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Wie beeinflussen Seevögel und Ratten die Gesundheit von Korallenriffen?

Eine Expedition in den Indischen Ozean

20.01.2021
9 Minuten
Luftbild einer Insel mit weißem Strand und Palmen im blauen Meer.

Auch heute gibt es noch weiße Flecken auf der Landkarte – zum Beispiel der Chagos-Archipel mitten im Indischen Ozean. Die rund 60 Inseln sind britisches Überseegebiet (BIOT) und bis auf die Hauptinsel Diego Garcia unbesiedelt. Zusammen mit den Malediven formen sie das größte Riff- und Atollsystem der Welt. Außer Militärangehörigen und Wissenschaftlerïnnen haben nur wenige Menschen die Chance, dorthin zu kommen.

Mit den Forschungsschiff von Inseln zu Insel

Als die Welt im März 2020 in den Lockdown geht, ist Peter Carr zusammen mit einem internationalen Forschungsteam im Chagos-Archipel unterwegs. Mehr als 1.500 Kilometer vom nächsten Kontinent entfernt, wollen sie nach Antworten auf entscheidende Fragen suchen: Wie funktionieren Korallenriffe dort, wo es kaum menschliche Einflüsse gibt? Wie unterscheiden sich derart abgelegene Ökosysteme von den Regionen, in denen die Forscherïnnen sonst arbeiten? Und welchen Einfluss haben Seevögel und andere Inselbewohner auf die Gesundheit der Korallenriffe?

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Der Ornithologe Peter Carr an Bord eines Schiffes im Chagos-Archipel.
Seit über 20 Jahren erforscht der Ornithologe Peter Carr die Vogelwelt im Chagos-Archipel
Der Ornithologe Peter Carr steht mit dem Klemmbrett in einer Mangroven-Landschaft.
Auch auf tropischen Inseln ist das Kartieren von Brutvögeln eine harte Arbeit – vor allem in den Mangroven: ein seltener Lebensraum auf den Chagos-Inseln.
Eine Feenseeschwalbe sitzt auf einem Palmenblatt.
Die Feenseeschwalbe landet auf einem Palmwedel, brüten kann sie dort nicht.
Auf dem Untergrund liegen Palmblätter und Kokosnüsse, einige keimen.
Palmblätter bedecken den Boden, aus den Kokosnüssen keimen neue Palmen. Laubbäume haben hier keine Chance.
Zwei Rotfußtölpel sitzen auf einem Ast.
Rotfußtölpel: Je kräftiger das Rot, umso leichter finden die Männchen eine Partnerin.
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Claudia Ruby

Claudia Ruby

Die Radio- und Fernsehjournalistin Claudia Ruby, Mitglied im Vorstand von „WPK – Die Wissenschaftsjournalisten“, hat ihre Biologie-Diplomarbeit über die „Diversität der Avifauna verschiedener Waldhabitate in Kolumbien“ geschrieben. Seit ihrem Volontariat beim WDR in Köln arbeitet sie als freie Autorin und Regisseurin für öffentlich-rechtliche Sender.


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