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Schutz vor Corona, Schutz vor Einsamkeit: Lasst junge Menschen im Freien lernen

Die Kanzlerin fordert Flexibilität, so könnte sie aussehen: Statt Schülerïnnen in enge Räume zu zwängen, sollte der Unterricht beweglicher werden. Ein Kommentar

20.03.2021
9 Minuten
Eine junge Frau erfühlt die Rinde eines Baumes mit ihren Händen.

Seit bald einem Jahr besteht die deutsche Schulpolitik, deren Verantwortliche auf den merkwürdigen Namen Kultusminister hören, nicht so sehr im Infektionsschutz in der Schule (sonst wären zum Beispiel flächendeckend Luftfilter installiert), sondern hauptsächlich darin, die räumliche Anordnung der Kinder, Jugendlichen und ihrer Lehrenden zueinander zu verwalten. Die jungen Menschen sollen wahlweise zuhause bleiben – was aus vielen guten Gründen und mit wachsender Dauer der Pandemie für ihre Entwicklung als Problem gilt – oder aber im Klassenzimmer zusammensitzen und damit riskieren, sich und ihre Familien anzustecken. Daraus ist eine ungute Lage entstanden, in der sich in Hashtags gesprochen #SchulenundKitasZu und #SchulenundKitasAuf gegenüberstehen.

Schulschließungen sind für die Kultusministerïnnen nicht nur wegen der realen Probleme schwierig, dass junge Menschen nicht täglich mit ihren Freundïnnen zusammenkommen und es kein Korrektiv für schlimme Zustände in manchen Familien gibt. Das Zuhausebleiben macht vor allem die eklatanten Versäumnisse spürbar, die diese Ministerïnnen und ihre Amtsvorgängerïnnen bei der Digitalisierung der Schulen verschuldet haben.

An den Schultoren beginnt während der Unterrichtszeiten eine riesige Tabuzone namens Realität, in die höchstens Exkursionen gestattet sind.

Seit dreißig Jahren gibt es das Internet und E-Mails, seit 1999 kommt WLAN breiter zum Einsatz und seit mindestens fünf Jahren wird über den „Digitalpakt“ und die Modernisierung der Schulen geredet – aber deutsche Schulen sind im internationalen Vergleich der Industrienationen abgehängt. Nichts gegen Moldawien, aber dass Deutschlands Schulen im Digitalisierungs-Ranking hinter dem Land liegt, lässt tief blicken.

Die Schulpolitik verfolgt seit dem Beginn der Pandemie mit viel Energie ein einziges Ziel, das bei der bis 1919 graduell verlaufenden Einführung der Schulpflicht sehr sinnvoll erschien. In einer Zeit, in der Kinder zum Arbeiten auf Feldern und sogar in Bergwerken herangezogen wurden, schützten die vier Wände der Klassenzimmer sie vor dem Zugriff derer, die in ihnen nur billige Arbeitskräfte sahen und gab der großen Mehrheit eine Chance, der die Mittel fehlte, ihren Kindern eigenständig Bildung durch Hauslehrer zu vermitteln.

Kinder müssen tun, was Erwachsene vermeiden sollen

Über viele Jahrzehnte hinweg blieb die Praxis, Heranwachsende in großen Gruppen in Zimmer zu versammeln und zum stundenlangen Sitzen Ellenbogen an Ellenbogen zu zwingen, weitgehend unhinterfragt. Daran änderte sich auch wenig, als bei Erwachsenen das Sitzen aufgrund von Thrombosegefahr, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und anderen Risiken zum „neuen Rauchen“ avancierte und Schulärzte begannen, bei immer mehr Kindern die Folgen von Bewegungsmangel zu diagnostizieren.

Während es an funktionierenden digitalen Lernwegen mangelt, ist das analoge Freie ein gigantischer Lernraum.

Die Aufgabe der Institution Schule besteht offensichtlich noch immer ganz wesentlich darin, Kinder und Jugendliche räumlich in Sicht- und Hörweite einer Lehrperson zu verdichten und von der Welt fernzuhalten, über die sie etwas lernen sollen.

An den Schultoren beginnt im Regelbetrieb während der festgelegten Unterrichtszeiten eine riesige Tabuzone namens Realität, in die höchstens Exkursionen (mit dem Bus zum Schwimmbad, zu Fuß beim Wandertag, mit dem Zug bei der Klassenfahrt) gestattet sind. Selbst in Pausen gilt es vielerorts nicht nur aus Haftungsgründen als Regelverstoß, das Schulgelände zu verlassen, um zum Beispiel eine Runde um den Block zu drehen oder im Stadtpark nebenan frische Luft zu schnappen.

