Biodiversitätskrise und Klimawandel: Weniger mikrobielle Vielfalt – mehr Krankheiten

Klimakrise und Verlust von Biodiversität schaden der Gesundheit von Menschen. Wenn die Artenvielfalt abnimmt, ist auch das menschliche Mikrobiom bedroht. Was passiert, wenn sich die auf Haut und Schleimhäuten lebenden Bakterienkulturen des Menschen durch den Klimawandel verändern?

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Riesiges Feld mit in Reihe gesetzten Kartoffelpflanzen, darüber ein blauer Himmel mit einzelnen Wolken

Jeder Mensch lebt in Symbiose mit Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen, die ihm helfen, gesund zu bleiben: das Mikrobiom. Man schätzt, es sind genauso viele Organismen wie ein Mensch Zellen hat, etwa 30 Billionen. Der Verlust der Artenvielfalt betrifft nicht nur Säugetiere und Pflanzen, sondern auch Mikroorganismen. Was passiert, wenn die Artenvielfalt der Kleinstlebewesen in der Umwelt abnimmt? Und was bedeutet das dann für das menschliche Mikrobiom?

RiffReporter hat darüber mit Harald Renz gesprochen. Er ist Professor für Laboratoriumsmedizin an der Philipps-Universität in Marburg und erforscht chronische Entzündungserkrankungen wie Allergien und Asthma. Aktuell ist er an mehreren internationalen Forschungsprojekten zum Zusammenhang zwischen Biodiversitätsverlust, Mikrobiom und Allergien beteiligt.

Porträt von Professor Dr. Harlad Renz
Harald Renz ist Direktor des Instituts für Laboratoriumsmedizin am Universitätsklinikum Gießen und Marburg
Drei Mädchen spielen im Sand
Wenn Kinder viel Kontakt zu einer Mikroben-reichen Umwelt haben, profitiert ihre Gesundheit ein Leben lang
Männliche Hände, die frisch geerntete Kartoffeln halten, im Hintergrund Pflanzen
Gemüse aus der Region transportiert heimische Mikroorganismen in den Körper – ein Gewinn für die Artenvielfalt des menschlichen Mikrobioms

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