor für PCR-Tests

Die sich rasant verbreitende Omikron-Variante von Sars-CoV-2 bestimmt weiterhin die Schlagzeilen. Deutschland und Europa kämpfen bereits mit einer weiteren Corona-Welle, bald könnte die Omikron-Variante die bisher beherrschende Delta-Variante verdrängt haben. Weil die neue Mutante zunächst von südafrikanischen Wissenschaftlern entdeckt wurde, hatten etliche Länder Einreisestopps für Länder des südlichen Afrika verhängt. Großbritannien hat diese Woche alle elf Länder, gegen die es Einreisebeschränkungen verhängt hatte, wieder von der roten Liste genommen. Inzwischen sei die Variante im Land bereits so weit verbreitet, dass die Regeln keinen Sinn mehr machten, erklärte der britische Gesundheitsminister.

Wie ist die Lage in Kenia, einem wichtigen Drehkreuz im nordöstlichen Afrika? Antworten auf die vier wichtigsten Fragen.

Kämpft auch Kenia mit einer weiteren Corona-Welle?

Nein, aber die Zahlen sind in den vergangenen Tagen sehr schnell gestiegen und die Regierung warnt nun vor einer weiteren Welle. Am Donnerstag meldete die kenianische Regierung, gut 10 Prozent aller Tests seien positiv – vor zehn Tagen war es nur ein Prozent. Laut WHO wurden in Kenia mittlerweile knapp 260.000 Infektionen mit Sars-CoV-2 gemeldet, bei einer Bevölkerung von rund 54 Millionen. 5350 Menschen sind am oder im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Bei beiden Zahlen dürfte die Dunkelziffer hoch sein, weil vergleichsweise wenig getestet wird.

Hände in blauen Plastikhandschuhe liegen gefaltet auf dem Tisch, daneben Corona-Schnelltests.
Testkits wie diese gibt es in Afrika viel zu selten.
Der Blick fällt von schräg oben auf eine medizinische Angestellte, die aus hygienischen Gründen eine Plastikhaube auf dem Kopf trägt. Auf den Knien hat sie ein Klemmbrett mit Unterlagen, die sie ausfüllt. Vor ihr steht, nur angeschnitten zu sehen, eine Person. Womöglich diejenige, die soeben getestet wurde.
Eine medizinische Angestellte füllt die Unterlagen für einen Covid-Test auf den Knien aus.
Ein Mann erhält Impfung.
Ein Mann erhält den Ebla-Impfstoff NIAID/GlaxoSmithKline (GSK).

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Bettina Rühl

Bettina Rühl

Bettina Rühl lebt seit 2011 als freie Korrespondentin in Nairobi. Ihre Radio-Dokumentationen und Features wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2020 mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz. Sie ist Mitglied des Korrespondentennetzwerkes weltreporter.net.


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