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Während die moderne Schule dem Anspruch nach auf eine dynamische Welt vorbereiten soll, während sie den Geist zu größter Flexibilität und Beweglichkeit trainieren will, Lernstoff aufzunehmen, zu verarbeiten und anzuwenden, wird durch den Sitzzwang der Körper der jungen Menschen dazu dressiert, regungslos zu bleiben.

Bewegungsdrang, wie er jungen Lebewesen aller Spezies zu eigen ist, gilt außerhalb des Sportunterrichts als Problem, wird als Krankheit diagnostiziert und therapiert, im Wiederholungsfall bestraft. Würde ein Kind den Lehrenden innerhalb der vier Wände des Klassenzimmers lieber im Stehen oder beim Herumgehen zuhören und antworten, wäre auch das ein Regelverstoß.

Verkrustete Schulpolitik

Indem die Kultusministerïnnen die Schulzeit vielerorts auf zwölf Jahre komprimiert haben, um der Wirtschaft jungen Nachwuchs früher zur Verfügung zu stellen – mit einem Reifegrad, den die Personaler nicht selten als zu niedrig einstufen – wurde die Regungslosigkeit noch radikalisiert: Den jungen Menschen bleibt seither nach dem Unterricht weniger freie Zeit für Sport, Herumziehen in Cliquen oder Engagement in Vereinen. Sie tun über weite Teile des Tages hinweg das, wovon Ärzte ihren Eltern dringend abraten: sitzen, sitzen, sitzen.

Es gibt zwischen der Enge der Klassenzimmer und der Enge vieler Wohnungen noch das, was wir das „Freie“ nennen.

Dann hat das Coronavirus dieses Reglement gesprengt. Das Zusammengepferchtsein der Kinder wurde zum Risikofaktor, für die jungen Menschen selbst, aber vor allem für die Lehrerïnnen und für Eltern und Großeltern. Nur: Seitdem sitzen die jungen Menschen genausoviel, nur eben in ihren Wohnungen vor dem privaten Bildschirm.

Reale oder drohende Schließungen bestimmen seit Frühjahr 2020 für Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrerïnnen den Schulalltag, mit vielen negativen Folgewirkungen. Und was tun die Kultusministerïnnen? Die meisten von ihnen versuchen nur eines: Um fast jeden Preis das Zusammensitzen in vier Wänden zu forcieren.

Das Festhalten daran ist so radikal, dass manche Ministerïnnen den Respekt vor wissenschaftlicher Evidenz, den Schulen den Heranwachsenden vermitteln sollen, selbst weitgehend vermissen lassen. Es ist seit Neujahr bekannt, dass durch mutierte Viren und eine schleppend anlaufende Impfkampagne noch für einige Monate enorme Gesundheitsrisiken bestehen bleiben, dass Lehrerïnnen, Eltern und Großeltern – und ja, auch Heranwachsende – schwer erkranken, auf der Intensivstation landen oder monatelang unter „Long Covid“ leiden können.

Was in der Schulpolitik bisher auf der Strecke blieb ist nicht nur eine Ausrüstung der Schulen mit Luftfiltern, sondern etwas weiteres Wichtiges, was Bildung den Heranwachsenden eigentlich vermitteln soll: kreatives und flexibles Denken.

Wenn Kultusministerïnnen kreativ und flexibel dächten, kämen sie zu folgender Erkenntnis: Es gibt zwischen der Enge der Klassenzimmer und der Enge vieler Wohnungen noch das, was wir das „Freie“ nennen und den öffentlichen Raum. Dort braucht man keine Luftfilter, es weht frische Luft. Zwar muss man auch dort auf die AHA-Regeln achten, aber das ist viel leichter, denn es gibt dort viel Platz. Und während es an funktionierenden digitalen Lernwegen mangelt, ist das analoge Freie ein gigantischer Lernraum.

Warum sollte es, wenn Millionen Menschen nun in der Pandemie beim Spazierengehen ihre Umgebung neu entdecken, nicht auch möglich sein, im Freien das zu praktizieren, was nun als Grundfunktion von Schule benannt wird – junge Menschen zusammenzubringen – sowie das, was Schule leisten soll – das Lernen?

Pythagoras im Wald

Schon im alten Griechenland entstand die Praxis, im Gehen nachzudenken und zu diskutieren, Peripatetiker hießen die Angehöriger dieser Denkschule (die noch einige andere wichtige Einsichten hervorbrachte). Heute sprechen auch Erkenntnisse der Gehirnforschung dafür, dass Bewegung das Lernen fördert. Bewegung sei, schreibt der Stammzellforscher Gerd Kempermann, „der physiologische Stimulus ist, den Hippocampus auf Empfang und auf Plastizität durch die Nervenzell-Neubildung einzustellen“.

Wie kann man einen Flaschenzug besser verstehen als ihn selbst mit Rollen, Seilen und Ästen zu bauen?

