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Wie stark unterläuft der Klimaschutz den Naturschutz?

Ein neuer Report des Bundesamtes für Naturschutz zeigt Schwachpunkte beim Ausbau Erneuerbarer Energien auf. Analyse von Thomas Krumenacker

von
06.03.2019
8 Minuten
Das Bild zeigt Windräder im Nebel, im Vordergrund ein kleiner Bauernhof.

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Der Ausbau der Erneuerbaren Energien boomt. Die Stromerzeugung aus Sonne, Wind, Wasser und nachwachsenden Rohstoffen prägt hierzulande wie international immer stärker das Gesicht ganzer Regionen. Und dabei steht die Entwicklung erst am Anfang. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat nun eine erste Bilanz dazu gezogen, wie naturverträglich die Klimawende gestaltet wird, und einen Ausblick gewagt. Fazit: Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien muss mehr Rücksicht auf den Naturschutz genommen werden, wenn die Energiewende wirklich grün sein soll. Und: Die Konflikte werden sich verschärfen.

Windräder und ein Rapsfeld im Vordergrund illustrieren den Verlust von Artenvielfalt durch eine industrielle Landwirtschaft.
Schöne neue „Öko“-Energiewelt. Windräder und Energiepflanze Raps. Artenvielfalt bleibt bei dieser Art der Landschafts-Industrialisierung auf der Strecke. Rotmilane und Schreiadler zählen wie das Rebhuhn zu den Opfern der industrialisierten Landwirtschaft.

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Windräder soweit das Auge reicht. Das ist erst der Anfang. Die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien muss sich in den nächsten Jahren verdoppeln, um die Ziele der Bundesregierung zu erreichen.
Ein junger Schreiadler fliegt mit tief durchgeschlagenen Flügeln von rechts nach links
Für einige Tierarten wie den Schreiadler könnte die Energiewende in Kombination mit der Intensivlandwirtschaft hierzulande das Aussterben bedeuten. Im Bild ein junger Schreiadler auf dem Vogelzug in Israel.
Eine Blumenwiese mit Werbe-Slogan drauf.
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Thomas Krumenacker

Thomas Krumenacker

Thomas Krumenacker ist Journalist und Naturfotograf in Berlin. Neben den RiffReportern schreibt er für überregionale Zeitungen und Fachjournale über Wissenschaftsthemen.


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