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Biodiversität in den Anden: Vom „Kartoffelmädchen“ zur Hüterin der Vielfalt

Anfangs waren Kartoffeln für Maria Mayer Forschungsobjekte. Doch seit vielen Jahren setzt sie sich für die Bauern ein, die in den Anden die Vielfalt der Pflanze bewahren.

02.12.2021
9 Minuten
Weißhaarige Frau mit runzligem Gesicht und rotem langärmligen Pullover blickt in die Kamera, vor sich auf dem Tisch liegen mehrere Kartoffeln.

„Aha, eine Leontina, und das hier ist eine Runtus, und hier haben wir eine Huayro macho.“ In Maria Mayers Händen werden schrumpelige Knollen zu Kleinoden mit eigenem Namen. Fast so, als ob es sich bei den roten, violetten, braunen oder schwarzen Bollen um eigenständige Lebewesen handele und nicht um Speicherknollen der Kartoffelpflanze.

Mit geübtem Blick erkennt Maria Mayer sofort, aus welcher Gegend die Kartoffeln stammen, die vor ihr auf dem Tisch liegen, zu welcher Sorte sie gehören. Auf ihrem Balkon im achten Stock ihrer Wohnung in Lima, mit dem fischigen Geruch des Pazifik in der Nase, klassifiziert sie die Kartoffeln, die ihr „ihre“ Bauern aus den Anden geschickt haben.

Wenn das Coronavirus nicht dazwischen gekommen und das Reisen auch innerhalb von Peru schwierig gemacht hätte, dann wäre Maria Mayer selber hochgefahren in die Berge und hätte mit eigenen Händen die Kartoffeln aus der Erde gebuddelt. Dort oben, in der Nähe ihrer Geburtsstadt Huancayo, begann ihre Laufbahn als Kartoffelbewahrerin.

Eine glückliche Fügung

Dass Maria Mayer de Scurrah, heute 76 Jahre alt, Kartoffelforscherin werden sollte, war ihr nicht in die Wiege gelegt. Und noch viel weniger, dass sie ihr Leben heute dem Erhalt der alten Sorten widmet und den Bauern, die sie hoch oben in den Anden erhalten.

„Serendipity“, eine glückliche Fügung, sei es gewesen, dass die Kartoffel ihren Weg gekreuzt habe, sagt sie. Wenn auch auf Umwegen. Als Tochter deutscher Eltern wuchs sie in Huancayo auf, einem Andenstädtchen auf 3.300 Metern Höhe in den peruanischen Zentralanden. Der Vater hatte eine Eisenwarenhandlung, die drei Kinder besuchten eine methodistische Privatschule.

75-jährige Frau mit weißen Locken und runzligem Gesicht und rotem Wollpullover steht an einem Tisch und begutachtet Kartoffeln.
Die peruanische Kartoffelforscherin María Mayer begutachtet alte Sorten.

Da sie zu Hause Deutsch sprachen, fiel ihr das Englische leicht, und sie ergatterte deswegen mit 17 Jahren ein Stipendium für ein College in den USA. Literatur und Geisteswissenschaften hatten es ihr angetan. „Aber ich konnte nicht gut schreiben und habe mich deswegen für Biologie entschieden“, sagt sie mit ihrer lebhaften Stimme.

Als ihr US-amerikanischer Bachelor-Abschluss in Biologie in Peru nicht anerkannt wurde, bewarb sie sich auf Promotionsstipendien. Auf einmal wurde ihre Herkunft aus den peruanischen Bergen zum Vorteil. Denn in dem Gebirgszug orten Wissenschaftlerïnnen die evolutionäre Heimat der Kartoffelpflanze, die Sortenvielfalt ist dort besonders groß: Ein Kartoffelforscher an der Cornell-Universität nahm sie deshalb als Studentin an.