In vielen Städten gibt es Bildungseinrichtungen, die sich als „Bewegte Schule definieren und dabei einem umfassenden pädagogischen Ansatz folgen. Niedersachsen hat sich schon seit den 1990ern besonders dabei engagiert, dieses Konzept voranzubringen. Die Initiative gab es also schon weit vor Corona, getrieben von Entwicklungen wie steigender Bildschirmzeit, Übergewicht bei Kindern, Erkenntnissen aus der Lern- und Entwicklungsforschung und der Diagnose einer akuten Bewegungsarmut in Schulen.

Natürlich kann nicht jede Schule von heute auf morgen zur “Bewegten Schule” werden. Aber warum nicht klein und konkret anfangen?

Mit Widrigkeiten klarkommen

Ganz praktisch könnte das damit beginnen, dass Schülerïnnen zur Schulzeit in kleinen Gruppen zusammen spazierengehen. Bei fünf, sechs Kindern könnten Lehrerïnnen sicherstellen, dass Masken- und Abstandsregeln eingehalten werden. So entstünde Kontakt, man könnte miteinander reden. Im Wochenverlauf könnte jedes Kind zwei oder drei Mal auf sichere Weise mit Gleichaltrigen zusammenkommen und mit ihren Lehrerïnnen, die dann auch durch direkten Eindruck und direktes Gespräch mitbekommen, wenn es zuhause gravierende Probleme gibt.

Zudem ist es möglich, Lernorte im Freien zu finden oder zu schaffen, die überdacht und auch für schlechtes Wetter geeignet sind. Vom Kurpavillion bis zur Tribüne im Sportstadium – es gibt bereits viele solche Orte. Und wenn nicht, freuen sich die unterbeschäftigten Messebauer, sie ratzfatz aufzubauen.

Dieser Ansatz weist weit über die Pandemie hinaus: Waldkindergärten, über die Adriane Lochner im RiffReporter-Projekt „Waldreporter“ ein spannendes Interview publiziert hat, machen schon länger vor, dass man für Zusammensein und Lernen in der Gruppe auf die vier Wände bestens verzichten kann.

Bis einschließlich der Mittelstufe bietet zum Beispiel ein großer Schulhof, ein Park, ein schöner Platz oder ein naher Wald alles, was man für den Mathematikunterricht braucht – Abzählbares, Kreise, Zylinder, absteckbare Flächen, aus Bäumen gebildete Vielecke, Körper mit Volumen. Ähnlich in der Physik: Wie kann man einen Flaschenzug besser verstehen als ihn selbst mit Rollen, Seilen und Ästen zu bauen, wie Hebelgesetze besser begreifen als auf selbstgebastelten Wippen?

Unterricht und Gespräche in Fremdsprachen lassen sich ebenso draußen organisieren wie Deutschstunden.

Für den Geschichtsunterricht gibt es eine riesige Auswahl an Orten, Gebäuden, Gedenkstätten, die die Vergangenheit mindestens so gut erlebbar machen wie Bücher und Frontalunterricht.

Biologie und Erdkunde? Nichts besser, als sie draußen zu unterrichten. Kunst und Sport – easy.

Und wenn es regnet oder etwas nicht klappt, ist das eine Gelegenheit zu lernen, gemeinsam mit Widrigkeiten klarzukommen.

Ja, nicht jeder Lernstoff lässt sich leicht auf diese Weise vermitteln – aber es zu versuchen, ist auf jeden Fall besser, als nur die beiden Alternativen Klassenzimmer und Kinderzimmer zu diskutieren. Es ist sowieso klar, dass in diesem Schuljahr einiges an „Stoff“ hinten runter fallen muss. Die Frage ist, unter welchen Umständen das geschieht und was an Positivem diese Verluste aufwiegt.

Gehen, sehen, beobachten, erleben und ausprobieren

Kurzfristig statt Isolation zu Hause das Spazierengehen und Lernen in kleinen Gruppen zu organisieren, ist eine realistische Option. Um daraus neue Routinen zu machen, bräuchte es einiges an Nach- und Umdenken, für alle gleich gute wetterfeste Kleidung, wetterfeste Notizblöcke, vielleicht sogar Sprechsysteme, wie professionelle Stadtführerïnnen sie haben, damit sich alle gegenseitig gut verstehen.

Ist ein Schulsystem, das in Panik gerät, wenn es Kinder nicht in einem Raum mit geschlossener Tür zusammenzwängen kann, wirklich zeitgemäß?

Der Materialaufwand ist gering, das nötige Equipment leicht zu organisieren. Die größte Herausforderung wäre Beweglichkeit in den Köpfen derer, die Schule schon zu lange eher wie ein im Klassenzimmer montiertes Fließband zur Hochdruckbetankung mit Lernstoff organisieren, auf Kosten einer lebendigen Beziehung zu Welt und Wissen.

