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Sternenhimmel im März 2021

Neutrinoastronomie am Südpol

von
05.03.2021
3 Minuten
Die künstlerische Darstellung des IceCube-Experiments zeigt kugelartige Detektoren, die an bogenartigen Stangen aufgehängt sind.

Mitten im ewigen Eis der Antarktis, am geografischen Südpol, sind Astronomen flüchtigen Teilchen aus dem All auf der Spur: Neutrinos, die mit Energien von einigen Hundert Teraelektronvolt durch den Kosmos sausen. Solche Hochenergie-Neutrinos entstehen bei vielen der gewaltigsten Prozesse im Kosmos, etwa wenn in den Materiejets von aktiven Galaxien Protonen und Elektronen auf enorm hohe Geschwindigkeiten beschleunigt werden. Ebenso entstehen im Inneren der Sonne infolge von Kernfusionsprozessen permanent Neutrinos (Beta-Zerfall).

Künstlerische Darstellung einer aktiven Galaxie.
Künstlerische Darstellung einer aktiven Galaxie.
Das Gebäude der Forschungsstation des IceCube-Experiments im ewigen Schnee am Südpol.
Die Forschungsstation des IceCube-Experiments in der Antarktis am Südpol.
Die künstlerische Darstellung des IceCube-Experiments zeigt kugelartige Detektoren, die an bogenartigen Stangen aufgehängt sind.
Das IceCube-Experiment am Südpol besteht aus 5160 in das Eis eingelassenen Detektoren, die Tscherenkow-Lichtblitze registrieren (künstlerische Darstsellung)
Die Himmelskarte zeigt die Position der Sterne für Anfang März gegen 22:30 Uhr MEZ für den Standort Frankfurt am Main.
Der Sternenhimmel Anfang März gegen 22:30 Uhr MEZ über Frankfurt am Main.

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Dr. Felicitas Mokler

Dr. Felicitas Mokler

Felicitas Mokler ist Astrophysikerin und Wissenschaftsjournalistin. Sie schreibt für Medien wie die Neue Zürcher Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Zeit, Spektrum der Wissenschaft und Sterne und Weltraum.


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