Er züchtete Kartoffeln und wollte durch seine Studentin eine Verbindung nach Peru und zu dessen alten Kartoffelsorten herstellen. Zu Hause in Huancayo lachten zuerst alle, dass sie über Kartoffeln promoviere, erinnert sich Maria Scurrah. „'Mein Vater nannte mich 'mein Kartoffelmädchen’“

Leidenschaft für Fadenwürmer

Es waren die späten 1960er Jahre, die Zeit der grünen Revolution. An den Universitäten wurde mit Begeisterung gelehrt, dass man den Hunger in der Welt mit Pflanzenzüchtung, Kunstdünger und Ertragsteigerung ausrotten könne. Auch die junge promovierte Kartoffelforscherin Maria Mayer war davon überzeugt.

1972 kehrte sie in ihr Heimatland Peru zurück. Als eine der ersten Frauen begann sie am neugegründeten Internationalen Kartoffelzentrum (IPC) in Lima zu forschen. Auf Fotos aus dieser Zeit sieht man die zierliche, nur 1,60 Meter große Maria Mayer, inzwischen verheiratete Scurrah, im Kreis ihrer deutlich hochgewachseneren männlichen Kollegen.

Schwarzweissfoto aus dem Jahre 1976. Gruppenbild von acht weissen Männern verschiedensten Alters. In der ersten Reihe eine junge, kleine, zierliche Frau.
1976 war die promovierte Pflanzenpathologin Maria Mayer die einzige weibliche Forscherin am Internationalen Kartoffelzentrum in Lima.

Fadenwürmer, sogenannte Nematoden, waren ihre Spezialität. Nematoden greifen die Wurzeln der Kartoffeln an und verringern den Ertrag der Pflanze stark. In Europa waren Nematoden ein großes Problem. Aber auch in den Anden breitete sich der Parasit immer mehr aus, weil die Bauern auf die traditionellen Brachezeiten verzichteten und Schädlingsbekämpfungsmittel spritzten.

Der Traum von einer eigenen Kartoffelsorte

Maria Mayers Mission: eine resistente Kartoffelsorte züchten, die den gefährlichen Parasiten trotzt. Alle 4.000 Kartoffelsorten der Genbank des Kartoffelzentrums hat sie auf Resistenzen untersucht, und diese schließlich auch gefunden. „Ich hatte tatsächlich Angst, dass meine Karriere zu Ende gehen würde, ohne eine neue Sorte zu finden“, sagt sie im Rückblick.

Heute lacht Maria Mayer darüber. Aber damals, 1987, schien sie den Gipfel ihrer ersten Karriere als Pflanzenpathologin erreicht zu haben. Ihre nematodenresistente Variante „Maria Huanca“ wurde auf den Feldern von Trujillo im Norden Perus freigesetzt. „Alle dachten, dass die Sorte nach mir benannt worden sei", sagt Mayer. „Aber der zuständige Ingenieur vom nationalen Agrarinstitut beichtete mir, dass sie nach seiner Mutter, die auch Maria hieß, benannt sei.“

Zugleich bedeutete dieser Höhepunkt ihrer Karriere auch einen Abschied von Peru. Es wurde immer gefährlicher, auf die Versuchsstation in die Berge zu fahren. Die maoistische Terrororganisation „Leuchtender Pfad“ mordete Dorfbewohnerïnnen ebenso wie Reisende. Die von der Regierung entsandten Soldaten standen ihnen an Grausamkeit wenig nach. 1989 tötete der Leuchtende Pfad die bekannte Umweltjournalistin Barbara d‘Achille. Für Maria Mayer stand fest: „Ich wollte keine Märtyrerin werden.“ Mit ihrem australischen Ehemann Martin und ihren drei Töchtern ging sie ins Exil nach Australien.

Eine Familie im Exil

Es war nicht die erste Exilerfahrung in ihrer Familie. Denn der Weg ihrer Familie nach Peru begann mit dem Horror des Nationalsozialismus.