Pädagogïnnen diskutieren schon lange intensiv über Konzepte wie die „Bewegte Schule“ und berufen sich dabei auch auf den Schweizer Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi, der vom Lernen mit „Kopf, Herz und Hand“ sprach, wobei letzteres für körperliche Aktivität steht. Lernen nicht nur mit dem Kopf, sondern mit allen Sinnen: Es gibt dazu viele Pilotprojekte und vielversprechende Ansätze, auch aus der Wald- und Wildnispädagogik.

Schon lange wäre es angesagt gewesen, solche Ansätze auszuprobieren. Die Pandemie macht dies nun zum Sicherheitsgebot. Und wer jetzt denkt, „Um Himmels willen, ist das nicht gefährlich, wenn so viele Kinder unterwegs sind?“, der benennt nur ein weiteres ohnehin dringendes To-Do: Flächendeckend durchgesetztes Tempo 30 in Kommunen. Warum nicht einen Schutzkreis um Schulen schaffen, in den nur Anwohnerïnnen und, wenn es unbedingt sein muss, Eltern mit dem Auto dürfen, warum keine für Unterricht im Freien geschaffenen autofreie Zonen oder sichere, lebendig gestaltete Lernrouten, die durch die Viertel führen?

Zeit für Bewegung

In Richtung der Sommerferien wird der Druck zum Öffnen weiter wachsen, während das Virus weiter ungeimpfte Menschen krank macht und viele von ihnen umbringt. Leider droht das Szenario, dass mutierte Viren sich auf derart gefährliche Weise ausbreiten, dass nicht nur wie jetzt die unsinnigen Öffnungsbeschlüsse von Anfang März zurückgenommen werden müssen, sondern statt der über den Winter geltenden moderaten Restriktionen wegen dieser Öffnungen ein echter Lockdown nötig wird.

Aber je mehr der einsetzende Frühling – Stichwort Saisonalität – und diszipliniertes Verhalten in der Gesamtbevölkerung die Inzidenzen deutlich nach unten drücken, desto mehr Freiraum für Gehversuche mit dem Unterricht im Freien entstünde. Die Grüppchen müssten dazu gut eingeteilt, die Routen für Lern-Spaziergänge gut gewählt werden, damit keine unnötigen ÖPNV-Fahrten entstehen.

Schule im Gehen statt im Sitzen, das könnte, wie so vieles in der Corona-Pandemie, zugleich ein Anstoß sein, grundsätzlicher nachzudenken, Abläufe zu hinterfragen und zu ändern. Ist ein Schulsystem, das in Panik gerät, wenn es Kinder nicht in einem Raum mit geschlossener Tür zusammenzwängen kann, wirklich zeitgemäß? Ist das sitzende Büffeln über dem Buch oder iPad wirklich auf Dauer die beste Form des Lernens?

„Wir wollen, dass die sprichwörtliche und im übrigen auch bewährte deutsche Gründlichkeit um mehr deutsche Flexibilität ergänzt wird“ sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel vor wenigen Tagen mit Blick auf das Impfen. Das sollte auch für das vielbeschworene Wohl der Kinder und Jugendlichen gelten. Wenn es beim Schrei nach Schulöffnungen wirklich darum geht (und nicht um ganz andere Interessen), dann ist es Zeit für Neues.

Die Verkrustung und Einfallslosigkeit der Kultusbürokratien war nun über Monate auf schlimmste Weise zu erleben. Kinder, Jugendliche, Lehrerïnnen und Eltern haben darunter unnötig gelitten. Es ist höchste Zeit, dass auch die Kultusministerïnnen in Bewegung kommen.

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Christian Schwägerl

Christian Schwägerl

Christian Schwägerl ist Journalist in den Bereichen Umwelt, Wissenschaft und Politik. Er war als Korrespondent für die Berliner Zeitung (1997–2001), die Frankfurter Allgemeine Zeitung (2001–2008) und den SPIEGEL (2008–2012) tätig und arbeitet seit 2013 freiberuflich für Medien wie GEO, FAZ und Yale E360. Von ihm stammen die Bücher „Menschenzeit“ über das Anthropozän, „11 drohende Kriege“ über globale Konfliktrisiken (mit A. Rinke) und „Analoge Revolution“ über die Zukunft digitaler Technologien. Seit 2014 leitet er die von der Robert Bosch Stiftung geförderte „Masterclass Wissenschaftsjournalismus“. Schwägerl hat einen Master-of-Science-Abschluss in Biologie. Er ist Mitgründer und Vorstand von RiffReporter. Für seine journalistische Arbeit hat er zahlreiche Preise erhalten, darunter den Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus (2007) und den Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus (2020, mit J. Budde).


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