Wie Costa Rica zum Vorreiter im Umweltschutz wurde

Ein Interview darüber, was die Welt beim Umweltschutz von Costa Rica lernen kann und was die Wahlen vom 6. Februar bringen könnten.

6 Minuten

Südamerika-Reporterin Sandra Weiss sprach mit Mauricio Alvarez von der Universität von Costa Rica. Er ist Umweltschützer und Professor für Politik und Geografie.

Sandra Weiss: Herr Alvarez, wenn es um Umwelt- und Klimaschutz geht, schaut die Welt gerne auf Costa Rica. In den 80er-Jahren waren nur noch 30 Prozent der Landesfläche mit Wäldern bedeckt, heute sind es über 50 Prozent. Wie haben Sie das geschafft?

Mauricio Alvarez: Da waren viele Faktoren mit im Spiel. Unsere Geografie zum Beispiel. Wir sind ein kleines, bergiges Land, eingeklemmt zwischen zwei Ozeanen mit fragilen, tropischen Böden. Rentable Landwirtschaft und Viehzucht waren dort schon immer eine Herausforderung.

Kaffeebauern schützen Wasserquellen

Der Rotaugen-Frosch, neben dem Faultier eines der Wahrzeichen von Costa Rica.
Der deutsche Tourist Peter Herz pflanzt einen Baum in „La Tigra“, einer Dschungellodge, die sich der Wiederaufforstung widmet.
Imker Jose Miguel Herrera aus Costa Rica schützt die heimische Melipona-Biene ohne Stachel.
Kolibris im Nationalpark Los Quetzales in Costa Rica.
Biodiversität in „La Tigra“ Lodge in Costa Rica.

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