Vor der Marie-Louisen-Strasse 112 im Hamburger Stadtteil Winterhude stolpert man über zwei goldene eingelassene Steine im Kopfsteinpflaster mit den Lebensdaten ihrer Großeltern: Ihren Großvater Heinrich Mayer, Jahrgang 1866, brachten die Nazis 1942 nach Theresienstadt, wo sie ihn im selben Jahr ermordeten. Großmutter Marie, Jahrgang 1880, brachten die Nazis auch zuerst nach Theresienstadt, und dann weiter nach Auschwitz, wo sie 1944 ermordet wurde.

Nahaufnahme eines Kopfsteinpflasters, zwei der Pflastersteine sind golden eingefasst und mit je einem Namen samt Geburts- und Todesdatum versehen: Heinrich Mayer und Marie Mayer, verstorben 1942 in Theresienstadt resp. 1944 in Auschwitz.
In Hamburg erinnern zwei Stolpersteine an die Großeltern von Maria Mayer, die beide im KZ ermordet wurden.

Kennengelernt hat Maria Mayer ihre Großeltern nie.

Ihr Vater Wilhelm Mayer emigrierte 1935 bereits nach Peru und heiratete dort sieben Jahr später die Tochter seiner ehemaligen Vermieter aus Breslau. Maria Mayer erinnert sich an eine glückliche Kindheit. Der Holocaust und die Morde an ihren Großeltern waren ihrer Erinnerung nach – wie in so vielen Familien in dieser Zeit – kein Thema.

„Meine Mutter war sehr deutsch. Wir mussten auf jeden Berg steigen“, sagt sie. So hat Maria Mayer als erste Frau den Gletscher Huaytapallana bei Huancayo erklommen. Ihre Mutter habe Huancayo und die Peruanerïnnen geliebt, sagt ihre Tochter. Ihr Vater Wilhelm dagegen habe Zeit seines Lebens Heimweh nach Hamburg gehabt. „In unserem Wohnzimmer hingen die fünf Kirchen Hamburgs, und wir mussten alles über Hamburg auswendig lernen."

Als Maria Mayer sehr viel später anlässlich eines Forschungsaufenthalts in den Niederlanden erstmals die Geburtsstadt ihres Vaters besuchte und die von ihm so vermisste Rote Grütze aß, konnte sie es nicht fassen: „Und danach hatte mein Vater Heimweh!“

Maria Mayer erzählt noch heute die Geschichte ihrer Familie in einem geschliffenen Deutsch, dem man die norddeutsche Herkunft anhört. Nur bei den Wörtern muss sie oft passen und mischt mit englischen und spanischen Einsprengseln.

Marias Bekehrung

Ihre Mutter Lisbeth baute eine enge Beziehung zur indigenen Bevölkerung in Huancayo auf. Mit einem Verein förderte sie die Verbreitung von Kinderbüchern. „Yanapai“ – das Quechua-Wort für Hilfe – hatte sie den Verein genannt.

Als Maria Mayer 1998 mit ihrer Familie aus Australien nach Peru zurückkehrte, änderte „Yanapai“ ihr Leben als Kartoffelforscherin und beförderte das, was sie mit einem Augenzwinkern nachher als ihre „religiöse Bekehrung“ bezeichnet – von der Kartoffelzüchterin zur Kartoffelbewahrerin.

Das Internationale Kartoffelinstitut hatte sein Nematoden-Forschungsprogramm eingestellt. Dafür kamen die Leute vom Verein Yanapai und baten sie um Mithilfe. Mit der Zeit wurde aus dem Verein, der ursprünglich das Lesen förderte, ein Verein, der sich um Biodiversität und ökologische Landwirtschaft kümmert. Heute widmet sich „Yanapai“ der Bewahrung der alten Kartoffelsorten und arbeitet dafür eng mit den Bauern zusammen. Maria Mayer ist die Seele der Nichtregierungsorganisation und ist auch mit ihren 76 Jahren nur durch das Coronavirus davon abzubringen, die Bauern auf den Feldern zu besuchen.

