Schlechte TÜV-Ergebnisse: Warum E-Autos im Winter kräftig bremsen sollten

Bei der Hauptuntersuchung fallen Elektroautos mit typischen Mängeln auf. Das Tesla Model 3 landet sogar auf dem letzten Platz. Doch es gibt einige simple Tipps, wie man Problemen vorbeugen kann.

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Ein TÜV-Mitarbeiter leuchtet mit einer Taschenlampe in einen Autoreifen.

Angst vorm TÜV? Aber nicht doch! Lange wähnten sich Besitzerïnnen von Elektroautos in Sicherheit, weil Verbrenner-typische Mängel bei ihnen nicht auftreten können. Einen Motor, aus dem Öl tropfen könnte, gibt es nicht. Auch einen wackelnden Auspuff sucht man vergeblich.

Nun zeigt sich: Auch E-Autos sind vor Problemen nicht gefeit. Im aktuellen TÜV-Report schneiden die Stromer durchwachsen ab.

Bremsen von E-Autos häufig beschädigt

Mit einer Mängelquote von nur 2,6 Prozent schaffte es der VW e-Golf auf Platz eins in der Gruppe der zwei bis drei Jahre alten Kompaktwagen. Ganz hinten (Platz 111) landete hingegen das Tesla Model 3 mit einer Mängelquote von 14,7 Prozent. Der Renault Zoe liegt mit einer Mängelquote von 5,1 Prozent im Mittelfeld.

„Bei den TÜV-Prüfungen zeigen sich einige antriebstypische Mängel, die für die technische Sicherheit der E-Fahrzeuge relevant sind“, sagte Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands, bei der Vorstellung des TÜV-Reports. Besonders häufig treten demnach Schäden an den Bremsen auf.

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