Infrarot-Heizungen: Sind sie eine günstige Alternative zur teuren Wärmepumpe?

Ein Infrarot-Heizsystem kostet weit weniger als eine Wärmepumpe. Dafür sind die Stromkosten viel höher. In welchen Fällen sich das Heizen mit der Infrarot-Technik lohnt.

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Schwarze Infrarot-Heizplatte, die über einem grauen Sofa an einer grauen Wand installiert ist

Welch ein Luxus, sich an kalten Tagen nach der Dusche mit einem warmen Handtuch abzutrocknen! Manche Bäder sind dafür mit strombetriebenen Infrarot-Heizkörpern ausgestattet. Sie erwärmen den Stoff im Nu, bleiben selbst aber relativ kühl.

Die Technik bringt jedoch nicht nur Wellness-Vibes ins Bad. Sie lässt sich auch zum Heizen ganzer Räume nutzen: Infrarot-Platten, montiert an die Decke oder die Wände, liefern schnell ausreichend Wärme.

Macht sie das zu einer Alternative zu Wärmepumpen? Mit Kosten von ungefähr 30.000 bis 40.000 Euro, die staatliche Förderung nicht berücksichtigt, sind Luft-Wärmepumpen derzeit sehr teuer. Für Erd-Wärmepumpen müssen Hausbesitzer gar rund 50.000 Euro und mehr auf den Tisch legen.

Einzelne Infrarot-Panels von Markenherstellern sind dagegen schon für wenige hundert Euro zu haben. Wer mit der Technik ein Einfamilienhaus beheizen will, zahlt inklusive Installation meist nicht mehr als 10.000 Euro. Eine staatliche Förderung gibt es dafür allerdings nicht.

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Redaktion: Christian Schwägerl