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Landschaftsbild, im Hintergrund ein Berg, im Vordergrund grüne Pflanzen mit lila Blüten, blühende Kartoffelpflanzen. Mitten drin ein Mann mit Hut und eine weisshaarige Frau mit Anorak und rotem Pulli.
Die Kartoffelforscherin und -aktivistin Maria Mayer mit einem „ihrer“ Bauern auf dem Feld.

Denn erstaunlicherweise hatte sie während ihrer Forscherinnentätigkeit am Internationalen Kartoffelzentrum sehr wenig Kontakt zu Bauern. Ab und an musste sie ihnen Vorträge halten. „Alles Quatsch“, meint sie heute, „voll an deren Realität vorbei“. Auch die grüne Revolution sieht sie heute kritisch: „Davon haben vor allem reiche Bauern profitiert, aber nicht die kleinen." Genau mit diesen Kleinbauern arbeitet Maria Mayer nun seit mehr als 20 Jahren zusammen.

„Das beste Essen, das es gibt“

Zu Beginn stand ein Rätsel: „Warum bauen sie weiterhin ihre alten Sorten an, wenn doch die modernen, gezüchteten so viel mehr Ertrag abwerfen?“ Die Antwort weiß Maria Mayer inzwischen: „Es ist das beste Essen, das es gibt.“ Die alten Kartoffelsorten haben weniger Wasseranteile als die gezüchteten und damit auch mehr Nährstoffe. Vor allem aber wissen die Bauern in den Anden, dass die Vielfalt von Sorten ihnen das Überleben garantiert.

Wenn ein früher Frost, zu viel oder ausbleibender Regen oder ein Schädling die Ernte vernichtet – dann wird eine der alten Sorten sicher überleben und die Nahrung bis zur nächsten Ernte liefern. Maria Mayer drückt es drastischer aus: „Wenn du nur eine Sorte anbaust, und dann kommt Frost, ist alles tot. Aber wenn du viele Sorten hast, wird eine überleben und du hast zu essen."

Nahaufnahme von vielfältigen Kartoffeln, klein, groß, verschiedene Formen und Farben.
Die alten Kartoffelsorten wachsen ab 3.000 Metern Höhe und haben sehr viel mehr Nährstoffe als die gezüchteten Sorten.

Die Weisheit der Andenbauern und ihr jahrhundertealtes Wissen, zum Beispiel bei der Beurteilung gesunder Saaten, beeindruckt sie und macht sie zur Kritikerin der vorherrschenden Agrarpolitik. Die erlaubt nämlich nur zertifiziertes Saatgut für Kartoffeln. „Das mag für Europa gut sein, aber doch nicht in den Anden, wo die Bauern seit 4.000 Jahren und länger Kartoffeln ohne Labor anbauen", sagt Maria Mayer. "Die wissen doch, welche Samen gut sind.“

Sie weiß aber auch, dass die Zukunft der alten Sorten erst dann gesichert sein wird, wenn der Markt dafür besser bezahlt als für die viel ertragreicheren, gezüchteten Kartoffelsorten.

Von Erfolg und Misserfolg

In den vergangenen 30 Jahren hat die Nichtregierungsorganisation Yanapai unzählige Projekte mit Kleinbauernfamilien durchgeführt: von Kursen über Bodenbewahrung, Kartoffelvielfalt, neuen Techniken zur Verringerung des Pestizideinsatzes bis zu Rechten der Bauern. „Wir stärken die Kleinbauern, damit sie fundierte Entscheidungen über ihre Anbauweise treffen können – sei es für traditionelle oder moderne Technologien, für eine lange Brachezeit oder den Einsatz von Chemikalien, wenn die Schädlinge zu stark sind", sagt Maria Mayer.

