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So veränderte der Drosten-Test den Verlauf der Corona-Pandemie in Deutschland [Kurzfassung]

In Rekordzeit entwickelten Forscherïnnen der Berliner Charité den ersten Corona-PCR-Test. Ihretwegen verlief die Pandemie in Deutschland anfangs harmloser als in anderen Ländern. Dennoch wurden sie angefeindet.

19.11.2021
8 Minuten
Ein Mann in weißem Kittel sitzt im Labor vor einem langen Tisch mit Laborutensilien und Werkzeugen.

Dies ist die Kurzfassung der Geschichte einer außergewöhnlichen Forschungsleistung. Ausführlich haben wir sie hier aufgeschrieben.

Von Marcus Anhäuser und Joachim Budde

Die Welt reibt sich die Augen, wenn sie die Corona-Zahlen in Deutschland sieht. Im Spätherbst 2021 führt die Bundesrepublik die Liste der Länder mit den höchsten Infektionszahlen weltweit an. Dabei ist Deutschland so viel besser als viele vergleichbare Länder in die Corona-Pandemie gestartet. Und das liegt auch an einer Forschungsleistung aus Berlin.

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Ein Mann in blauer Laborkleidung steht vor eine Backsteinmauer.
Victor Corman leitet das Labor am Institut für Virologie der Charité Berlin. Er hat federführend den PCR-Test für das neue Coronavirus mitentwickelt.

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Eine beige PCR-Maschine mit großem Display. Hinter einer Scheibe sind Röhrchen zu sehen. Im Hintergrund ein Mensch, der von Kopf bis Fuß in einen Gummianzug gepackt ist.
Ein Mitarbeiter in einem PCR-Labor in Xianyou in der südostchinesischen Provinz Fujian im September 2021. Die chinesischen Behörden haben allein in dieser Provinz drei neue Labore wie dieses aufgebaut, um die Testkapazitäten zu erhöhen.
Ein rundes Virus, bei dem verschiedene Bestandteile mit unterschiedlichen Farben eingefärbt sind.
Das SARS-Coronavirus 2 unter dem Elektronenmikroskop. Die Fachleute am National Institute for Allergies and Infectious Diseases haben die Spike-Proteine bordeauxfarben, die Hülle in rosa und die Nukleocapside orange eingefärbt.

Diesen Artikel hat der WPK-Recherchefonds zur Corona-Berichterstattung möglich gemacht.

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Marcus Anhäuser

Marcus Anhäuser

Marcus Anhäuser arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren als Wissenschafts- und Medizinjournalist und war als freier Autor und Redakteur für verschiedene regionale und überregionale Medien wie Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, Handelsblatt oder National Geographic Deutschland tätig. Die letzten Jahre unterstützt der gelernte Biologe als Leitender Redakteur beim Projekt Medien-Doktor.de KollegInnen bei der Medizin- und Ernährungsberichterstattung. Die Wissenschaftsserie #CRISPRhistory auf Riffreporter.de ist seine bisher umfassendste Recherche und Geschichte. Daneben produziert er Podcasts wie zuletzt den BücherRausch für die Städtischen Bibliotheken Dresden.

Bei den Flugbegleitern sind außerdem seine Hörstücke aus der Natur Die Geschichte vom Tröten im Walde und Biberland bei den Flugbegleitern zu hören.

Foto: Marc Hillesheim

Joachim Budde

Joachim Budde

Joachim Budde ist freier Wissenschaftsreporter und arbeitet zu allem rund um Insekten. Twitter: @buddepiept


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Marcus Anhäuser

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Redaktion: Tanja Krämer