Dennoch ist es nicht einfach, die Erfolge zu messen. Maria Mayer erinnert sich an ein Projekt: „Wir haben acht Jahre lang daran gearbeitet, dass die Kleinkinder besser ernährt werden. Am Ende unseres Projektes in fünf kleinen Dörfern war genau der gleiche Prozentsatz von Kindern unterernährt. Ich war enttäuscht. Aber wie willst du die Unterernährung ändern, wenn die Leute kein Geld haben, um teure Früchte und Fleisch zu kaufen?“

Erstaunlicherweise sagten die Menschen in den Dörfern dennoch, dass das Projekt erfolgreich gewesen sei: weil sie selber ihre Kartoffelsorten ausgesucht und Saatgut selber gezüchtet haben. Heute misst Yanapai nicht mehr die Unterernährung, sondern wie viele verschiedene Nahrungsmittel die Familien in ihrer Küche verwenden. „Wir haben zwei dicke Kataloge mit alten Kartoffelsorten herausgebracht. Ist das vielleicht ein Erfolg?“, sagt Maria Mayer nachdenklich.

Süsse Kartoffel – Misky Papa

Während des ersten Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 war es für die Bäuerinnen und Bauern besonders schwierig, ihre Kartoffeln vom Land auf den Markt zu bringen. Es gab keine Transportmittel und keine Märkte. Maria Mayer und ihre Kollegïnnen von „Yanapai“ machten aus der Not eine Tugend und organisierten einen Kartoffel-Lieferdienst unter Freundïnnen und Bekannten. Jeden Freitag lieferte ein anderer Bauer seine roten, schwarzen oder braunen Kartoffeln direkt in die Wohnhäuser Limas und erhielt dafür einen anständigen Preis.

Eingangsbereich eines modernen Hochhauses. Eine Frau mit beiger Cordhose und rotem Pulli, weissen Locken und Mundschutz, tippt etwas in einen Taschenrechner. Vor ihr auf dem Boden eine Kiste mit Kartoffeln.
Maria Mayer und Yanapai haben während der Corona-Pandemie einen Lieferdienst für alte Kartoffelsorten in Lima aufgezogen. Hier berechnet sie den Preis für die Abholung vor dem Eingang des Hochhauses, in dem sie wohnt.

Maria Mayer steht am Eingang des modernen Hochhauses, in dem sie wohnt. Es ist mitten in der Corona-Pandemie. Mit Mundschutz wartet sie auf ihre Kartoffeln. Diese Woche kommen die Kartoffeln von Victor Anco aus Caruya.

Maria Mayer kennt ihn, hat oft seine Felder besucht. Auch wenn sie sich weiterhin für die wissenschaftlichen Eigenheiten der Kartoffel interessiert, so dreht sich nicht mehr alles um die Wissenschaft. „Es ist wichtig, dass der Mensch im Zentrum steht und nicht Dinge", sagt sie. "Dass man mit der Umwelt wie mit einem Menschen umgeht. Dass man immer Mensch bleibt.“

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Diese Recherche wurde von der Hering-Stiftung Natur und Mensch gefördert.

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Hildegard Willer

Hildegard Willer

Hildegard Willer berichtet seit 20 Jahren vor allem aus Peru. Ursprünglich stammt sie aus dem Allgäu.


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Der Reichtum des Lebens auf der Erde ist in Gefahr. Es geht um die Zukunft unzähliger Tier- und Pflanzenarten und Lebensräume. Das betrifft uns Menschen existenziell. Es geht auch um sauberes Trinkwasser, unsere Nahrung und ein lebensfreundliches Klima. Ein Team von 25 Journalistïnnen von RiffReporter berichtet bei "Countdown Natur" über den Wettlauf gegen die Zeit und über Lösungsansätze. Wissenschaftlerïnnen sagen: Bisher hat der globale Naturschutz fast alle Ziele verfehlt. Kommt nun die Wende zum Besseren?

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